Update:    Covid 19 sorgt für Rückschläge für die Sicherheit von Schleiz und Umgebung
 
 
 
Bereits zum zweiten Mal kann keine Jahreshauptversammlung der Feuerwehren der Stadt Schleiz durchgeführt werden.
Eine Berichterstattung des Stadtbrandmeisters ist gemäß §15 der Satzung über die Feuerwehren der Stadt Schleiz vorgeschrieben.

Ursprünglich war daher mit dem Schleizer Bürgermeister eine Online-Berichterstattung vereinbart worden, die er später per Dienstanweisung untersagt hatte.

Doch inzwischen ist der Bericht hier wieder online, weil ein Widerspruch des Stadtbranmeisters zur rechtmäßig höcht bedenklichen Dienstanweisung stattgegeben wurde.


Die notwendigen Neuwahlen des Stadtbrandmeisters und dessen Vertreters müssen vorerst verschoben werden. Grund ist nicht nur der die fehlende Jahreshauptversammlung, in der die Wahl stattfinden muss, sondern auch, dass es bisher noch keine Kandidaten für diese Ämter gibt.

Wenn die Einsatzkräfte aller Schleizer Feuerwehren auf das Jahr 2020 zurückschauen dann läuft es ihnen eiskalt den Rücken hinunter. Die wenigen positiven Dinge die sie aus diesem Jahr mitnehmen, können den Schaden der im selben Zeitraum entstanden ist kaum kompensieren.

 

Hier geht es zum Rechenschaftsbericht der Stadtbrandmeisters für das Jahr 2020.

Hier geht es zum Film zu den Einsätzen aus dem Jahr 2020.

(bitte anklicken)

 

Die Arbeit der Feuerwehren war Langezeit nicht so schwierig, wie im Corona-Jahr 2020.  Während zum Glück die Einsatzzahlen für die Schleizer Feuerwehren weiterhin rückläufig sind, wird dafür die Bewältigung der Arbeit immer schwieriger. Dabei ist Covid-19 und deren Folgen bei weitem nicht das einzige Problem mit dem sich die Kameradinnen und Kameraden auseinandersetzen müssen.

Die Arbeit der Kinder- und Jugendfeuerwehr ist seit Monaten komplett ausgesetzt. Ausbildungen und wichtige notwendige Übungen für die Einsatzkräfte finden ebenfalls nicht statt. Ausgerechnet genau in dieser Zeit mussten wesentliche Veränderungen organisiert und irgendwie eingeführt werden. Digitalfunkeinführung, Leitstellenwechsel und gleichzeitige Sicherstellung der Einsatzbereitschaft war schon mehr als ein Kraftakt. Wenn man dann wenigstens einen Bürgermeister und seine Stadtverwaltung hinter sich wüsste, könnte auch jedes andere Problem lösbar sein.

So bleibt wahrscheinlich die Wertschätzung über die geleistete Arbeit wohl vor allem den Betroffenen und Angehörigen der 33 Menschen, die im Jahr 2020 durch Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehren gerettet bzw. den weiten 14 nach Unfällen betreuten Menschen vorbehalten. Außerdem werden wohl vor allen jene danken, die froh sind, dass die Einsatzkräfte gewohnt schnell kamen, um Sachwerte zu retten und zu schützen.