Brand in Oettersdorf ging noch einmal glimpflich aus, ein Junge durch Rauchgase verletzt
 
 
Eigentlich ging noch mal alles gut beim Brand am 14.07.2018 gegen 13:20 Uhr in der Kirchgasse in Oettersdorf.  Trotzdem musste ein Junge mit Verdacht einer Rauchgasintoxikation vorsorglich ins Klinikum nach Jena gebracht werden.

Die Feuerwehren Oettersdorf und Schleiz wurden um 13:23 Uhr zu einem Wohnungsbrand alarmiert. Vor Ort hatte der Besitzer des Hauses den Brand in einem Heizungskeller mit angrenzenden Funktionsraum bereits fast gelöscht. Die Flammen in der Nähe eines feststoffbeheizten Backofens hatten trotz allem allerhand Schaden angerichtet. Zur Brandursache haben die Beamten der Polizei in Schleiz Ermittlungen aufgenommen.
 

 
erneut Probleme bei der Zufahrt zum Parkplatz Himmelsteiche auf der A9
 
 
Die Ursache des Unfalls ist noch unklar. Doch auffallend bleibt, dass Autofahrer offenbar Probleme mit den Zufahrten zu den gut ausgebauten Parkplatzeinfahrten der beidseitigen Parkplätze "Himmelsteiche" haben.

Am 21.04.2018 war ein Pkw auf der Fahrtrichtung Nürnberg über den Hang in den Parkplatz so unglücklich "abgebogen", dass er in einem Schaltschrank einer Verkehrsleiteinrichtung landete (
mehr dazu auch hier).
Heute, am 13.07.2018 passierte ähnliches genau in der Gegenrichtung. Diesmal durchbrach das Fahrzeug ein Geländer einer Treppe die ebenfalls zu einem gleichwertigen Schaltschrank führte.

Die Einsatzkräfte des DRK- Rettungsdienstes, der Feuerwehr Schleiz und ein Notarzt wurden um 12:02 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit überschlagenen Pkw und unklarer Lage alarmiert. Der Fahrzeugführer wurde beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits von Ersthelfern außerhalb des Fahrzeuges betreut. Diese Aufgabe übernahm dann die Feuerwehr bis zum Eintreffen des Notarztes und des Rettungsdienstes.

mehr Bilder und Informationen zum Einsatz (hier)
 

Ausbildung spezial:  Schulung Kettenrettung nach "Oslo-Methode"
 
 
Zur Berufsfeuerwehrwache 5 in Stuttgart reisten insgesamt 10 Kameraden aus Tanna, Bad Lobenstein und Schleiz, um eine weitere alternative Methode der "schnellen Unfallrettung" zu erlernen. Der weite Weg hatte sich gelohnt, denn alle Teilnehmer konnten auf einen erfolgreichen Tag zurückschauen.
Im Prinzip ist das Retten im Zugverfahren zumindest für uns nichts Neues, da es bei Einsätzen der Schleizer Feuerwehr schon seit Jahren im weitesten Sinn fast bei jeder Lkw- Rettung zum Einsatz kommt. Die Verwendung von Ketten gegenüber anderen Anschlagmitteln birgt dabei große Vorteile. Trotz allem muss man das Verfahren als weitere aber nicht allheilende Option ansehen.

Für den Einsatz bei der Pkw- Rettung war auch für uns das System der "Oslo-Methode" neu, auch wenn wir nach Möglichkeit und ausreichend Zeit der "Patientenschonenden Rettung" nach bisherigen Verfahren den Vorrang geben. Wenn es allerdings richtig schnell gehen muss, liegen die Vorteile dieser Rettungsmethode klar auf der Hand.

Wir danken dem Ausbilder Maximilian Landsmann aus Regensburg und dem Ausbilderteam der Berufsfeuerwehr Stuttgart für die gute Ausbildung und Organisation des Schulungstages.

Nun gilt es, die erlernten Schritte der gesamten Einsatz-Mannschaft weiter zu vermitteln.
 

 
Drei Wochen nach dem Unglück: 
Politische und echte Flammen lodern erneut auf!
 
 
23 Tage nach dem schweren Lkw- Unglück auf der Bundesautobahn 9, bei dem ein Mensch starb und ein eingeklemmter Lastzugfahrer aus seiner brennenden Fahrerkabine befreit werden konnte (mehr dazu hier), loderten am 28.06.2018 erneut die Flammen der Ladung des vorderen Lastzuges beim Entladen der Container in einer Schleizer Entsorgungsfirma auf und beschäftigten die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr. Doch es sind nicht die einzigen Flammen, die vom Unglück her immer noch lodern. Bildlich und dem Thema absolut zutreffend ist, dass auch politisch die Flammen durch den CDU- Landtagsabgeordneten Christian Herrgott immer noch mit Nahrung versorgt werden. Nachdem er kleinlaut in einem Gespräch eingestehen musste, dass seine Kritik zum Arbeitsschutz auf der BAB 9 gar nicht den Schleizer Einsatzkräften zuzuordnen war, holte erneut aus und prügelte danach verbal in einem sehr einseitig berichtenden Artikel der OTZ auf den Schleizer Stadtbrandmeister ein.

Heute (Alarm am 28.06.2018, 17:52 Uhr) war allerdings der Einsatz von Atemschutzgeräten gerechtfertigt und die Kameradin und der Kamerad der Schleizer Feuerwehr gingen bei der Brandbekämpfung nach allen Schulregeln gegen die Flammen vor. Wen man allerdings nicht sah, das war der Landtagsabgeordnete Christian Herrgott, dessen wahlpolitisches Interesse sich nun offenbar mit dem Arbeitsschutz der Feuerwehr Schleiz beschäftigt.

Er war allerdings auch nicht in der vergangenen Nacht um 02:26 Uhr zu sehen, als die Schleizer Einsatzkräfte zum bereits zum 7. Mal im Jahr 2018 zur Flüchtlingsunterkunft am Löhmaer Weg in Schleiz zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage fuhren, um dort erneut festzustellen, dass der Grund der Alarmierung in der Nutzung des Objektes durch die dort lebenden Menschen zu finden ist.
Wir gehen davon aus, der Landtagsabgeordnete hatte sicherlich (wie auch wir noch zuvor) tief geschlafen, auch dann noch, als gegen 03:30 Uhr die Kameraden wieder erschöpft ins Bett fielen, bis gegen 5 Uhr nicht einschlafen konnten um schließlich um 6 Uhr wieder vom Wecker pünktlich zur Arbeit gerufen zu werden.
Kein Wort zu diesem echten Problem gab es in der flammenden Rede des Landtagabgeordneten zum Kreisfeuerwehrtag am 09.06.2018. Auch kein Wort dazu, warum der Landkreis Saale-Orla, die Polizei und die Feuerwehr in Schleiz genau das auszulöffeln haben, was uns die Landes- und Bundespolitik eingebrockt hat. Selbstkritik ist wohl schwerer, als die Feuerwehren für den nun offenbar begonnenen Wahlkampf zu missbrauchen. Auch in der Opposition könnte man sich für die Feuerwehren einsetzen....

Zum Thema Arbeitsschutz:    Vielleicht hätte sich im Thüringer Feuerwehrverband mit Hilfe der (Feuerwehr-) interessierten Politiker endlich mal mit dem Thema Arbeitszeitschutzgesetz der freiwilligen Rettungskräfte aller Rettungsorganisationen beschäftigen sollen....
 

 
schwerer Unfall auf dem Weg zur Schule... und das kurz vor den Sommerferien
 
 
Fast war das Schuljahr geschafft, der tägliche nicht ungefährliche Weg zur Schule endete am 25.06.2018 gegen 9 Uhr in Neundorf bei Schleiz in einem schweren Unfall. Wie auch immer es geschah, zwei Fahrzeuge waren am Unfall beteiligt. Eine Fahrzeugführerin wurde dabei verletzt im Fahrzeug eingeklemmt. Dazu war das Fahrzeug sehr instabil und musste vor den Rettungsmaßnahmen von der Schleizer Feuerwehr erst aufwendig mittels Abstützsystem gesichert werden. Erst dann begann die eigentliche Rettung der schwerverletzten Frau. Sie und ein Kind wurden mittels Rettungshubschraubern ausgeflogen. Alle anderen wurden eher leicht verletzt.
Ein Gutachter wurde zur Unfallstelle bestellt, um die Unfallursache zu ermitteln.

mehr Bilder und Informationen zum Einsatz (hier)
 

 
Landtagsabgeordneter kritisiert Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr
 
 
Rund 90 Stunden nachdem die Einsatzkräfte der Feuerwehren Schleiz, Triptis und Hirschberg unter extremen Bedingungen einen Lastzugfahrer aus seiner brennenden Fahrerkabine retteten und anschließend einen getöteten Menschen aus seinem völlig zerquetschten Verkaufswagen bergen mussten, hatte der Thüringer CDU- Landtagsabgeordnete Christian Herrgott nicht besseres zu tun, als über die Einsatzkräfte auf üble Weise herzuziehen. Für uns ist noch völlig unerklärlich, was er damit bezweckte. Da er bisher nicht für ein klärendes Gespräch bereit war, beziehen wir hier (so wie er) öffentlich Stellung.

Lesen Sie [hier] unsere vollständige Erklärung!
 

 
Pkw bei Schleiz-Heinrichsruh in Brand geraten
 
 
23.06.2018  Der dritte Einsatz des Tages führte die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr zu einem Pkw-Brand auf die B282 zwischen dem Kreisverkehr Heinrichsruh und der Autobahnanschlussstelle der Bundesautobahn 9.
Nachdem der Vormittag offenbar dem kulturellen Ereignissen gewidmet war, bei dem die Kameradinnen und Kameraden gleich zwei Mal Schloß Burgk besuchten, kam es zum frühen Abend (ca. 17:15 Uhr) zum Pkw-Brand. Das Fahrzeug war von der Autobahn kommend in Richtung Sachsen unterwegs, als plötzlich Flammen sichtbar wurden. Verletzt wurde zum Glück niemand, der Pkw Renault ist allerdings Schrott und die Fahrbahn im Brandbereich beschädigt.
 

 
Glück für viele Passanten und Fahrzeugführer: 
Großer Ast kracht auf die Straße und beschädigt "nur" einen Gartenzaun
 
 
Ein Wetterwechsel kam am 21.06.2018 gegen 14:00 Uhr mit Sturmböen ins Schleizer Oberland und schüttelte mächtig die Bäume durch. In Schleiz- Oschitz brach dabei ein großer Ast aus der Baumkrone eines Ahorns und schlug mit voller Wucht auf die Fahrbahn und einen Gartenzaun. Glück hatten dabei Passanten und Autofahrer. Die Straße ist sehr belebt, zumal einige Unternehmen im Schleizer Industriegebiet genau um diese Zeit Schichtwechsel haben. Niemand kam wirklich zu Schaden.
In der Baumkrone war durch das Ereignis noch Einiges an Arbeit für die Einsatzkräfte übriggeblieben. Mehrere weitere Äste waren angerissen und drohten abzustürzen. Umgehend wurde die Straße voll gesperrt. Die Schleizer Feuerwehr beseitigte die Gefahr.
 

 
eine verletzte Person und hoher Sachschaden auf der Bundesautobahn 9
 
Insgesamt 3 Fahrzeuge waren in den Verkehrsunfall am 11.06.2018 gegen 12:45 Uhr zwischen den Anschlussstellen Dittersdorf und Triptis verwickelt, bei dem eine Person schwer verletzt wurde. Warum auch immer, zwei der Fahrzeuge waren so stark ineinander gekracht, dass sich dabei ein Fahrzeug überschlug und längere Zeit kopfüber auf der Fahrbahn entlangschlitterte.
Die alarmierten Kräfte der Schleizer Feuerwehr sicherten den Einsatzort und unterstützten die Fahrzeugbergung eines der Fahrzeuge auf dem Standstreifen. Ein Rettungshubschrauber brachte den Notarzt zum Einsatzort.
Nach Angaben der OTZ soll ein drittes unbekanntes Fahrzeug in den Unfall verwickelt worden sein. Wer dazu Hinweise geben kann, sollte sich umgehend bei der Autobahnpolizei in Hermsdorf oder auch an jeder anderen Polizeidienststelle melden.
 

 
Wenn alternative Antriebe zum Problem werden....
 
 
Die andere Seite der Medaille unserer schönen neuen alternativen Antriebstechnologien sehen die Politiker und Autobauer eher nicht. Oder hat sich wirklich schon mal jemand einen Kopf gemacht, wie die Retter der Rettungsdienste und Feuerwehren, die Beamten der Polizei vor Erdgas, Autogas, Wasserstoff oder Gleichstrom der Elektroautos mit bis zu 700 Volt geschützt werden?

Ein Elektroauto am Baum, ein brennendes Autogasauto oder wie am 10.06.2018 in Rudolstadt, als Autogas (Propan-/Butangemisch) aus einem Pkw mitten auf einem Großparkplatz ausströmte - das sind alles Hinweise, dass die neue Technologie auch seine Tücken hat.
Rund 24 Stunden wurde am Problem gefeilt, telefoniert, recherchiert, gesichert und abgesperrt. Der Pkw verlor stetig weiter Autogas. Dabei hatte die Kameraden der FFw Rudolstadt bisher schon alles richtig gemacht und das Fahrzeug auf eine Stellfläche ohne Kanalsystem geschoben und bestens gesichert.
Ein Anruf der Rettungsleistelle bei der Schleizer Feuerwehr brachte dann die Lösung. Zusammen mit dem Chef einer hiesigen Werkstatt die speziell in Sachen Autogas perfekte Kenntnisse hat, fuhr der ELW nach Rudolstadt um sich dem Problem zu widmen. Nach rund 90 Minuten war es auch schon vorbei und alles Gas aus dem Fahrzeug heraus. Es konnte dann sogar vom Besitzer mit Benzinantrieb noch nach Hause gefahren werden.

Folgende Verhaltensregeln sollten Sie bei ausströmenden Gasen aus Fahrzeuge beachten:

1. Stellen Sie umgehend den Motor ab. Bleiben Sie ruhig!
2. Nehmen sie alle Fahrzeugführer, Passanten und Insassen der umliegenden Fahrzeug mit und bringen sich in Sicherheit!
3. Vermeiden Sie offene Flammen und Tätigkeiten, die Funken bilden können!
4. Alarmieren Sie dringend die Feuerwehr über den Notruf 112!
Wenn das Fahrzeug brennt, bitte nicht löschen! Brennende Gase sind nicht explosiv, nicht brennende Gase sind unkontrolliert und können explodieren.
5. Wenn möglich Fahrzeug aus dem Gefahrenbereich schieben, vor allem weg von Kanälen bei ausströmendem Autogas.
 (ist schwerer als Luft)
6. Achten Sie auch auf andere. Autogas kann schon bei ein Anteil von 2,5% in der Luft zur Explosion führen. In einen Kanal kann auch hunderte Meter weiter Gas entlangkriechen und dort bei einer achtlos weggeworfenen Zigarette zum Unglück führen.
 

 
A9 bei Schleiz:  40 Tonnen ungebremst ins Stauende gerauscht
 
 
Es gibt Dinge auf der Welt, die wollen wir als Retter und Sie als Autofahrer nie erleben. Und trotzdem passieren sie von einem Moment auf den anderen.
Versuchen Sie sich nicht nur ansatzweise zu überlegen was passiert, wenn Sie am Stauende zum Stehen kommen und von hinten rast ein 40-Tonner heran.
Doch genau das war am 05.06.2018 Realität zwischen den beiden Schleizer Anschlussstellen auf der Bundesautobahn 9 nahe dem Parkplatz "Himmelsteiche" in Richtung Süden.

Die Wucht des Aufpralls des ungebremst auffahrenden Lastzuges war so enorm, dass ein 7,5-Tonnen-Verkaufswagen zwischen dem auffahrenden Lastzug und eines anderen davor stehenden Lastzuges derart zerquetscht wurde, dass er erst während ersten Bergungsmaßnahme des vorderen Lastzuges den Rettern sichtbar wurde....

mehr Bilder und Informationen zum Einsatz (hier)
 

 
Romantik am Abend:      Üben, wo viele ihren Urlaub verbringen.
 
 
Eine Übung, angelehnt an einem Einsatzszenario längst vergangener Zeit, das stand am 22.05.2018 um 18:42 Uhr für die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr auf dem Plan.
In einer der romantischsten Gegenden Thüringens war ein Radfahrer nahe dem Hängesteg am Kobersfelsen ca. einen Kilometer weit von der Eisbrücke bei Burgkhammer entfernt so unglücklich gestürzt, dass er zunächst vor Ort versorgt und dann abtransportiert werden musste. Was für die Romantik schön ist, ist für die Retter ein Problem....

mehr Bilder und Informationen zur Übung (hier)
 

 
Lastzug "kickt" BMW von der Autobahn 9 direkt an der Anschlussstelle Schleiz
 
 
22.05.2018     Direkt an der Anschlussstelle Schleiz krachte ein Lastzug mit seiner linken vorderen Fahrzeugseite in die rechte hintere Seitenwand eines Pkw BMW, der sich anschließend überschlug und schlussendlich auf dem Dach neben der Bundesautobahn lag.
Der Pkw fuhr zuvor offenbar wegen einer Baustelle (mit gesperrter rechter Fahrbahn) auf der mit 80 kmh Geschindigkeitsbegrenzten mittleren Fahrspur. Zum Unfall kam es dann unmittelbar an der Auffahrt Schleiz in Richtung Berlin.
Wegen der begrenzten Geschwindigkeit im Unfallbereich hatten die beiden Insassen noch allerhand Glück im Unglück und kamen unverletzt aus dem Pkw.
Die Feuerwehren Hirschberg, Gefell, Ullersreuth, Dobareuth und Schleiz wurden um 11:48 Uhr zu einem Unfall zwischen Schleiz und Bad Lobenstein mit eingeklemmter Person unter Lastzug alarmiert. Außer den Schleizer Einsatzkräften kam es dann zum Einsatzabbruch für die anderen Feuerwehren durch die Rettungsleitstelle. Weder der DRK Rettungsdienst noch die Feuerwehr Schleiz fanden auf dem gesamten Abschnitt in beide Fahrtrichtungen einen Unfall, der mit der Alarmierung in Verbindung gebracht werden konnte.
Letztlich wurde der Unfallort auf den an der Anschlussstelle Schleiz in Richtung Berlin konkretesiert. Wie es zur irrtümlich falschen Angabe des Unfallortes kam ist bisher genauso ungeklärt, wie der genaue Unfallhergang. Die Autobahnpolizei ermittelt hierzu.
 

 
Leider immer wieder:    Menschen sterben mitte unter uns - und keiner merkt es!
 
 
Es ist bittere Traurigkeit und sollte eigentlich nicht erwähnt werden - aber es sind Tatsachen, die uns unbedingt zum Nachdenken anregen sollten. Nachdenken darüber, ob man noch weiß, wie es dem Nachbarn gegenüber ergeht. Nachdenken, ob sich jeder nur noch selbst der Nächste ist?
Wenn die Einsatzleitung einer Feuerwehr die Bergung einer Person aus einer Wohnung nur unter "Vollschutz" (Atem- und Körperschutz) anordnet, dann sind schon längst Grenzen einer zumutbaren "Arbeit" überschritten. Immer gehäufter sind Einsatzkräfte der Polizei, Bestattungsunternehmen und auch der Feuerwehren unterwegs, um Menschen aus Wohnungen zu bergen, die Tage oder gar Wochen mitten unter uns verstorben sind und inzwischen extrem stark verwesen.
Noch vor einigen Jahren war eine solche Situation eher selten möglich und auch lange nicht so oft vorgekommen. Zu undicht waren die Wohnungen in Wohnhäusern. Nachbarn hatten damals auch besser aufeinander geachtet. Und heute? Neben den Menschen die in den dichten Wohnungen sterben, erlöscht sogar das Feuer bei Bränden wegen Sauerstoffmangel (so am 21.12.2014).

Am 14.05.2018 war in Schleiz eine Person in einem derart unzumutbar dramatischen Zustand aufgefunden worden, dass sich die Bilder stark ins Unterbewusstsein der Einsatzkräfte eingebrannt haben. Nur mit Hilfe der Drehleiter war es schlussendlich überhaupt noch möglich, die Leiche aus dem 2. Obergeschoß eines Wohnblockes zu bergen. Ähnlich war es im Übrigen auch am 07.03.2017, als nur zwei Wohnblöcke weiter ein ähnlicher Fall die Einsatzkräfte auf den Plan rief. Wohl überlegt muss in solchen Fällen der Einsatzleiter sortieren, wen er überhaupt eine solche Arbeit zumuten kann.

Wir wüschen uns, dass Nachbarn wieder mehr aufeinander achten, was im Übrigen natürlich auch in vielen Fällen passiert.