Wie in jedem Jahr wieder haben wir auch diesmal für unsere Gäste einen Adventskalender angefertigt.
Lassen Sie sich überraschen was hinter jedem Türchen steht.

Mit einem Klick auf den Kalender kommen sie weiter.
Na dann:

Schöne Adventszeit!
 

 
Rennstadt - Jugendfeuerwehr mit "Rennfahrzeugen" unterwegs
 
 
07.12.2017   Ein Höhepunkt zum Jahresende 2017:  Die Jugendfeuerwehr Schleiz hatte dieses Jahr eine ganz besondere "Weihnachtsfeier" zum Jahresabschluss. Im Cart-Center Miesitz waren die Jugendlichen ganz mit dem unterwegs, was eigentlich ihre Heimatstadt in der ganzen Welt berühmt macht. Sie drehten dabei nicht nur einige Runden, sondern kämpften fair miteinander um die schnellsten Rundenzeiten.
Wir danken den Team des Cart-Centers Miesitz sowie den Betreuern der Jugendlichen.

In diesem Zusammenhang möchten wir uns bei dem stellvertretenden Jugendwart und seinen ganzjährigen Unterstützern aus den Reihen der Feuerwehr Schleiz für die gute Jugendarbeit bedanken. Nahezu wöchentlich wird den Jugendlichen eine ausgewogene und anspruchsvolle Ausbildung in Kombination mit Sport und auch Spiel gebeboten. Gleiches gilt den Unterstützen der Kinderfeuerwehr. Die Kinder hatten ihren Jahresabschluss im Kinderland Dittersdorf gefeiert.

Danken möchten wir aber auch jenen, die die Jugendarbeit finanziell unterstützen, da voran der Stadt Schleiz, dem Feuerwehrverein und anderen Sponsoren.
 

So erlebt das die Einsatzkraft:    Unfallstelle auf der A9 bei Schleiz 


Aus aktuellem Anlaß stellen wir Ihnen hier ein kurzes Video bereit, was die Situation am Unfallort auf der BAB 9 am Kilometer 225,5 zeigt.

Die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehren waren in den vergangenen beiden Jahren insgesamt 14 mal zu Unfällen mit teilweise mehreren verletzten Personen genau dort im Einsatz.
Da die Kameradinnen und Kameraden nicht bei jedem Unfall benötigt werden, ist von einer wesentlich höhreren Unfallhäufigkeit an der Stelle auszugehen.

(zum Start des Videos klicken Sie auf das Bild!)
 

 
"Alle Jahre wieder":   Der Winter kam überraschend zum 1. Advent!
 
 
Die Überraschung ist wieder einmal gelungen. Stellen Sie sich vor, es hat am ersten Advent geschneit. Ganz plötzlich und unerwartet, genau am dritten Dezember. Es dauerte dann nicht lange, dann krachte es in allen Ecken rund um Schleiz. Dabei ist es nicht lustig, denn wenn eine Autofahrerin meint, sie sei ja "nur" 100 km/h gefahren und wundert sich, dass sie verletzt in ihrem Auto falschherum an einer Beton-Mittelmauer steht, zuvor schon mal neben der Autobahn unterwegs war und einen anderen Pkw getroffen hatte....
Die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr wurden reichlich spät zu einem Unfall auf der BAB 9 zwischen der Anschlussstelle Dittersdorf und Schleiz alarmiert, meinte zumindest ein zufällig auf der Autobahn mitfahrender Polizist der Bereitschaftspolizei, der wohl schon 30 Minuten zuvor einen Notruf abgesetzt haben will. Weil ein Verbleib der Einsatzkräfte und der Beteiligten am Unfallort einfach zu gefährlich war, entschied der Einsatzleiter der Feuerwehr noch lange vor Eintreffen der Autobahnpolizei, die sich auch erst mal durch den Verkehr kämpfen musste, die Unfallstelle nach einer kurzen Dokumentation zur räumen und alle auf den sicheren Parkplatz "Himmelsteiche" zu verfrachten. Auch der schrottreife Schadens-Pkw wurde durch die Einsatzkräfte überführt. Die Frau kam mit mittelschweren Verletzungen ins Schleizer Krankenhaus.
 

 
Lebensgefährlich auf der A9:    Lastzug steht auf linker Fahrspur, Fahrer pennt!
 
 
Es ist unverantwortlich und lebensgefährlich was sich ein polnischer Lastzugfahrer am 01.12.2017 um 04:45 Uhr auf der Bundesautobahn 9 am Kilometer 225,5 Richtung Nürnberg geleistet hat.
Der Lastzug stand am Bergaufstück mitten auf der linken und damit schnellsten Fahrspur. Polizei, Notarzt, Rettungswagen und 5 Einsatzfahrzeuge der Schleizer Feuerwehr eilen zum Ereignisort, weil der Fahrer mit medizinischen Problemen im Fahrzeug vermutet wird.
Ein Kamerad der Schleizer Feuerwehr und die Beamten der Polizei versuchen die Seitenscheibe einzuschlagen, während die anderen Einsatzkräfte den Lastzug sichern und dann...
 ... es tut sich was im Lastzug. Der Fahrer wird wach. Er lag tief schlafend in seiner Koje, während rund drei Duzend Einsatzkräfte wegen ihm unterwegs waren. Der Grund für die Müdigkeit ist dann schnell gefunden. Alkohol war wohl die Ursache.
Die Polizei nimmt den Mann mit aufs Revier, die Feuerwehr überführt den Lastzug von der Autobahn.
 

 
L 3002 bei Heinrichsruh: Lastzugfahrer verhindert mit Feuerlöscher größeren Brand
 
 
Mit einem 6kg Pulverlöscher konnte ein Fahrer seinen Lastzug retten -  den Auflieger zumindest. Was von der Zugmaschine noch verwendbar ist werden nun Gutachter feststellen müssen.
Aus bisher noch ungeklärter war am 30.11.2017 kurz nach 13:00 Uhr auf der L 3002 zwischen Zollgrün und Heinrichsruh kurz vor Ende eines langgezogenen Berges im Motorraum eines Kühllastzuges Feuer ausgebrochen. Starker giftiger Qualm drang in die Kabine des Fahrzeuges. Der Fahrer nahm seinen mitgeführten Pulverlöscher und konnte die Flammen größtenteils bis zum Eintreffen der um 13:11 Uhr alarmierten Schleizer Feuerwehr löschen. Damit verhinderte er vermutlich einen größeren Brand. Der Kühl- Sattelauflieger blieb unbeschadet.
 

 
Warum nur?  Ein Toter, ein Schwerverletzter am Kilometer 225,5!
 
 
Es läuft uns schon beim Gedanken was wir gerade erlebten eiskalt den Rücken herunter... Wie oft haben wir schon seit rund zwölf Jahren vor dieser Unfallstelle gewarnt? Und nun? Ein Mensch musste sterben, ein weiterer wurde schwer verletzt.

Wir schreiben Ihnen heute die ganze Geschichte so, wie wir sie erleben mussten. Man muss sie aber auch nicht lesen.

mehr Bilder und Informationen zum Einsatz (hier)
 

 
Vor verschlossener Tür:   Falke steht vor WEKA- Einkaufsmarkt
 
 
Irgendwas muss schiefgegangen sein, als ein Falke am Samstag (25.11.2017) unmittelbar vor der WEKA in Schleiz landete und offenbar von dort aus nicht mehr wegkam. Das Tier hatte ein Glöckchen und ein Leder-Falknerband an sich, was für die um 20:40 Uhr herbeigerufene Polizei und Feuerwehr ein eindeutiges Indiz für ein ausgebüchsten Tier einer Falknerei hindeute.
In Gemeinschaftsarbeit wurde das Tier in "Gewahrsam" genommen und zur Polizei verbracht. Dort liefen schon die Ermittlungen zur Herkunft des Tieres.
Eine Falknerei aus Kranichfeld nahm sich dann dem Tier an und holte es noch spät am Abend in Schleiz ab.
Was nun das Tier bei der WEKA wollte ist noch nicht bekannt. Vermutlich ist es ein Weibchen und wollte nur ein neues Federkleid anprobieren......

Wer sachdienliche Hinweise zum Tier hat, bitte bei der Polizei Schleiz melden!
 

 
black friday:    Feuerwehr Schleiz arbeitet im schwarzen Untergrund
 
 
Einen schwarzen Freitag hatten nicht nur die Kameradinnen und Kameraden der Schleizer Feuerwehr, weil sie im dunklen Abwasserkanal oberhalb der Böttgerstraße in Schleiz rund 4,5 Stunden lang arbeiten, sondern die Besitzer von drei Wohnhäusern, die während Regenfällen zusehen mussten, wie das Wasser und Fäkalien im Keller langsam aus den Kanälen heraus höher stieg.
Kurz vor 23:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Schnell war klar, das Problem ist mit dem Abpumpen der Keller nicht gelöst, zumal auch für den Folgetag starke Regenfälle gemeldet waren.
In Zusammenarbeit mit dem Abwasserzweckverband ging man im Untergrund auf Spurensuche. Nach mehreren Versuchen mit Spülungen und Kamerabefahrungen war dann die Ursache gefunden. Ein Gegenstand im Abflussrohr versperrte den Weg. Dank der Mühen aller Beteiligten konnte Leitung wieder soweit freigespült werden, dass der Abfluss zumindest wieder funktionierte. Nun sind Experten gefragt, in den kommenden Tagen den Gegenstand zu bergen oder in kleinere Stücke zu zerstören.
Fast 90 Minuten dauerte dann die Reinigung der eingesetzten Mittel.
 

 
Willersdorf:    Das Feuer war bereits im Dachstuhl eines Vierseitenhofes
 
 
Zum zweiten Mal innerhalb nur fünf Monaten brannte es am 20.11.2017 um 18:51 Uhr im Tannaer Ortsteil Willersdorf und zum zweiten Mal ging die ganze Sache noch einmal gut aus. Während wir hoffen, dass es den betroffenen Verletzten des ersten Einsatzes wieder gut geht, war diesmal zum Glück kein Personenschaden zu verzeichnen. Die Ursache des Brandes ist noch unklar. Tatsache ist allerdings, dass es die Flammen aus der Erdgeschoßebene schon bis ins Dach hinein geschafft hatten. Ganze Balken des Bodens waren schon durchgebrannt.
In einer gezielten und gut koordinierten Aktion konnte das Feuer noch gelöscht werden, bevor es mehr Schaden am Vierseitenhof anrichten konnte. Dabei waren die Bedingungen für die Einsatzkräfte von Willersdorf,Tanna, Gefell, Dobareuth und Schleiz mehr als ideal. Die Anfahrt zum Einsatzort war wegen Schneetreiben schon nicht ohne Gefahr. Das Objekt selbst steht an ungünstigen Zufahrtsbedingungen und der Brand war genau in einer schlecht zugänglichen und nicht mit Drehleiter anfahrbaren Ecke des Gehöftes ausgebrochen. Neben einen Innenangriff durch die Tannaer Kräfte wurden von außen durch die Einsatzkräfte aus Schleiz die Flammen bekämpft. Nach den Erstmaßnahmen musste der Fußboden des Obergeschosses wegen verdeckter Brandnester mittels Cutter geöffnet werden. Ein Hipresslöscher kam zum Einsatz, um eine spätere Ausbreitung unentdeckter Glutnester zu verhindern. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Wir danken dür die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Feuerwehren und dem Team des DRK- Rettungsdienstes.
 

Aus der Theorie zur Wirklichkeit:   Willkommen im wahren Feuerwehrleben
 
 
Geschätzt 100 Kinder der 1.und 2. Klassen der Schleizer Grundschule besuchten am 02.11.2017 die Schleizer Feuerwehr. Nachdem sie bei der Schulanfangsaktion der Verkehrswacht in Oberböhmsdorf am 23.08.2017 an der Feuerwehrstation etwas zu kurz kamen, lösten nun die Kameraden der Feuerwehr ihr Versprechen ein, den Kindern an einem Vormittag die Feuerwehrarbeit etwas näher zu bringen. An insgesamt 10 Stationen hatten sowohl die Lehrer und Erzieher als auch die Einsatzkräfte der Feuerwehr viel Wissenswertes rund um die Feuerwehrarbeit zu berichten und zu lehren.

Doch plötzlich wurde es ernst. Ein Einsatzalarm der Feuerwehr zu einem kleinen Gefahrguteinsatz ließ alle Theorie zur Wirklichkeit werden. Plötzlich konnten die Kinder zuschauen, wie alles schnell gehen musste. Gerade hatten die Kameraden noch erzählt, wie alarmiert wird, wie sich die Einsatzkräfte anziehen müssen und wie die Fahrzeuge besetzt werden... alles war urplötzlich für die Kinder greifbar und Realität...
Tatü Tata... und weg waren ein paar Kameraden mit zwei Einsatzfahrzeugen. Dabei war das keine Übung, sondern der Ernst des Feuerwehrlebens, was in Schleiz im Jahr 2017 wohl besonders ausgeprägt ist.

Der Einsatz selbst war eine Anforderung zur Beseitigung von Gefahrstoffen auf dem Parkplatz Himmelsteiche auf der BAB 9 Richtung Berlin. Während einer Großkontrolle war ein Lastzug auffällig geworden, aus dem ringsum verschieden Flüssigkeiten tropften.
 

 
Unfallort Kilometer 225,5 - wie oft denn noch? 
 
 
01.11.2017   Irgendwie hat der Unfallort was Unheimliches... erst vor drei Tagen waren die Einsatzkräfte genau dort im Einsatz, um zwei Menschen nach schwerem Verkehrsunfall aus ihrem Fahrzeug zu retten.
Was ist dort so unheimlich? Ist dort was Mystisches, was die Menschen zu Opfern werden lässt? Oder ist vielleicht nur die zugelassene Geschwindigkeit in Verbindung mit den gegebenen Verhältnissen, die immer wieder für schweres Leid verantwortlich ist?
Während der Beseitigung einer Ölspur im Schleizer Stadtgebiet bekamen die Kameraden der Schleizer Feuerwehr einen neuen Einsatzalarm. Um 09:55 Uhr wurden sie zusammen mit dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn 9 zwischen Schleiz und Dittersdorf gerufen.

 
mehr Bilder und Informationen zum Einsatz (hier)
 

 
Rettung aus Pkw bei "Sauwetter" im Schnelleinsatzzelt (SEZ 10)
 
 
29.10.2017   Als ob die Einsatzkräfte nicht schon genug zu tun hatten, der Sonntag brachte noch mehr Arbeit. Während den Baumbeseitigungen wegen Sturm "Herwart" am gesamten Sonntag wurden die Einsatzkräfte zur Auslösung der Brandmeldeanlage des Amtshauses auf Schloß Burgk am Morgen (07:37 Uhr) und zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn 9 am Nachmittag (14:03 Uhr) alarmiert. Letzteres zwang die Einsatzkräfte zu einer außergewöhnlichen Maßnahme. Die Rettung eines jungen Autofahrers und einer schwangeren Beifahrerin aus ihrem Pkw wurde in einem Schnelleinsatzzelt durchgeführt. Wegen der starken Regen- und Graupelniederschläge entschied die Einsatzleitung das doch eher selten genutzte Zelt aufzubauen. Binnen 1 Minute war das Zelt dank schneller Luftfüllung einsatzbereit und konnte über das Unfallfahrzeug gestülpt werden. Dann konnten im Inneren die eigentlichen Rettungsarbeiten beginnen. Türen wurden herausgespreizt, das Dach abgeschnitten und schlussendlich nach Beseitigung der rechten Seitenwand des 3- Türers die beiden Personen jeweils mittels Schaufeltrage patientenschonend gerettet.
Die schwangere und verletzte Frau wurde mit einem Rettungshubschrauber trotz der widrigen Bedingungen nach Jena ins Klinikum geflogen.

mehr Bilder und Informationen zum Einsatz (hier)
 

 
Sturm "Herwart" rast mit 118 km/h über's Schleizer Oberland
 
 
29.10.2017   Mit einem Thüringenweitem Spitzenwert von 118 km/h raste Sturm "Herwart" über die Schleizer Wetterstation und beschäftigte auch die Kameraden der Kreisstadt des Saale- Orla- Kreises, wie unzählige andere Feuerwehren Deutschlandweit auch. Bis zum Abend waren die Einsatzkräfte zu 8 Sturmeinsätzen mit insgesamt 17 umgestürzten oder gefährliche umzustürzen drohenden Bäumen unterwegs. Ein Pkw wurde wegen "Überfahrt über einen soeben umgestürzten Baum" stark beschädigt, weitere Sturmverluste, außer die Bäume gab es nicht. Die Einsatzkräfte beneideten zu Recht jeden, der zu Hause seinen Sonntag auf der Couch verbringen durfte, der Einsatztag begann um 06:21 Uhr und endete um 19:30 Uhr.

mehr Bilder und Informationen zum Einsatz (hier)
 

 
Hinterachsen eines Tiefladers mit (rund) 50 Tonnen- Raupe in Flammen
Folgeunfall im Rückstau ging glimpflich ab
 
 
25.10.2017   Eine werksneue Raupe aus dem Hause Liebherr konnte beim Brand des Tiefladers während des Transportes des Schwergewichtes auf der Bundesautobahn 9 bei Görkwitz gerettet werden. Das rund 50 Tonnen schwere Gerät wurde zwar stark verrußt, scheint sonst aber noch intakt zu sein.
Die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr wurden 21:28 Uhr zum Ablöschen der 3 brennenden Hinterachsen des Schwertransportes alarmiert. Polizei und Feuerwehr bemühten sich emsig, bereits nach kurzer Vollsperrung und noch während  der Löscharbeiten die Autobahn auf der dritten Fahrspur wieder ins Rollen zu bringen. Trotzdem krachte rund 600m zurück im Rückstau ein Pkw auf einen Kleintransporter. Die Feuerwehr Schleiz hatte zu diesem Zeitpunkt schon längere Zeit die Einsatzstelle mittels mobiler Vorwarntafel (rund 800m zurück) abgesichert. Allerdings beobachtete die Besatzung dieses Sicherungsfahrzeuges ein sehr aggressives Verhalten mehrerer Autofahrer mit etlichen Beinaheunfällen, bis es schließlich krachte. Umgehend übernahmen die Einsatzkräfte die Sicherung der zweiten Einsatzstelle, kümmerten sich um die beteiligten Autofahrer, unter dem eine Person leicht verletzt wurde. Dazu wurden weitere Kräfte der Polizei und ein Rettungswagen nachgefordert. Unter den Unfallbeteiligten war auch eine schwangere Frau. Sie wurde zusätzlich durch die Einsatzkräfte betreut. Nach Unfallaufnahme beseitigten die Einsatzkräfte alle Spuren (Betriebsmittel binden, Fahrspuren reinigen) und transportierten im Auftrag der Polizei die Schadensfahrzeuge zum naheliegenden Parkplatz Himmelsteiche.
Die Ursache des Brandes des Tiefladers ist noch nicht geklärt. Eine Überlastung der Bremsen durch das lange zuvor befahrenen Bergeinstück bei Schleiz ist genauso möglich, wie ein technischer Defekt des Fahrzeuges.

Weit nach Mitternacht waren alle Einsatzfahrzeuge wieder einsatzbereit am Standort -  die Nacht konnte beginnen.
Wir danken der Autobahnpolizei, dem Rettungsdienst und dem Mitarbeiter der VIA- Gateway für die gute Zusammenarbeit.

 
Fahrzeugbrand auf der Bundesautobahn 9 nahe Ortslage Görkwitz
 
16.10.2016  08:18 Uhr     Glück im Unglück... nennt man das üblicher Weise, was die beiden Insassen des Ford- Kleintransporters eines Bayrischen Unternehmens auf der Bundesautobahn 9 zwischen Schleiz und Dittersdorf nahe der Ortslage Görkwitz ereilte.
Das Unglück:   Ihr Fahrzeug erlitt offenbar einen kapitalen Motorschaden, im Motorraum brannte es und beißender Qualm drang in den Fahrgastraum.
Geistesgegenwärtig stellten sie Ihr Fahrzeug ab und sprangen aus dem Wagen. Ihr Glück:   Sie wurden trotz der raschen Ausbreitung des Rauches nicht verletzt. Der Schadenort war direkt auf der Zufahrt zum Parkplatz "Himmelsteiche".
Die anrückenden Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr schleppten inzwischen das Fahrzeug auf den Parkplatz und kühlten den Motorraum, denn die Flammen waren inzwischen erloschen. Zusätzlich beseitigten die Einsatzkräfte ausgelaufene Betriebsstoffe.
 

 
 Physik am Ende? Zwei Verletzte auf der Bundesautobahn 9 bei Schleiz.
 
... die Stelle ist uns hinreichend bekannt: Bergein, Kurve, Belagwechsel... dazu leichter Regen. Da fallen uns gleich mehrere Begriffe der Physik ein die dort eine Rolle spielen. Haftung (bei Regen), Fliehkräfte (bergein und Kurve), freigegebene Geschwindigkeit....

Es war nun wieder einmal so weit, der Kilometer 225,5 auf der Bundesautobahn 9 war wieder einmal Schauplatz eines Unfalls. Offenbar war aus bisher unbekannter Ursache ein Pkw Ford in das Heck eines Audis gekracht, hatte diesen schwer beschädigt und war dann selbst in den Schutzhang neben der Autobahn gelandet. Die Fahrzeuge wurden dabei erheblich beschädigt. Schlimmer noch: dessen Insassen wurden auch noch verletzt.
Die Feuerwehr Schleiz wurde zur Beseitigung von auslaufenden Betriebsstoffen alarmiert, während der Rettungsdienst die Versorgung der Fahrzeuginsassen übernahm. Eine Kehrmaschine beseitigte später den gesamten Schmutz, den beide Fahrzeuge auf die Autobahn während ihres Abfluges verteilt hatten. Wir wünchen allen Beteiligten schnellste Genesung!
 

 
Kilometer 230:    aktuell häufiger Einsatzort der Rettungskräfte
 
 
Das gab's schon mal in den 90er-Jahren, dass der "Railaer Berg" bzw. der "Railaer-Grund" auf der Bundesautobahn 9 in Richtung Nürnberg häufiger Unfallort war. Aktuell scheint es wieder einmal so zu sein, denn die Kameraden der Schleizer Feuerwehr waren nun am 06.10.2017 um 16:45 Uhr in einem reichlichen Monat bereits zum dritten Mal am gleichen Einsatzort um nach einer langgezogenen bergeinführenden Rechtskurve (am Beginn einer Linkskurve) Spuren von Unfällen zu beseitigen.
Das Gute: in allen Fällen wurden die Fahrzeugführer zum Glück nicht so schwer verletzt.
Diesmal galt die Meldung einem Pkw-Brand nach Verkehrsunfall, der sich vor Ort allerdings nicht bestätigte.
Nach der Reinigung der Fahrbahnen beförderten die Einsatzkräfte den Schadens-Pkw auf den Standstreifen und der Verkehr rollte wieder auf allen Richtungsfahrbahnen.
 

 
Baustelle übersehen? ... und Schutzengel im Kleintransporter?
 
 
Gleich mal vornweg:   Der Unfall hat nicht mit Fußball zu tun, auch wenn eines der beiden beteiligten Fahrzeuge komplett für den FSV Zwickau mit Werbung beklebt war.
Am 06.10.2017 war die Nacht für die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr bereits um 05:25 Uhr zu Ende, genau in dem Moment, als die Alarmmeldeempfänger wieder einmal schrillten. Der Einsatz diesmal ging auf die Bundesautobahn 9 zum Kilometer 206,5 Richtung Berlin, ein Bergeinstück mit Linkskurve kurz vor Triptis....

mehr Bilder und Informationen zum Einsatz [hier]
 

 
Beeinflussen Sturmböen die Meinung der Schleizer?
 
 
Wir sind natürlich grundsätzlich auch dafür, dass wir dagegen sind, auch wenn wir am 05.10.2017 um 10:00 Uhr kurzfristig und ungeplant das Protest- Banner "Gebietsreform - nein danke" in der Schleizer Teichstraße wegen Gefährdung der Fußgänger und Fahrzeugführer beseitigen mussten.
Das verstehen Sie nicht?
Also, wir sind auch gegen die Gebietsreform, aber das Banner musste schnellstens beseitigt werden. Eins der vier Stahlseile war offenbar wegen der starken Windböen abgerissen und pendelte durch die Luft. Unter erschwerten Windbedingungen beseitigten die Einsatzkräfte das Banner mit Hilfe der Drehleiter. Dazu musste nicht nur der Fahrzeugverkehr, sondern auch der Durchgang für die Fußgänger ca. 10 Minuten untersagt werden.
Im Übrigen war es nicht zu ersten Mal, dass die Feuerwehr Banner in der Teichstraße wegen Gefährdungen beseitigen musste. Offenbar ist der Straßenzug besonders windanfällig.