Landtagsabgeordneter kritisiert Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr
 
 
Rund 90 Stunden nachdem die Einsatzkräfte der Feuerwehren Schleiz, Triptis und Hirschberg unter extremen Bedingungen einen Lastzugfahrer aus seiner brennenden Fahrerkabine retteten und anschließend einen getöteten Menschen aus seinem völlig zerquetschten Verkaufswagen bergen mussten, hatte der Thüringer CDU- Landtagsabgeordnete Christian Herrgott nicht besseres zu tun, als über die Einsatzkräfte auf üble Weise herzuziehen. Für uns ist noch völlig unerklärlich, was er damit bezweckte. Da er bisher nicht für ein klärendes Gespräch bereit war, beziehen wir hier (so wie er) öffentlich Stellung.

Lesen Sie [hier] unsere vollständige Erklärung!
 

 
Pkw bei Schleiz-Heinrichsruh in Brand geraten
 
 
23.06.2018  Der dritte Einsatz des Tages führte die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr zu einem Pkw-Brand auf die B282 zwischen dem Kreisverkehr Heinrichsruh und der Autobahnanschlussstelle der Bundesautobahn 9.
Nachdem der Vormittag offenbar dem kulturellen Ereignissen gewidmet war, bei dem die Kameradinnen und Kameraden gleich zwei Mal Schloß Burgk besuchten, kam es zum frühen Abend (ca. 17:15 Uhr) zum Pkw-Brand. Das Fahrzeug war von der Autobahn kommend in Richtung Sachsen unterwegs, als plötzlich Flammen sichtbar wurden. Verletzt wurde zum Glück niemand, der Pkw Renault ist allerdings Schrott und die Fahrbahn im Brandbereich beschädigt.
 

 
Glück für viele Passanten und Fahrzeugführer: 
Großer Ast kracht auf die Straße und beschädigt "nur" einen Gartenzaun
 
 
Ein Wetterwechsel kam am 21.06.2018 gegen 14:00 Uhr mit Sturmböen ins Schleizer Oberland und schüttelte mächtig die Bäume durch. In Schleiz- Oschitz brach dabei ein großer Ast aus der Baumkrone eines Ahorns und schlug mit voller Wucht auf die Fahrbahn und einen Gartenzaun. Glück hatten dabei Passanten und Autofahrer. Die Straße ist sehr belebt, zumal einige Unternehmen im Schleizer Industriegebiet genau um diese Zeit Schichtwechsel haben. Niemand kam wirklich zu Schaden.
In der Baumkrone war durch das Ereignis noch Einiges an Arbeit für die Einsatzkräfte übriggeblieben. Mehrere weitere Äste waren angerissen und drohten abzustürzen. Umgehend wurde die Straße voll gesperrt. Die Schleizer Feuerwehr beseitigte die Gefahr.
 

 
eine verletzte Person und hoher Sachschaden auf der Bundesautobahn 9
 
Insgesamt 3 Fahrzeuge waren in den Verkehrsunfall am 11.06.2018 gegen 12:45 Uhr zwischen den Anschlussstellen Dittersdorf und Triptis verwickelt, bei dem eine Person schwer verletzt wurde. Warum auch immer, zwei der Fahrzeuge waren so stark ineinander gekracht, dass sich dabei ein Fahrzeug überschlug und längere Zeit kopfüber auf der Fahrbahn entlangschlitterte.
Die alarmierten Kräfte der Schleizer Feuerwehr sicherten den Einsatzort und unterstützten die Fahrzeugbergung eines der Fahrzeuge auf dem Standstreifen. Ein Rettungshubschrauber brachte den Notarzt zum Einsatzort.
Nach Angaben der OTZ soll ein drittes unbekanntes Fahrzeug in den Unfall verwickelt worden sein. Wer dazu Hinweise geben kann, sollte sich umgehend bei der Autobahnpolizei in Hermsdorf oder auch an jeder anderen Polizeidienststelle melden.
 

 
Wenn alternative Antriebe zum Problem werden....
 
 
Die andere Seite der Medaille unserer schönen neuen alternativen Antriebstechnologien sehen die Politiker und Autobauer eher nicht. Oder hat sich wirklich schon mal jemand einen Kopf gemacht, wie die Retter der Rettungsdienste und Feuerwehren, die Beamten der Polizei vor Erdgas, Autogas, Wasserstoff oder Gleichstrom der Elektroautos mit bis zu 700 Volt geschützt werden?

Ein Elektroauto am Baum, ein brennendes Autogasauto oder wie am 10.06.2018 in Rudolstadt, als Autogas (Propan-/Butangemisch) aus einem Pkw mitten auf einem Großparkplatz ausströmte - das sind alles Hinweise, dass die neue Technologie auch seine Tücken hat.
Rund 24 Stunden wurde am Problem gefeilt, telefoniert, recherchiert, gesichert und abgesperrt. Der Pkw verlor stetig weiter Autogas. Dabei hatte die Kameraden der FFw Rudolstadt bisher schon alles richtig gemacht und das Fahrzeug auf eine Stellfläche ohne Kanalsystem geschoben und bestens gesichert.
Ein Anruf der Rettungsleistelle bei der Schleizer Feuerwehr brachte dann die Lösung. Zusammen mit dem Chef einer hiesigen Werkstatt die speziell in Sachen Autogas perfekte Kenntnisse hat, fuhr der ELW nach Rudolstadt um sich dem Problem zu widmen. Nach rund 90 Minuten war es auch schon vorbei und alles Gas aus dem Fahrzeug heraus. Es konnte dann sogar vom Besitzer mit Benzinantrieb noch nach Hause gefahren werden.

Folgende Verhaltensregeln sollten Sie bei ausströmenden Gasen aus Fahrzeuge beachten:

1. Stellen Sie umgehend den Motor ab. Bleiben Sie ruhig!
2. Nehmen sie alle Fahrzeugführer, Passanten und Insassen der umliegenden Fahrzeug mit und bringen sich in Sicherheit!
3. Vermeiden Sie offene Flammen und Tätigkeiten, die Funken bilden können!
4. Alarmieren Sie dringend die Feuerwehr über den Notruf 112!
Wenn das Fahrzeug brennt, bitte nicht löschen! Brennende Gase sind nicht explosiv, nicht brennende Gase sind unkontrolliert und können explodieren.
5. Wenn möglich Fahrzeug aus dem Gefahrenbereich schieben, vor allem weg von Kanälen bei ausströmendem Autogas.
 (ist schwerer als Luft)
6. Achten Sie auch auf andere. Autogas kann schon bei ein Anteil von 2,5% in der Luft zur Explosion führen. In einen Kanal kann auch hunderte Meter weiter Gas entlangkriechen und dort bei einer achtlos weggeworfenen Zigarette zum Unglück führen.
 

 
A9 bei Schleiz:  40 Tonnen ungebremst ins Stauende gerauscht
 
 
Es gibt Dinge auf der Welt, die wollen wir als Retter und Sie als Autofahrer nie erleben. Und trotzdem passieren sie von einem Moment auf den anderen.
Versuchen Sie sich nicht nur ansatzweise zu überlegen was passiert, wenn Sie am Stauende zum Stehen kommen und von hinten rast ein 40-Tonner heran.
Doch genau das war am 05.06.2018 Realität zwischen den beiden Schleizer Anschlussstellen auf der Bundesautobahn 9 nahe dem Parkplatz "Himmelsteiche" in Richtung Süden.

Die Wucht des Aufpralls des ungebremst auffahrenden Lastzuges war so enorm, dass ein 7,5-Tonnen-Verkaufswagen zwischen dem auffahrenden Lastzug und eines anderen davor stehenden Lastzuges derart zerquetscht wurde, dass er erst während ersten Bergungsmaßnahme des vorderen Lastzuges den Rettern sichtbar wurde....

mehr Bilder und Informationen zum Einsatz (hier)
 

 
Romantik am Abend:      Üben, wo viele ihren Urlaub verbringen.
 
 
Eine Übung, angelehnt an einem Einsatzszenario längst vergangener Zeit, das stand am 22.05.2018 um 18:42 Uhr für die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr auf dem Plan.
In einer der romantischsten Gegenden Thüringens war ein Radfahrer nahe dem Hängesteg am Kobersfelsen ca. einen Kilometer weit von der Eisbrücke bei Burgkhammer entfernt so unglücklich gestürzt, dass er zunächst vor Ort versorgt und dann abtransportiert werden musste. Was für die Romantik schön ist, ist für die Retter ein Problem....

mehr Bilder und Informationen zur Übung (hier)
 

 
Lastzug "kickt" BMW von der Autobahn 9 direkt an der Anschlussstelle Schleiz
 
 
22.05.2018     Direkt an der Anschlussstelle Schleiz krachte ein Lastzug mit seiner linken vorderen Fahrzeugseite in die rechte hintere Seitenwand eines Pkw BMW, der sich anschließend überschlug und schlussendlich auf dem Dach neben der Bundesautobahn lag.
Der Pkw fuhr zuvor offenbar wegen einer Baustelle (mit gesperrter rechter Fahrbahn) auf der mit 80 kmh Geschindigkeitsbegrenzten mittleren Fahrspur. Zum Unfall kam es dann unmittelbar an der Auffahrt Schleiz in Richtung Berlin.
Wegen der begrenzten Geschwindigkeit im Unfallbereich hatten die beiden Insassen noch allerhand Glück im Unglück und kamen unverletzt aus dem Pkw.
Die Feuerwehren Hirschberg, Gefell, Ullersreuth, Dobareuth und Schleiz wurden um 11:48 Uhr zu einem Unfall zwischen Schleiz und Bad Lobenstein mit eingeklemmter Person unter Lastzug alarmiert. Außer den Schleizer Einsatzkräften kam es dann zum Einsatzabbruch für die anderen Feuerwehren durch die Rettungsleitstelle. Weder der DRK Rettungsdienst noch die Feuerwehr Schleiz fanden auf dem gesamten Abschnitt in beide Fahrtrichtungen einen Unfall, der mit der Alarmierung in Verbindung gebracht werden konnte.
Letztlich wurde der Unfallort auf den an der Anschlussstelle Schleiz in Richtung Berlin konkretesiert. Wie es zur irrtümlich falschen Angabe des Unfallortes kam ist bisher genauso ungeklärt, wie der genaue Unfallhergang. Die Autobahnpolizei ermittelt hierzu.
 

 
Leider immer wieder:    Menschen sterben mitte unter uns - und keiner merkt es!
 
 
Es ist bittere Traurigkeit und sollte eigentlich nicht erwähnt werden - aber es sind Tatsachen, die uns unbedingt zum Nachdenken anregen sollten. Nachdenken darüber, ob man noch weiß, wie es dem Nachbarn gegenüber ergeht. Nachdenken, ob sich jeder nur noch selbst der Nächste ist?
Wenn die Einsatzleitung einer Feuerwehr die Bergung einer Person aus einer Wohnung nur unter "Vollschutz" (Atem- und Körperschutz) anordnet, dann sind schon längst Grenzen einer zumutbaren "Arbeit" überschritten. Immer gehäufter sind Einsatzkräfte der Polizei, Bestattungsunternehmen und auch der Feuerwehren unterwegs, um Menschen aus Wohnungen zu bergen, die Tage oder gar Wochen mitten unter uns verstorben sind und inzwischen extrem stark verwesen.
Noch vor einigen Jahren war eine solche Situation eher selten möglich und auch lange nicht so oft vorgekommen. Zu undicht waren die Wohnungen in Wohnhäusern. Nachbarn hatten damals auch besser aufeinander geachtet. Und heute? Neben den Menschen die in den dichten Wohnungen sterben, erlöscht sogar das Feuer bei Bränden wegen Sauerstoffmangel (so am 21.12.2014).

Am 14.05.2018 war in Schleiz eine Person in einem derart unzumutbar dramatischen Zustand aufgefunden worden, dass sich die Bilder stark ins Unterbewusstsein der Einsatzkräfte eingebrannt haben. Nur mit Hilfe der Drehleiter war es schlussendlich überhaupt noch möglich, die Leiche aus dem 2. Obergeschoß eines Wohnblockes zu bergen. Ähnlich war es im Übrigen auch am 07.03.2017, als nur zwei Wohnblöcke weiter ein ähnlicher Fall die Einsatzkräfte auf den Plan rief. Wohl überlegt muss in solchen Fällen der Einsatzleiter sortieren, wen er überhaupt eine solche Arbeit zumuten kann.

Wir wüschen uns, dass Nachbarn wieder mehr aufeinander achten, was im Übrigen natürlich auch in vielen Fällen passiert.
 

 
 Diebstahl und Umweltgefährdung - Zeugen gesucht!
 
 
Nachdem am vergangenen Mittwoch (9. Mai) durch die Schleizer Feuerwehr zwei Ölsperren wegen vorausgegangener Probleme von ins Kanalsystem eingebrachter Hydraulikflüssigkeit im Mühlgraben am Schleizer Wehrteich gesetzt worden waren, konnten Diese offenbar über Himmelfahrt bis Sonntag ihrer Funktion nachkommen. Derweil wurden sie von einem Schleizer Kameraden in dessen Freizeit zweimal überprüft.
Die dritte Kontrolle zeigte die Dummheit mancher Mitmenschen. Beide Ölsperren waren aus dem Wasser gezogen worden und die dahinter wirkenden Öl-EX- Würfel auf Grund der Strömung auf ca. 200 Meter im Mühlgraben verteilt. Die vier ca. 80cm langen roten Befestigungsstäbe sind komplett verschwunden.

Die Mitglieder des Schleizer Angelvereines bargen die kontaminierten Ölsperren und Öl-Ex- Saugwürfel und übergaben sie der Schleizer Feuerwehr. Danke dafür.

Wer kann sachdienliche Hinweise zu dem Vorkommnis geben? Bitte melden Sie sich bei der Schleizer Polizei oder dem Umweltamt des Saale-Orla-Kreises, wenn Sie Auskünfte zum Tathergang geben können!
 

 

Schleizer Feuerwehr erhält  Spende von der Firma REMONDIS

 
 

Viele erinnern sich sicherlich noch zurück an den Großbrand am 30.03.2017 bei der Firma REMONDIS im Schleizer Industriegebiet. Damals war eine Produktionshalle nach Selbstentzündung der gelagerten Materialien komplett niedergebrannt. Die Einsatzkräfte kämpften dabei nicht nur gegen ein Flammenmeer, was sich anfangs mit einer gewaltigen Durchzündung bildete, sondern auch gegen eine drohende Umweltgefahr, weil größere Mengen brennender Dieselkraftstoff in die nahgelegenen Bäche und dem Fluss Wisenta zu fließen drohte. Die innerhalb der Halle erbauten Gefahrstoffboxen hielten damals zum Glück dem Inferno stand. Sie wurden später im Rahmen einer Gefahrgutübung des Landkreises vorsichtig geöffnet und erwiesen sich als sicher und unproblematisch.

Nun war es der Firma ein Bedürfnis den Kameradinnen und Kameraden der Schleizer Feuerwehr für den Einsatz am „Brand-Tag“ und in den folgenden Wochen zu danken. Es war auch für die Einsatzkräfte ein außergewöhnliches, gefährliches und kräftezehrendes Ereignis. Für das Unternehmen war nicht nur der Verlust der Halle ein Problem, sondern auch die weiterhin wochenlangen Anstrengungen, alles für den Schutz der Umwelt zusammen mit den Einsatzkräften aus Schleiz  zu tun.

Aus den Händen der Niederlassungsleiterin Anja Daßler und dem Betriebsleiter Pierre Küttner erhielten nun die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr eine Spende von 1.000 €. Sie wurde im Rahmen einer Übung auf dem Gelände der Firma REMONDIS am 21.04.2018 übergeben.

Die über den Feuerwehrverein erhaltene Spende ist inzwischen auch schon gut angelegt. Ein LED- Fernseher mit Mini-PC steht nun für Schulungsmaßnahmen und Versammlungen im Beratungsraum der Feuerwehr zur Verfügung. Die baulichen Voraussetzungen für den an der Wand befestigten Fernseher, einschließlich der Verlegung neuer Kabel dorthin, haben im Übrigen die Kameraden selbst erledigt.

Die Schleizer Feuerwehr und der Feuerwehrverein Schleiz e.V danken dem Unternehmen für die Spende und hoffen im Sinne aller Beteiligten, dass man sich zukünftig nur noch zu Übungen zusammenfindet.


 
Kurz vorm Gewitterschauer:   Hydraulik-Spezialöl im Abwasserkanal
 
 
Es sei mal dahingestellt, wie das Öl vom 08. zum 09.Mai in den Kanal im Betriebsgelände einer Schleizer Firma in der Greizer Straße gelangt war. Probleme damit gab's schlussendlich so Einige zu bewältigen. Am Nachmittag erreichte dann auch die Information die Schleizer Feuerwehr, die umgehend das Umweltamt informierte. Bis zu 30 Liter Öl wurde im noch Regenwasser-trockenen Kanal vermutet. Eiligst wurde ein Entsorgungsunternehmen aus Gera nach Schleiz geordert, um dann mit einer Spülung den Schaden zu begrenzen, möglichst noch vor den angemeldeten Regenschauern. Die Kameraden setzten zwei Rohrdichtkissen im angegebenen Kanal, der in den Plänen zu finden war. Doch die Spülung ging zunächst erst einmal schief, weil das zum Spülen eingesetzte Wasser einem ganz anderen Weg nahm. Kurzentschlossen wurde umgeplant. Das Öl sollte möglichst noch vor den Eintritt in öffentliche Gewässer aufgefangen werden. Das gelang dann schlussendlich mit 2 Ölsperren im Mühlgraben am Schleizer Wehrteich. Mit Eintreffen des ersten Öles waren die Sperren gesetzt und funktionstüchtig, und die Schauer ließen auch nicht mehr auf sich warten.
Was bleibt ist dann noch der Unmut, wie das Öl ins Kanalsystem gelangte. Hier muss das Unternehmen wohl wahrlich etwas unternehmen. Es war innerhalb weniger Wochen das zweite "böswillige" oder "unbedachte" Handeln von Mitarbeitern, was die Schleizer Feuerwehr auf den Plan rief.
 

 
 Feuerwehr Schleiz - zwei Notfalleinsätze am "Maifeuerabend" und zwei Brände am Feiertag (Update)
 
 
Es gab allerhand Diskussion wegen des Rückzuges der Feuerwehr und des Feuerwehrvereins Schleiz e.V vom kulturellen Leben der Stadt Schleiz, vor allem wegen des traditionellen Maifeuers. Kurzfristig hatte sich glücklicher Weise ein anderer diesem Event angenommen, während die Kameraden mit ihren eigentlichen Aufgabe genug zu tun hatten.

Zwei Notöffnungen von Wohnungen standen am Abend des 30.04.2018 an. Beim ersten Einsatz um 22:01 Uhr kam trotz intensiven Bemühungen leider jede Hilfe zu spät. Der zweite Einsatz nahm dagegen ein glückliches Ende.

Auch der Maifeiertag begann für die Einsatzkräfte frühzeitiger als geplant. Ein brennender Streukübel in der Saalburger Straße führte zum Alarm um 05:40 Uhr. Vorsätzliche Brandstiftung nennt man das, was nun zum dritten Einsatz innerhalb von nur 7,5 Stunden führte. Um 10:41 Uhr kam die nächste und vierte Alarmierung. Ein Pkw war nach Motorschaden stark qualmend auf der Bundesautobahn 9 bei Schleiz liegengeblieben. Wegen des starken Rauches waren vorbeifahrende Fahrzeugführer von einem Brand ausgegangen. Gegen Mittag waren dann die Einsatzkräfte wieder zu Hause.

 Letztlich war wohl die Entscheidung der Feuerwehr richtig, sich von der direkten kulturellen Gestaltung im gesellschaftlichen Leben zurückzuziehen, wie es diese Nacht wieder bewies.

Wir danken allen Einsatzkräften für ihre Einsatzbereitschaft.
 

 
Wochenendschulung:   Gefahrgutschulung mit Profi aus der Oberpfalz
 
 
20./21.04.2018     Der Landkreis Saale-Orla organisierte eine umfangreiche Gefahrgutschulung und holte sich extra dafür einen Ausbilder mit hoher Praxiserfahrung aus der Oberpfalz. Brandinspektor Maximilian Landsmann, Einsatzplaner und Ausbilder der Berufsfeuerwehr Regensburg, war bereits zum 5. mal nach Thüringen gereist um Kameraden der Feuerwehren des Saale-Orla-Kreises auszubilden.
Insgesamt 21 Kameraden der Schleizer Feuerwehr nahmen an der praxisnahen und zugleich sehr interessanten Schulung teil und konnten zu dem bisherigen Wissen zum Thema Gefahrgut noch so einiges dazulernen. Aber auch neue technische Einrichtungen im Bereich der Dekontamination wurden durch den Ausbilder vorgestellt und auch gleich damit trainiert.

Insgesamt zweimal musste die Ausbildung kurzzeitig unterbrochen werden. Erst stand am Freitagabend in der theoretischen Schulung unerwartet der Innenminister Thüringens im Schulungsraum und übergab der Stadt Schleiz einen Förderbescheid für einen GW-Logistik. Am Samstag wurden die Einsatzkräfte unmittelbar zum Beginn der praktischen Übung zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn alarmiert.

Wir danken Maximilian Landsmann für die sehr schöne Ausbildung und hoffen ihn bald wieder zu Schulungsmaßnahmen begrüßen zu können. Ein weiterer Dank geht an den Landkreis Saale-Orla, der für die die Belange des Gefahrgutzuges zuständig ist und diese Schulungsmaßnahme für die Gefahrgutfeuerwehren des Landkreises organisiert hatte.
 

 
Innenminister unterbricht Ausbildung der Schleizer Feuerwehr und bringt Fördermittelbescheid
 
 
Der vom Landkreis Saale- Orla organisierte Gefahrgutlehrgang in der Schleizer Feuerwehr lief gerade mal 35 Minuten, da stand mit einem mal der Thüringer Innenminister Georg Maier im Raum. Diese Überraschung war gelungen. Knapp über 145.000,00 € Fördermittel für zu beschaffenden den GW- Logistik stellen ziemlich genau die Hälfte der erwarteten Gesamtkosten für das Fahrzeug dar.
Die Kameradinnen und Kameraden der Schleizer Feuerwehr danken dem Innenminister, dem Land Thüringen, aber auch den Damen und Herren des Schleizer Stadtrats, voran dem Bürgermeister der Stadt Schleiz Jürgen K. Klimpke, für die Bereitstellung der dringend notwendigen Mittel für das Fahrzeug.
 

 
Falsch!   Da wäre noch die Sache mit dem "Einparken"
 
 
Punkt für die Frauen, diesmal war's ein Mann. Das ging mal so richtig schief. Die Einfahrt zum Parkplatz "Himmelsteiche" auf der A9 scheint schwieriger zu sein, als Mancher denkt.
Mitten im Wochenendlehrgang der Schleizer Feuerwehr am 21.04.2018 um 09:51 Uhr kam der Alarm für die Einsatzkräfte. Ein Pkw Honda war ca. 09:30 Uhr aus bisher unbekannter Ursache direkt an der Parkplatzeinfahrt geradeaus in den Schallschutzhang gefahren, nachdem das Fahrzeug ein Verkehrszeichen überrollt hatte. Auf der Rückseite des Hanges krachte der Pkw dann Frontal in einen Schaltkasten für die elektronische Lichtzeichenanlage, die üblicherweise für Großkontrollen auf dem Parkplatz durch Polizei und BAG zum Einsatz kommt. Dort verharrte das Fahrzeug. Der Fahrer wurde verletzt und später ins Schleizer Krankenhaus gebracht.

mehr Bilder und Informationen zum Einsatz (hier)