Bundesautobahn 9 bei Schleiz/ Dittersdorf:  
Drei Rettungshubschrauber nach Unfall im Einsatz!
 
 
Rund 50 Stunden nach einem Unfall mit einem umgestürzten Kleintransporter an fast gleicher Stelle der Bundesautobahn 9, kam es nun zu einem folgenschweren Unfall, bei dem eine ganze Familie betroffen war.
Eine Mutter und ihre beiden 4 und 6 jährigen Söhne mussten in dessen Folge mit insgesamt drei Rettungshubschraubern ausgeflogen werden, nachdem sie zusammen mit einem weiteren Beifahrer die Autobahnabfahrt Dittersdorf (in Richtung Berlin) verfehlt hatten. Sie steuerten mit ihren Mercedes komplett geradeaus über die Abfahrts- und Auffahrtspur und dann weiter durch eine Leitplanke einen rund 10 Meter tiefen Abhang hinunter. Dabei flogen sie über einen Wildschutzzaun direkt auf einen Feldweg und überschlugen sich auf dem angrenzenden Feld.

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Vermutlich erneut "sich auflösender Reifen" Ursache für Verkehrsunfall
 
 
12.06.2019     Rund 500 Meter nach den ersten gefundenen Reifenteilen lag der vollbeladene Mercedes-Kleintransporter schlussendlich auf der Seite und blockierte alle drei Fahrspuren der Bundesautobahn 9 an der Anschlussstelle Dittersdorf in Richtung Berlin. Eine Person wurde dabei verletzt. Viele gleichzeitig dort entlangfahrende Autofahrer hatten offenbar Glück nicht vom umstürzenden Transporter getroffen worden zu sein.
Die um 18:15 Uhr anrückenden Kräfte vom DRK-Rettungsdienst, Notarzt und der Feuerwehr Schleiz mussten sich auch diesmal wieder durch die Rettungsgasse kämpfen. Sowohl bei Notarztwagen als auch die Fahrzeuge der Feuerwehr standen jeweils bis zu zwei Minuten, weil sich diesmal wieder sehr viele Fahrzeugführer nicht an die Regeln hielten. Eine Einsatzkraft der Schleizer Feuerwehr lief voraus und sortierte die Fahrzeuge. Es waren vor allem Lastzüge, die die Rettungsgasse über längere Zeit blockierten. Einen russischen Lkw-Fahrer zogen die Beamten der Autobahnpolizei gleich am Unfallort heraus, um gleich seine Untat abzustrafen. Weiteren Fahrzeugführern wird vermutlich in den kommenden Tagen die Post entsprechende Straf- und Bußgeldbescheide bringen.
 

 
Fünf Treffer? Maibaum auf dem Neumarkt in Schleiz als Hindernis?
 
 
Pfingstmontag in Schleiz (10.06.2019)   Bereits zum zweiten Mal waren die Kameradinnen und Kameraden der Schleizer Feuerwehr damit beschäftigt, den Maibaum auf dem Schleizer Neumarkt zu beseitigen. Bereits am 02.07.2015 und nun wieder am Pfingstmontag 2019 musste der Maibaum beseitigt werden, weil mehrere Fahrzeuge dagegen gefahren sind. Nach aktuellen Erkenntnissen gab es 2019 drei offizielle Anstöße. Insider berichten von mindestens fünf in diesem Jahr. Der letzte Anstoß war unmittelbar vor dem aktuellen Einsatz.
Doch nur die Schuld an den Autofahrerinnen und Autofahrern zu suchen wäre dann doch zu einfach, schließlich stand der Baum ohne Sicherung (z.B. Kennzeichnung mittels weiß/ rote Farbe oder sonstiger Absperrung) mitten im Verkehrsraum. Alle jeweils Unfallbeteiligten sagten gleichermaßen aus, dass sie den Baum übersehen hatten.
Wie bereits 2015 ließ auch diesmal der Stadtbrandmeister nach Auftrag durch die Polizei den Baum beseitigen. Grund war nicht nur die Schräglage des Baumes, sondern auch die drohenden Unwetter am Abend. Da mehrere parkende Fahrzeuge im Weg standen, kam die Drehleiter zum Einsatz und aus dem Maibaum wurde schließlich mittels Motorsäge "Kleinholz" gemacht.
 

 
Bundesautobahn 9 bei Schleiz:  VW Golf Plus nach technischem Defekt in Flammen
 
 
07.06.2019  Während die Einsatzbekleidung der Kameraden vom morgendlichen Einsatz immer noch ihre Runden in Waschmaschine und Wäschetrockner drehten, wurden die Einsatzkräfte um 12:47 Uhr zum nächsten Einsatz alarmiert. Auf der Bundesautobahn 9 stand ein VW Golf Plus in Vollbrand. Nach Aussagen des Fahrers war das Fahrzeug zunächst mit Motoraussetzern langsamer geworden. Als er rechts anhielt, stand der Pkw auch schon in Flammen. Der angehängte Wohnanhänger konnte noch abgekuppelt werden, für den Pkw gab es keine Rettung mehr, obwohl zufällig vorbeireisende Bundeswehrsoldaten sogar noch mit einem Schaumlöscher und einem Pulverlöscher versucht hatten die Flammen zu löschen.
 

 
Durchzündung in einer Müll- Umladestation bei Chursdorf
 
Ein großer Knall und fliegende Dach- und Tor- Fensterteile waren die Folge einer Durchzündung in einer Müll- Umladestation am 07.06.2019 kurz vor 5 Uhr. Vermutlich durch Selbstentzündung von ca. 375 Kubikmeter gelagerten Mülls in der Halle auf der Gemarkung Chursdorf (Ortsteil von Dittersdorf bei Schleiz) direkt an der Landkreisgrenze zum Landkreis Greiz, waren die heißen Rauchgase schlagartig durchgezündet.
Die alarmierten Kräfte der Gesamtgemeinde Dittersdorf, aus Auma, Tegau und Schleiz konnten die Situation langsam angehen, schließlich gab es nur noch die Flammen im Müllhaufen abzulöschen und somit den Schaden zu beseitigen. Das ohnehin beschädigte Tor wurde mittels Seilwinde des HLF 20 aus Schleiz herausgezogen und der Müllberg zunächst mit einem Schwerschaumteppisch abgedeckt.

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Lkw- Motorschaden:   1.800 Meter Ölspur durch Schleiz, 3 Stunden Nachteinsatz
 
 
 Insgesamt 1.800 Meter Ölspur mussten die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr in einer rund dreistündigen Aktion am 04.06.2019 ab 00:23 Uhr in Schleiz beseitigen. Zuvor war ein Lastzug die Hofer Straße herunter zur Tankstelle ASS in der Oschitzer Straße gefahren und hatte dabei eine Beschädigung mit folgendem Motorölaustritt erlitten.
Die Nacht war dann für die Einsatzkräfte so gut wie gelaufen. Bereits um 07:19 Uhr kam es zur nächsten Alarmierung. Ein Geschirr- Dampfspüler im Schleizer Pflege- und Seniorenheim war nach dem Öffnen Auslöser der Brandmeldeanlage.
 

 
Missachtung der Vorfahrt:  Drei Verletzte und zwei Fahrzeuge Schrott!
 
 
01.06.2019   Was auch immer der Grund war, dass ein junger Pkw-Fahrer an der "Mielesdorfer Höhe" einfach mit seinem Hyundai I20 auf die Bundesstraße 282 auffuhr, obwohl auf der Vorfahrtsstraße gerade ein BMW kam, wird er sich sicherlich selbst inzwischen oft genug fragen. Doch bei allem Unglück, es hätte noch viel schlimmer kommen können. Zum Glück für ihn und seinem jungen Mitfahrer schlug der ebenfalls mit zwei Personen besetzte BMW in die hintere Tür ein. Nur Bruchteile einer Sekunde eher hätte es für die beiden Jugendlichen wesentlich schlimmer ausgesehen.
Die Feuerwehr Schleiz wurde neben Notarzt und dem DRK- Rettungsdienst um 19:13 Uhr zum Einsatzort alarmiert. Zunächst war noch nicht klar, wo zwischen Heinrichsruh und Mielesdorf der Unfall sein sollte. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr übernahmen zunächst die Unfallstellensicherung, Lageerkundung und Patientenbetreuung. Insgesamt kamen drei der vier Unfallbeteiligten mit leichten Verletzungen ins Schleizer Krankenhaus.
Die Kameraden der Schleizer Feuerwehr reinigten nach Unfallaufnahme durch die Schleizer Polizei die Fahrbahn und unterstützten die Fahrzeugbergung mittels Radroller.
 

 
Unglück am Brückentag:  zwei Pkw krachen ineinander und überschlagen sich
 
 
Zu einem folgenschweren Unfall kam es am 31.05.2019 kurz nach 14 Uhr auf der Bundesautobahn 9 zwischen den Anschlussstellen Dittersdorf und Schleiz (Kilometer 217 Richtung Nürnberg). Aus bisher unbekannter Ursache waren zwei Pkw derart ineinander gekracht, dass sich im Fortgang beide Fahrzeuge überschlugen. Ein Pkw Citroen bleib mit zwei leichter verletzten Personen auf dem Dach liegen. Im anderen Pkw saß eine ganze Familie, die Mutter Hochschwanger, daneben der Vater und auf der Rückbank zwei Kinder im Alter von 2 1/2 und 4 1/2 Jahren.

Das meiste Glück hatten wohl noch die Kinder, die zum Glück nur mit Blessuren und einem Schock den Unfall überstanden. Die beiden Eltern wurden später mit je einem Rettungshubschrauber aus Bad Berka und Suhl ausgeflogen.

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Gleich zwei Einsätze am "Männertag" für die Schleizer Feuerwehr
 
 
(30.05.2019)  Gleich zwei Mal am "Männertag" waren die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr im Einsatz.
Um 17:18 Uhr wurden die Kameradinnen und Kameraden zum Böschungsbrand an die Bundesautobahn 9 zum Kilometer 230,0 Richtung Nürnberg alarmiert. Rund einhundert Meter neben der Autobahn brannte ein Hang auf einer Länge von rund 25 Metern, direkt an einer Wanderroute vorbeiziehender "Himmelfahrtskommandos". Ob es einen Zusammenhang zwischen feiernden Männern (oder Frauen) und dem Feuer gibt, konnte vor Ort nicht festgestellt werden. Ein Ameisenhaufen wurde Opfer des Feuers und wird nicht ursächlich mit dem Feuer in Verbindung gebracht.
Zu einem weiteren Einsatz wurden die Einsatzkräfte aus Schleiz und Triptis um 22:19 Uhr alarmiert. Auf der Bundesautobahn 9 am Kilometer 204,0 Richtung Berlin war ein mit Pkw beladener Autotransporter in Brand geraten. Das Feuer im Motorraum konnte durch Beamte der Autobahnpolizei mittels Feuerlöscher eingedämmt werden. Die FFw Triptis übernahm den Einsatz und die anrückenden Einsatzkräfte aus Schleiz brachen ihren Einsatz bei Dittersdorf ab.
 

 
Darf's auch ein bisschen dunkler sein?
 
 
Eine Pizza solle es werden, ein ganzer Feuerwehreinsatz wurde daraus - so könnte man das Missgeschick eines Bewohners des Apartmenthauses am Löhmaer Weg in Schleiz am 28.05.2019 gegen 16:19 Uhr umschreiben.
Beim Eintreffen der Schleizer Feuerwehr (nach Auslösung der Brandmeldeanlage durch gleich zwei Rauchwarnmelder) war der Geruch der misslungenen Speise weithin wahrnehmbar. Der entstandene Rauch befand sich noch im gesamten Küchenbereich und wurde mittels Überdrucklüfter aus dem Gebäude geblasen.
Was bleibt ist die Erkenntnis, dass man Speisen stets beim Zubereiten überwachen sollte. Die Brandmeldeanlage des Gebäudes hat auch ihrer Aufgabe entsprechend funktioniert.
 

 
Zwei Ölhavarien gleichzeitig und unmittelbar vor starkem Regen
 
 
Das Umweltamt des Saale-Orla-Kreises wird nun nach dem Einsatz der Feuerwehren alle Hände voll zu tun haben, um die Schäden zu beurteilen, Schuldige zu finden und weitere Maßnahmen festzulegen.
Unmittelbar vor starken Niederschlägen waren die Feuerwehr Schleiz und die Feuerwehren der Gemeinde Dittersdorf am 20.05.2019 mit der Beseitigung von Ölhavarien beschäftigt.
Bereits zum zweiten Mal war in der Fima Systemtechnik Schleiz GmbH Öl in den Abwasserkanal gelangt. Die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr versuchten mittels Rohrdichtkissen und Absaugung durch eine Geraer Entsorgungsfirma das Öl noch auf dem Betriebsgelände aufzufangen, was aber nicht vollständig gelang. Daher mussten Ölsperren im Mühlgraben am Wehrteich gesetzt werden. Der einsetzende Starkregen verschlimmerte die Situation zusätzlich und die Einsatzkräfte waren komplett durchnässt.
Gleichzeitig wurden Ölsorbentschläuche in Dittersdorf-Dragensdorf auf dem Dorfteich benötigt, weil hier nach einer Havarie Dieselkraftstoff von einem Bauernhof über das Rohrleitungssystem in den Teich gelangte. In beiden Fällen ermitteln nun die Mitarbeiter des Umweltamtes und die Beamten der Polizei zum Schadenhergang.
 

 
Der Totalverlust aller Gebäude war nicht mehr zu vermeiden
 
 
15.05.2019  Der Totalschaden eines Wohnhauses mit angrenzender Scheune und weiterer Nebengebäude in Gebersreuth (bei Gefell) war trotz Einsatz zahlreicher Feuerwehren aus dem gesamten Umkreis nicht mehr zu vermeiden.
Die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr wurden um 19:10 Uhr vom Örtlichen Einsatzleiter nachalarmiert. 
Bereits 21 Minuten später waren zwar die ersten Kameraden der Kreisstadt vor Ort, konnten allerdings dann auch nur die Löscharbeiten unterstützen. Zu retten gab es da schon längst nichts mehr, die Lage war wohl schon von Beginn an eher aussichtlos...

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Schutzengel mit Zentimeterarbeit:
 Glück im Unglück auf der Bundesautobahn 9
 
 
Natürlich ist ein schwerer Unfall schon Unglück genug, doch manchmal spielt selbst dann noch das Glück noch eine riesige Rolle. Nur wenige Zentimeter entschieden wieder einmal zwischen Leben und Tod für eine Mutter am Steuer eines Ford C-Max, als sie mit ihren beiden Kindern am Muttertag (12.05.2019) auf der Bundesautobahn 9 zwischen den Anschlussstellen Dittersdorf und Triptis verunglückte.
Offenbar nach einem bisher vom Hergang noch ungeklärten Zusammenstoß mit einem Audi wurde das Fahrzeug von der Autobahn in eine aufsteigende Leitplanke am rechten Fahrbahnrand geschleudert. Dabei wurde der Pkw mit den drei Insassen total zerstört. Der gesamte Fahrzeugmotor samt Getriebe wurden beim Aufprall herausgerissen. Die Leitplanke bohrte sich durch die Fahrertür direkt über den Beinen der Fahrerin hinweg bis in die Mittelkonsole des Ford. Ganze 3 Zentimeter entschieden hierbei über Leben und Tod, drei Zentimeter, die das schwere Metall zum Glück die Fahrerin verfehlte.....

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Mercedes brennt auf der Bundesautobahn 9 nach "Motorplatzer"
 
 
05.05.2019   Vermutlich war es das austretende Öl, was nach einem Motorplatzer eines Mercedes zum Vollbrand des Fahrzeuges am späten Sonntagabend führte. Die um 21:53 Uhr alarmierten Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwer konnten den Totalschaden am Pkw nicht mehr vermeiden, denn beim Eintreffen der Einsatzkräfte am Kilometer 233,5 Richtung Nürnberg war das Fahrzeug (trotz Versuch der Polizeibeamten die Flammen mittels Feuerlöscher zubekämpfen) verloren.
Die drei reisenden Personen und ein Hund konnten sich rechtzeitig aus dem Fahrzeug retten und ein Anhänger noch abgekoppelt werden.
 

 
Tage 4-6 im Saalehang am "Heinrichstein" - Feuerwehr Schleiz mit kleinen Spezialaufgaben
 
 
Auch an den Tagen 4-6 des Brandes am Heinrichstein waren die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr nur wenig ins Geschehen eingebunden. Richtiger Weise entschied man in Absprache mit der Einsatzleitung, die Kameraden der Kreisstadt für die Kernaufgaben am Standort zu belassen.
Nachdem der Pendelverkehr mit dem Tanklöschfahrzeug auf Grund der stabilen Wasserversorgung nach dem dritten Tag eingestellt werden konnte, waren die Schleizer Kameraden eher für Spezialaufgaben mit geringem Kräfteaufwand eingebunden. So überführten sie am Tag 4 z.B. nur eine TS 8 vom Landratsamt in Schleiz zur Einsatzstelle.
An den Tagen 5 und 6 waren die Einsatzkräfte mit speziellen Maßnahmen zur Erkennung und Bekämpfung von Glutnestern vor allem im Steilhang beschäftigt.....

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Tag 3 im Saalehang am "Heinrichstein" - Landrat ruft Katastrophe aus
 
 
Nunmehr dem dritten Tag in Folge waren unzählige Einsatzkräfte am "Heinrichstein" um den Brand im Felsenbereich und angrenzenden Wald unter Kontrolle zu bekommen. Noch am Morgen war gemeldet worden, dass keine Flammen mehr sichtbar wären.
Doch am späten Vormittag stellte sich der Einsatzort völlig anders dar, nachdem auffrischender Wind die Flammen wieder anheizte und diese nordwärts vorantrieb.
Zwischenzeitlich schien das Feuer völlig außer Kontrolle zu geraten.
Stundenlang versuchten die Verantwortlichen des Landkreises eine Hubschrauber zur Unterstützung zu bekommen. Doch erst am späten Nachmittag war dann einer aus Bayern zur Verfügung gestellt worden. und folg unentweg Wasser ins unwegsame Gelände.

Wieder waren auch Einsatzkräfte der Schleizer Feu
erwehr im Einsatz, um diesmal insgesamt 50.000 Liter Löschwasser zum Einsatzort zu bringen. Nach der ersten "Wasserrunde" musste allerdings das Tanklöschfahrzeug erst mal zu einem Boxenstopp nach Schönbrunn, wo ein defekter Reifen der Hinterachse in verdächtigter Rekordgeschwindigkeit gewechselt werden konnte.

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Tag 2 im Saalehang am "Heinrichstein" - Höhenrettungsgruppe im Einsatz
 
 
Bereits den zweiten Tag waren viele Einsatzkräfte am Saalehang am Heinrichstein im Einsatz. Das Einsatzgebiet am Felsen unterhalb des Aussichtspunktes machte nun den Einsatz der Höhenrettungsgruppe aus Gera notwendig, denn irgendwie kam man sowohl von oben als auch von der Wasserseite nicht dorthin, wo sich das Feuer seinen Weg gesucht hatte. Mittels Motorsäge musste mühevoll Totholz entfernt werden, um anschließend an die Glutnester heranzukommen. Unglücklicher Weise frischte dann nach am Nachmittag der Wind auf und fachte fast erloschene Glutnester wieder an.
Erneut waren auch Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr im Einsatz, um insgesamt 25.000 Liter Löschwasser zum Einsatzort mitten im Wald zu bringen.

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Saalehang am "Heinrichstein" in Brand - Löschhubschrauber im Einsatz
 
 
Ostersonntag - am Nachmittag. Gegen 15:15 Uhr soll es nach ersten Angaben einen Knall gegeben haben. Kurz darauf brannte der Saale-Hang am "Heinrichstein", einem Westhang der Saale mit zerklüftetem Felsmassiv in der Gemarkung Schönbrunn bei Bad Lobenstein.
Unmittelbar am ca. 515 Meter hohen Aussichtspunkt (über Meeresspiegel) war es zum Brand gekommen. Die Flammen fraßen sich nach oben und unten weiter im Unterholz entlang. Später breiteten sie sich weiter an den Flanken des Hanges aus.

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Film Hubschraubereinsatz (hier)


 
Als Profi sollte man wissen, dass man im Wald kein Feuer entzündet!
 
 
Gleich mit drei Brandalarmierungen wurden die Kameradinnen und Kameraden der Schleizer Feuerwehr am 18.04.2019 von ihrer Arbeit und ihren privaten Ostervorbereitungen abgehalten. Letztlich waren alle Einsätze vermeidbar und zudem in zwei Fällen mit mindestens grob fahrlässigem Ursprung.
Im ersten Fall waren um 12:31 Uhr gleich sieben Feuerwehren zu einen Waldbodenbrand zwischen Kirschkau und Dröswein alarmiert worden. Vor Ort mussten zwei absichtlich mitten im Wald angelegte Feuerstellen mit 5.000 Liter Wasser abgelöscht werden. Abgesehen, dass die Verursacher nicht aufzufinden waren, sollte wohl jedem im Wald arbeitenden Bürger klar sein, dass man bei dieser Trockenheit nicht mitten im Wald Feuer macht. Nun sollte schon mal jemand sparen, um die Einsatzkosten aufbringen zu können, denn hier muss eigentlich schon fast von vorsätzlicher Brandstiftung gesprochen werden.
Um 18:33 Uhr alarmierte ein Rauchmelder des DRK- Pflegeheimes in Schleiz die Feuerwehr, weil er offenbar mit aufsteigen Wasserdampf eines Geschirrspülers beaufschlagt wurde.
Dann schrillten um 20:27 Uhr wieder die Alarmmeldeempfänger. An der Wisenta hatten Jugendliche ein Feuer entzündet. Ein aufmerksamer Bürger hatte dies erkannt und die Feuerwehr alarmiert. Beamte der PI Saale-Orla ließen von den Verursachern das Feuer ablöschen.