Der Totalverlust aller Gebäude war nicht mehr zu vermeiden
 
 
15.05.2019  Der Totalschaden eines Wohnhauses mit angrenzender Scheune und weiterer Nebengebäude in Gebersreuth (bei Gefell) war trotz Einsatz zahlreicher Feuerwehren aus dem gesamten Umkreis nicht mehr zu vermeiden.
Die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr wurden um 19:10 Uhr vom Örtlichen Einsatzleiter nachalarmiert. 
Bereits 21 Minuten später waren zwar die ersten Kameraden der Kreisstadt vor Ort, konnten allerdings dann auch nur die Löscharbeiten unterstützen. Zu retten gab es da schon längst nichts mehr, die Lage war wohl schon von Beginn an eher aussichtlos...

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Schutzengel mit Zentimeterarbeit:
 Glück im Unglück auf der Bundesautobahn 9
 
 
Natürlich ist ein schwerer Unfall schon Unglück genug, doch manchmal spielt selbst dann noch das Glück noch eine riesige Rolle. Nur wenige Zentimeter entschieden wieder einmal zwischen Leben und Tod für eine Mutter am Steuer eines Ford C-Max, als sie mit ihren beiden Kindern am Muttertag (12.05.2019) auf der Bundesautobahn 9 zwischen den Anschlussstellen Dittersdorf und Triptis verunglückte.
Offenbar nach einem bisher vom Hergang noch ungeklärten Zusammenstoß mit einem Audi wurde das Fahrzeug von der Autobahn in eine aufsteigende Leitplanke am rechten Fahrbahnrand geschleudert. Dabei wurde der Pkw mit den drei Insassen total zerstört. Der gesamte Fahrzeugmotor samt Getriebe wurden beim Aufprall herausgerissen. Die Leitplanke bohrte sich durch die Fahrertür direkt über den Beinen der Fahrerin hinweg bis in die Mittelkonsole des Ford. Ganze 3 Zentimeter entschieden hierbei über Leben und Tod, drei Zentimeter, die das schwere Metall zum Glück die Fahrerin verfehlte.....

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Mercedes brennt auf der Bundesautobahn 9 nach "Motorplatzer"
 
 
05.05.2019   Vermutlich war es das austretende Öl, was nach einem Motorplatzer eines Mercedes zum Vollbrand des Fahrzeuges am späten Sonntagabend führte. Die um 21:53 Uhr alarmierten Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwer konnten den Totalschaden am Pkw nicht mehr vermeiden, denn beim Eintreffen der Einsatzkräfte am Kilometer 233,5 Richtung Nürnberg war das Fahrzeug (trotz Versuch der Polizeibeamten die Flammen mittels Feuerlöscher zubekämpfen) verloren.
Die drei reisenden Personen und ein Hund konnten sich rechtzeitig aus dem Fahrzeug retten und ein Anhänger noch abgekoppelt werden.
 

 
Tage 4-6 im Saalehang am "Heinrichstein" - Feuerwehr Schleiz mit kleinen Spezialaufgaben
 
 
Auch an den Tagen 4-6 des Brandes am Heinrichstein waren die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr nur wenig ins Geschehen eingebunden. Richtiger Weise entschied man in Absprache mit der Einsatzleitung, die Kameraden der Kreisstadt für die Kernaufgaben am Standort zu belassen.
Nachdem der Pendelverkehr mit dem Tanklöschfahrzeug auf Grund der stabilen Wasserversorgung nach dem dritten Tag eingestellt werden konnte, waren die Schleizer Kameraden eher für Spezialaufgaben mit geringem Kräfteaufwand eingebunden. So überführten sie am Tag 4 z.B. nur eine TS 8 vom Landratsamt in Schleiz zur Einsatzstelle.
An den Tagen 5 und 6 waren die Einsatzkräfte mit speziellen Maßnahmen zur Erkennung und Bekämpfung von Glutnestern vor allem im Steilhang beschäftigt.....

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Tag 3 im Saalehang am "Heinrichstein" - Landrat ruft Katastrophe aus
 
 
Nunmehr dem dritten Tag in Folge waren unzählige Einsatzkräfte am "Heinrichstein" um den Brand im Felsenbereich und angrenzenden Wald unter Kontrolle zu bekommen. Noch am Morgen war gemeldet worden, dass keine Flammen mehr sichtbar wären.
Doch am späten Vormittag stellte sich der Einsatzort völlig anders dar, nachdem auffrischender Wind die Flammen wieder anheizte und diese nordwärts vorantrieb.
Zwischenzeitlich schien das Feuer völlig außer Kontrolle zu geraten.
Stundenlang versuchten die Verantwortlichen des Landkreises eine Hubschrauber zur Unterstützung zu bekommen. Doch erst am späten Nachmittag war dann einer aus Bayern zur Verfügung gestellt worden. und folg unentweg Wasser ins unwegsame Gelände.

Wieder waren auch Einsatzkräfte der Schleizer Feu
erwehr im Einsatz, um diesmal insgesamt 50.000 Liter Löschwasser zum Einsatzort zu bringen. Nach der ersten "Wasserrunde" musste allerdings das Tanklöschfahrzeug erst mal zu einem Boxenstopp nach Schönbrunn, wo ein defekter Reifen der Hinterachse in verdächtigter Rekordgeschwindigkeit gewechselt werden konnte.

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Tag 2 im Saalehang am "Heinrichstein" - Höhenrettungsgruppe im Einsatz
 
 
Bereits den zweiten Tag waren viele Einsatzkräfte am Saalehang am Heinrichstein im Einsatz. Das Einsatzgebiet am Felsen unterhalb des Aussichtspunktes machte nun den Einsatz der Höhenrettungsgruppe aus Gera notwendig, denn irgendwie kam man sowohl von oben als auch von der Wasserseite nicht dorthin, wo sich das Feuer seinen Weg gesucht hatte. Mittels Motorsäge musste mühevoll Totholz entfernt werden, um anschließend an die Glutnester heranzukommen. Unglücklicher Weise frischte dann nach am Nachmittag der Wind auf und fachte fast erloschene Glutnester wieder an.
Erneut waren auch Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr im Einsatz, um insgesamt 25.000 Liter Löschwasser zum Einsatzort mitten im Wald zu bringen.

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Saalehang am "Heinrichstein" in Brand - Löschhubschrauber im Einsatz
 
 
Ostersonntag - am Nachmittag. Gegen 15:15 Uhr soll es nach ersten Angaben einen Knall gegeben haben. Kurz darauf brannte der Saale-Hang am "Heinrichstein", einem Westhang der Saale mit zerklüftetem Felsmassiv in der Gemarkung Schönbrunn bei Bad Lobenstein.
Unmittelbar am ca. 515 Meter hohen Aussichtspunkt (über Meeresspiegel) war es zum Brand gekommen. Die Flammen fraßen sich nach oben und unten weiter im Unterholz entlang. Später breiteten sie sich weiter an den Flanken des Hanges aus.

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Film Hubschraubereinsatz (hier)


 
Als Profi sollte man wissen, dass man im Wald kein Feuer entzündet!
 
 
Gleich mit drei Brandalarmierungen wurden die Kameradinnen und Kameraden der Schleizer Feuerwehr am 18.04.2019 von ihrer Arbeit und ihren privaten Ostervorbereitungen abgehalten. Letztlich waren alle Einsätze vermeidbar und zudem in zwei Fällen mit mindestens grob fahrlässigem Ursprung.
Im ersten Fall waren um 12:31 Uhr gleich sieben Feuerwehren zu einen Waldbodenbrand zwischen Kirschkau und Dröswein alarmiert worden. Vor Ort mussten zwei absichtlich mitten im Wald angelegte Feuerstellen mit 5.000 Liter Wasser abgelöscht werden. Abgesehen, dass die Verursacher nicht aufzufinden waren, sollte wohl jedem im Wald arbeitenden Bürger klar sein, dass man bei dieser Trockenheit nicht mitten im Wald Feuer macht. Nun sollte schon mal jemand sparen, um die Einsatzkosten aufbringen zu können, denn hier muss eigentlich schon fast von vorsätzlicher Brandstiftung gesprochen werden.
Um 18:33 Uhr alarmierte ein Rauchmelder des DRK- Pflegeheimes in Schleiz die Feuerwehr, weil er offenbar mit aufsteigen Wasserdampf eines Geschirrspülers beaufschlagt wurde.
Dann schrillten um 20:27 Uhr wieder die Alarmmeldeempfänger. An der Wisenta hatten Jugendliche ein Feuer entzündet. Ein aufmerksamer Bürger hatte dies erkannt und die Feuerwehr alarmiert. Beamte der PI Saale-Orla ließen von den Verursachern das Feuer ablöschen.
 

 
Schleizer Feuerwehren auf der Schulbank:   "Erste Hilfe im Feuerwehrdienst"
 
 

"Wenn man den Stifneck mal selbst am Hals hatte, kann man ihn leichter im Einsatz anlegen", das war nur eine von vielen Erkenntnissen von Einsatzkräften aus dem Wochenendlehrgang der Schleizer Feuerwehren vom 12. bis 13.April 2019.

Zunächst möchten wir unseren befreundeten Mitgliedern der Schleizer DRK- Wasserrettungsstaffel für ein tolles und lehrreiches Schulungswochenende bedanken. Mit insgesamt 8 Ausbildern und einem zusätzlichen "hauseigenen" Rettungssanitäter konnten insgesamt 35 Einsatzkräfte aus den Schleizer Feuerwehren in einer Fortbildungsmaßnahme zum Thema "Erste Hilfe im Feuerwehrdienst" geschult werden.

Dabei hatten die Organisatoren der Feuerwehr und des DRK- Wasserrettungsdienstes bewusst einen anderen Weg als üblich gewählt und abweichend vom standardisierten DRK- Lehrschein die Maßnahmen auf die Belange der Feuerwehr abgestimmt.

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Übung:  starke Rauchentwicklung im Schleizer Krankenhaus
 
 
Um 18:30 Uhr war plötzlich Rauch aus einem offenen Elektroverteilerraum in einem zentralen Punkt im Krankenhaus in den Flur genau zwischen zwei Stationen und dem Funktionsgebäude gezogen. Schnell verdichtete sich der Rauch und es war nur eine Frage der Zeit, bis die Brandmeldeanlage auslöste und die bei Rauch selbstschließenden Türen ihrer Funktion nachkamen. Mit Auslösung der BMA gingen auch die beiden Fahrstühle ihrer Brandfallsteuerung nach. Die Hausinterne Rettungs- und Informationskette lief an. Zentraler Punkt war schließlich der "Zentrale Empfang" des Krankenhauses am Haupteingang, wo sich trotz Behandlung umgehend die diensthabende Chefärztin einfand und die Koordination der hausinternen Maßnahmen übernahm.....

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... da kann Ostern kommen
 
 
Die Osterfeiertage können kommen, denn der Osterbrunnen in Schleiz wurde am 08.04.2019 von den Mitarbeitern des städtischen Bauhofes zusammengesetzt. Gegen 10:00 Uhr war es dann soweit. Vorsichtig wurde mittels Drehleiter der Schleizer Feuerwehr die "Kuppel" des Osterbrunnens aufgesetzt.
 

 
Aprilscherz mit ernstem Hintergrund
 
 
Manchmal weiß man gar nicht, ob man noch scherzen soll oder nicht. Doch die Vorlagen geben in der Regel andere, hier leider neidvolle Kameraden aus unserem Landkreis, die unentwegt auf uns schauen und unsere Erfolge zu gern in den Dreck treten.

Als es vor rund 10 Jahren darum ging, vorschriftsgemäß im Saale-Orla-Kreis einen Rüstwagen für die Einsatzstufe 3 und dem Katastrophenschutz zu platzieren, da meldete sich niemand und wollte sein Fahrzeug zur Verfügung stellen oder ein Fahrzeug extra dafür beschaffen.

Nun, wo das von uns genutzte Fahrzeug rund 30 Jahre auf dem Buckel hat und ersetzt werden muss (und dazu nicht zentraler im Landkreis stehen und regelmäßig zu Einsätzen genutzt werden kann), nun melden sich schon während der Herstellung des neuen Fahrzeuges Führungskräfte von einer Stützpunktfeuerwehr aus dem Orlatal und nutzen gar jede Gelegenheit gegen den Kreisbrandinspektor und gegen die Feuerwehr Schleiz loszuwettern. Dieses dabei noch unkameradschaftliche Vorgehen einzelner Führungskräfte gleicht zudem einem Streit von Kleinkindern aus dem Sandkasten.
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Schwan läuft verletzt über die Bundesautobahn 9 bei Schleiz
 
 
31.03.2019    Ein am Flügel verletzter Schwan lief am Sonntagmorgen zwischen den Anschlussstellen Dittersdorf und Schleiz über die Bundesautobahn 9. Autofahrer konnten dem Tier zwar noch ausweichen, doch von allein konnte der Schwan die Autobahn nicht verlassen, weil ringsum Wildschutzzäune den Weg versperrten.
Die Beamten der Autobahnpolizei verbrachten den Schwan zunächst hinter den Wildschutzzaun. Dort fingen ihn die Kameraden der Schleizer Feuerwehr später wieder ein und transportierten ihn dann weiter zur Übergabe an einen Wildtierverantwortlichen aus Saalfeld.