Unfall am Admira-Center in Schleiz
 
 
13.02.2019    Wieder einmal krachte es in der Zufahrt am Admira-Center in Schleiz. Aus bisher unbekannter Ursache waren zwei Fahrzeuge fast frontal zusammengestoßen. Während der bergauffahrende Pkw Suzuki sich dabei "nur" um die eigene Achse drehte, schleuderte der offenbar Ortseinwärts kommende Pkw Nissan über die Fahrbahn und riss dabei ein Verkehrszeichen um. Alle drei Insassen der beiden Fahrzeuge wurden verletzt ins Schleizer Krankenhaus gebracht.
Die um 09:41 Uhr alarmierten Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr beseitigten die ausgelaufenen Betriebsstoffe und Trümmer der Fahrzeuge. Außerdem verbrachten sie mit Einsatz der Radroller den Suzuki von der Fahrbahn zum Parkplatz.
Die Beamten der Polizei Schleiz ermitteln nun die Unfallursache.
 

 
Zwei "Personen" bei Teileinsturz eines Gebäudes verschüttet
 
 
12.02.2019    Obwohl die Aufräumarbeiten von vorausgegangenen Einsatz auf der Bundesautobahn 9 gerade erst abgeschlossen waren, begann der weitere frühe Abend für die Einsatzkräfte erneut mit einer Alarmierung per Funkmeldeempfänger.

Das es sich hierbei um eine schon länger vorbereitete Übung handelte, war den Kameraden später am Einsatzort auch klar geworden.
Die Einsatzmeldung für die Möschlitzer und Schleizer Einsatzkräfte war durchaus Besorgniserregend.

"Teileinsturz eines Gebäudes mit mindestens zwei vermissten Personen" war die Meldung der in die Übung integrierten Mitarbeiter der Rettungsleitstelle an die 18:12 Uhr ausrückenden Einsatzkräfte. Ebenfalls mit alarmiert waren 2 Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug des DRK.

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Kurzer Schneeschauer: Kühllastzug kracht durch die Mittelleitplanke auf der A9 bei Schleiz
 
 
Es war nur ein ganz kurzer Schneeschauer, der am 12.02.2019 gegen 12:30 Uhr durch das Schleizer Oberland zog. Das allerdings reichte, um gleich zwei Unfälle auf der Bundesautobahn 9 zur Folge zu haben. Beide geschahen zwischen den Anschlussstellen Schleiz und Dittersdorf in Fahrtrichtung Berlin. Zeitgleich gingen die Notrufe bei der Rettungsleistelle ein. Am Kilometer 218 waren offenbar drei Pkw in einem Unfall verwickelt.

Am Kilometer 227 war ein leerer Kühllastzug ins Schleudern geraden, von der rechten Fahrbahn rückwärts in Richtung Mittelleitplanke eingeknickt und schlussendlich durch die doppelte Leitplanke durchgebrochen. Wie ein Wunder wurde dabei kein weiteres Fahrzeug getroffen oder gar jemand verletzt.

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Komplizierte Personenbergung an der Bleilochtalsperre in Schleiz- Gräfenwarth
 
 
Zu einer Personenbergung wurden die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr  am 04.02.2019 um 06:31 Uhr alarmiert. Am frühen Morgen wurde ein älterer Herr am Fuße der Sperrmauer auf der "Rohrbahnabdeckung" des Kraftwerkzulaufes entdeckt. Die alarmierte Notärztin konnte mit Unterstützung durch die Feuerwehr zwar zur Person vordringen, musste allerdings den Tod der Person feststellen. Auch die Beamten der Kriminaldauerdienstes (KDD) wurden mit Sicherung der Feuerwehr zum Unglücksort begleitet. Die Bergung selbst blieb dann Aufgabe der Kameradinnen und Kameraden der Schleizer Feuerwehr. Mit Hilfe oberhalb angebrachter Sicherungseile waren die Kameraden auf der stark abfallenden Rohrbahnabdeckung mit der komplizierten Bergung der Person rund eine Stunde lang beschäftigt.
Die am Kraftwerk arbeitenden Mitarbeiter der Firma Vattenfall unterstützten mit allen Mitteln die Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr. So konnte der  von der Mauerkrone zum Kraftwerk führende Schrägaufzug als Transportmittel für Personal und Technik genutzt werden. Der Schulungsraum des Unternehmens stand nicht nur zur Aufwärmung sondern auch gleichzeitig zur Verpflegung der Einsatzkräfte zur Verfügung.
Wir möchten bei allen Mitarbeitern des Unternehmens recht herzlich für die tatkräftige Unterstützung bedanken.
 

 
Glätteunfälle am Sonntag auf der Bundesautobahn 9 bei Schleiz
 
 
03.02.2019    Zuerst das Gute:   Bei zwei Glätteunfällen vor und nach der Anschlussstelle Schleiz auf der Bundesautobahn 9 gab es am Sonntagnachmittag nur eine leichtverletzte Person. Ein ganzes Duzend Mitreisender war dagegen glimpflich davongekommen.
Das Schlechte:   Insgesamt 4 Fahrzeuge sind vermutlich Schrott. Der Gesamtschaden an Fahrzeugen und Leitplanken liegt weit über 100.000 Euro.
Um 15:17 Uhr waren die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr auf die BAB 9 zum Kilometer 229 alarmiert worden. Ein mit sechs Passanten besetzter Kleinbus war zuvor in die rechte Leitplanke gekracht und schleuderte schließlich auf die linke Fahrspur. Betriebsstoffe liefen aus. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle und beseitigten nach Eintreffen der Autobahnpolizei und deren ersten Tätigkeiten die Trümmer sowie die ausgelaufenen Betriebsstoffe.
Noch während der Arbeiten krachte es erneut. Rund zwei Kilometer zuvor, ebenfalls auf der Richtungsfahrbahn Nürnberg, waren drei Fahrzeuge ineinander gekracht. Wegen der noch unklaren Lage fuhren erste freie Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr zum neuen Unfallort und sicherten ebenfalls die Einsatzstelle. Nachdem auch hier die Polizei erste Ermittlungen aufgenommen hatte, verfrachteten die Einsatzkräfte alle drei defekten Fahrzeuge mittels "Radroller" auf den Standstreifen und reinigten auch hier die Fahrspuren. Besonders hilfreich für die beiden Einsätze war wieder einmal die mobile Vorwarntafel der Schleizer Feuerwehr. Die Vorwarnung half den Einsatzkräften, sicher am Einsatzort arbeiten zu können.
Um 19:00 Uhr standen wieder alle Einsatzfahrzeuge einsatzbereit am Standort.
Die Ursache für die Unfälle ermitteln nun die Beamten der Autobahnpolizei. Die Fahrbahnen waren trotz Schneefall nur leicht mit Schnee bedeckt. Die Winterdienstfahrzeuge der VIA-Gateway waren im Dauereinsatz.
 

 
Optimierung von Prozessen bei der Feuerwehr
automatischer (Lade-)Steckerauswurf im Anhängefahrzeug
 
Auch die Kameraden der Schleizer Feuerwehr stellen sich regelmäßig der Herausforderung, Prozesse zu optimieren und Schwachstellen in Abläufen zu verbessern. Die neuste Errungenschaft ist nicht riesig, hilft allerdings beim Ausrücken mit der mobilen Vorwarntafel nicht nur in Sachen Sicherheit, sondern vereinfacht auch den geamten Ablauf.

Wir stellen heute die neuste innovative Lösung für Anhängefahrzeuge mit eingebauten Ladegeräten vor. Sie könnte vor allem bundesweit Feuerwehren, THW- Einheiten oder Autobahnmeistereien mit Verkehrssicherungsanhänger oder mobilen Vorwarntafeln interessieren.
Aufgabe war eine Lösung zu finden, die ein Ausrücken von Einsatzfahrzeugen mit derartigen Anhängefahrzeugen ermöglicht, ohne dass der Ladestecker aus der Ladesteckdose genommen werden muss. Zuvor war es auch in der Feuerwehr Schleiz mehrfach vorgekommen, dass genau dieser Vorgang vergessen wurde.

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Tierettungseinsatz am Wisentastau in Lössau:    Angefroren oder nicht?
 
 
Eine schwierige Entscheidung hatten aufmerksame Spaziergänger am 20.01.2019 am frühen Nachmittag zu fällen. Zwei Schwäne saßen offenbar angefroren auf dem Wisentastau in Lössau. Alle Versuche vom Ufer aus scheiterten, die Tiere aufzuschrecken um zu sehen, ob sich der Verdacht bestätigt. Ein Anwohner bestätigte zudem, dass die Tiere schon am frühen Morgen dort festsaßen. Was tun? Die Feuerwehr zum Sonntag vielleicht völlig umsonst alarmieren? .... oder auch nicht?
Um 14:46 Uhr war es dann soweit. Nach Rücksprache mit dem Stadtbrandmeister wurde nun doch vorsorglich die Feuerwehr zur Rettung der beiden Jungtiere alarmiert. Der Blick ins weltweite Internet hatte zuvor unterschiedlichste Informationen geliefert. Angeblich frieren demnach Schwäne nicht fest. Andere Berichte zeigten aber, wie angefrorene Schwäne befreit werden mussten.
Vor Ort befanden sich die Schwäne nach wie vor an gleicher Stelle, ca. 35 Meter weit vom Ufer entfernt. Bevor die Kameraden den Eisschlitten fertig machten, starteten sie erst einmal den "Futterversuch". Zwei Brötchen flogen vom Ufer aus auf das Eis, erreichten aber auf Grund des geringen Gewichtes ihr Ziel nicht ganz.
Doch Plötzlich, einer der beiden Schwäne bemühte sich hoch und stand mitten auf dem Eis. Der zweite Schwan brauchte zwar einen Moment sich vom Eis zu lösen, aber letztlich stand er auch.... und dann.... flogen sie beide weg.

Was ist zu tun in einer solchen Situation? Grundsätzlich ist es richtig die Feuerwehren zu Tiereinsätzen zu alarmieren. Manche Feuerwehren haben dazu auch die entsprechende Ausrüstung, wie z.B. ein Schlauchboot mit Eisschlitten. Auch die Wasserwacht in Schleiz kann mit Ausrüstung und Erfahrung zu einer Tierrettung beitragen. Wichtig:  Bitte bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr! Alternativ kann man auf jeden Fall den Versuch mit einer Fütterung starten. Bitte beachten Sie bei aller Tierfreundschaft aber, dass die Tiere im Winter auch bewusst lange auf einer Stelle ausharren, um Energie zu sparen.
 

 
Schiefer vom Dach gekracht:  Hauseigentümer reagierte unverzüglich und richtig
 
 
Nehmen Sie es jetzt bitte wörtlich aber nicht persönlich:   Bitte prüfen Sie schnellstmöglich ob Sie einen Dachschaden haben!!!

Lebensgefährlich kann es werden, wenn völlig unbeabsichtigt und nicht vorauszusehen ein Schiefer oder ein Dachziegel mitten in der Stadt von einem Gebäude mitten auf den Bürgersteig kracht. Genau das geschah am 17.01.2019 gegen Mittag auf dem Neumarkt in Schleiz.
Der Hauseigentümer reagierte umgehend und richtig, sperrte den Gefahrenbereich ab und ließ weitere gefährliche Schiefer durch die Feuerwehr mittels Drehleiter beseitigen. Offenbar waren beim aktuellen Tauwetter die eigentlichen Schäden des starken Schneefalls (verbunden mit späteren Regen vor paar Tagen) nicht nur sichtbar geworden, sondern hinterließen die Dinge, die abrutschender Schnee auf einem Dach hinterlässt. Gleich mehrere Schiefer waren losgerissen worden und verfingen sich teilweise in der Dachrinne des Gebäudes.
Die Feuerwehr Schleiz selbst hatte zu diesem Zeitpunkt (12:14 Uhr) gerade einen Einsatz zur Beseitigung einer Kilometerlangen Ölspur beendet und eilte daher umgehend zum Einsatzort auf dem Neumarkt. Für die Bergungsarbeiten musste kurzfristig die Fahrbahn gesperrt werden. Die Schäden am Dach wird nun eine Dachdeckerfirma beseitigen müssen.
 

 
Rauchmelder können nur Leben retten, wenn wir richtig damit umgehen!
 
 
Die Rauchmelderpflicht in Thüringen zum 31.12.2018 ist wahrscheinlich noch nicht mal in jeder Wohnung wirklich angekommen, da zeichnen sich auch schon die ersten Probleme damit ab.
"Rauchmelder können Leben retten", so der offizielle Slogan in der Werbung um ein Produkt, was wirklich Gutes für alle Menschen bewirken soll. Das sehen auch die Feuerwehren so. Nun zeichnet sich allerdings schon mal ab, dass es gleichwertige Probleme wie mit Brandmeldeanlagen gibt.
Der Gesetzgeber hat nämlich vergessen oder es als Selbstverständlichkeit angesehen, dass man aufklärt was zu tun ist, wenn die lautstarken Warngeräte in Wohnungen auslösen. Währenddessen mobile Menschen innerhalb einer solchen Wohnung schon aus Lärmgründen die Ursache der Auslösung suchen und sie möglichst sogar selbst beseitigen, bleiben die Schwächsten unserer Gesellschaft wieder mal auf der Strecke.

So passierte es am 15.01.2019 auch in einer Wohnung im Schleizer Langenwiesenweg....

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Länderübergreifende Unterstützung läuft reibungslos
 
 
Die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr waren am 10.01.2019 nicht nur auf der Bundesautobahn unterwegs. Am frühen Morgen wurden zwei Bäume beseitigt und am Abend führte eine erneute Alarmierung um 18:30 Uhr zum Einsatz ins benachbarte sächsische Mühltroff.
Dort brannte es in einer Industriehalle. Die Drehleiter kam nicht zum Einsatz, denn die Flammen konnten noch innerhalb des Gebäudes gelöscht werden. Das TLF 4000 aus Schleiz unterstützte die Einsatzkräfte mit 5.000 Liter Wasser.
In der Auswertung durch den Einsatzleiter konnte nicht nur eine schnelle Hilfe Schleizer Feuerwehr bestätigt werden sondern auch, dass die länderübergreifende Zusammenarbeit bestens klappte.

Um 22:30 Uhr waren die Kameraden wieder zu Hause.
 

 
42 Kilometer langer Parkplatz auf der Bundesautobahn 9 bei Schleiz bis weit ins Bundesland Bayern
 
 
10.01.2019   Es war der bisher noch unbekannte Winter, der zu seinem Auftakt wohl zum größten Stau der letzten Jahre auf der Bundesautobahn 9 bei Schleiz führte. Doch das ganze Unheil nur auf das Wetter schieben, das geht so dann auch nicht. Klar ist, es braucht Gründe, um das Chaos zu erklären. Wir könnten Ihnen nun eine ganze Palette davon anbieten- tun wir aber lieber nicht, um niemanden zu verärgern.....

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beide Bilder an gleicher Stelle aufgenommen
Gerade noch rechtzeitig konnten die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Gräfenwarth, Möschlitz und Schleiz einen Großbrand in der Stauseestraße Gräfenwarth am 30.12.2018 gegen 15:30 Uhr verhindern.

Aus bisher noch unbekannter Ursache brannten neben einem vermutlich auch zu Wohnzwecken genutzten Nebengebäudeteil ein Stall, ein Schuppen, ein Brennholzlager sowie eine Garage, als 13 Minuten nach Alarmierung die ersten Einsatzkräfte der Stützpunktfeuerwehr eintrafen.

Während die Kameraden unter schwerem Atemschutz vorgingen, wurde ein älterer Mann aus dem angrenzenden Wohnhaus mittels Fluchthaube und Atemschutznotfalltasche gerettet und zunächst vom Rettungsdienst betreut. Zwei weitere Personen waren zuvor schon von der Polizei in Sicherheit gebracht worden. Eine vierte Person galt anfangs als vermisst und wurde zunächst fieberhaft gesucht.....

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Schleizer Feuerwehr zu Weihnachten gleich zwei Mal im Einsatz
 
 
Der Dezember war bisher eher ein ruhiger Monat für die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr. Das sollte sich allerdings genau an den Weihnachtsfeiertagen ändern.

Am 24.12.2018 wurden die Kameradinnen und Kameraden der Kreisstadt um 16:19 Uhr zur HEM- Tankstelle in Schleiz alarmiert. An einem Pkw war Erdgas ausgetreten.


Um 20:40 Uhr des 26.12.2018 wurden die Einsatzkräfte von DRK und Feuerwehr zu einem Unfall auf die Schleizer Industriestraße alarmiert. Dort wurde allerdings kein Unfall vorgefunden. Mit einem Blick auf die Bundesautobahn 9 war dann doch ein Unfallort zu sehen, der umgehend neues Ziel der Helfer von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr wurde.

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Pressemitteilung des Stadtbrandmeisters zum Jahreswechsel 2018/2019
 

Der Kamerad Ronny Schuberth wird nicht zum Jahresende 2018 von seinem Posten als Schleizer Stadtbrandmeister zurücktreten, sondern vorerst die Amtsgeschäfte in gewohnter Form fortführen.

Am 18. März 2018 hatte der Stadtbrandmeister in seiner Schlussansprache der Jahreshauptversammlung dem Stadtrat und dem damaligen Bürgermeister Jürgen K. Klimpke zur Kenntnis gegeben, dass dieses schon bis dahin umfangreiche Amt nicht höher belastet und somit nicht mehr im reinen Ehrenamt geleistet werden kann.  

Als Rücktrittzeitpunkt hatte er damals den 31.12.2018 genannt, weil zum 01.01.2019 die Gemeinde Crispendorf mit einer weiteren Feuerwehr zum Aufgabenbereich eines Stadtbrandmeisters gehören wird.

hier lesen Sie die vollständige Pressemitteilung

 

 
Brand noch in der Entstehung: 
Rauchwarnmelder verhindert Schlimmeres in Schleiz
 
 
23.12.2018   Manchmal ist es auch gut, wenn man nicht bis zum Schluss wartet, wie es sich wieder einmal zeigte. Die Rauchmelderpflicht kommt zwar erst am 31.12.2018 in Thüringen, aber helfen können die kleinen Alarmgeräte auch heute schon.

Die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr wurden um 17:31 Uhr zu einen Wohnungsbrand in die Schleizer Kirchgasse alarmiert. Ein "Rauchmelder" hatte ausgelöst. Zunächst war auch noch unklar, ob sich eine Person in der Wohnung aufhält. Am Einsatzort angekommen war auch deutlich ein "Feuer-elektrischer" Geruch festzustellen.
Die Ursache war schnell gefunden. Ein werksneues 1.000 Watt starkes Infrarot-Heizpanel war durchgebrannt und Ursache für den Kleinbrand. Der daneben an der Decke befindliche Rauchwarnmelder hatte dann alles richtig gemacht und mit dem Alarmton aufmerksame Nachbarn aufgescheucht, die schlussendlich über die Rettungsleitstelle die Feuerwehr alarmierten.

Am Ende bleibt festzustellen, dass die Technik wohl doch nicht umsonst zum 31.12. nachgerüstet werden soll. Also, falls Sie noch keinen haben...

 
 

 
Schleiz-Langenbuch:   Skoda beim Wenden in "Wisenta" versenkt
 
 
Eher einen schlechten Tag hatte wohl ein ortskundiger Autofahrer am Abend des 11.12.2018 in der Nähe der Ortslage Langenbuch, als er beim Wenden seines Pkw Skoda in den Fluss "Wisenta rutschte. Das Fahrzeug wurde dabei zum größten Teil überflutet und wird daher vermutlich nicht wieder zu reparieren sein.

Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Langenbuch und die Stützpunktfeuerwehr Schleiz eilten um 19:22 Uhr zum Einsatzort, um bei möglichem Flüssigkeitsaustritt der Betriebsstoffe des Fahrzeufges einschreiten zu können. Bis zur Bergung des Fahrzeuges wurde allerdings keine Feststellung diesbezüglich gemacht.
Der Fahrer konnte unverletzt das Fahrzeug verlassen. Die Polizei aus Schleiz hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
 

 
10 °C und spiegelglatt:   900 kg Ölbindemittel gegen Umweltschaden
 
 
Ein Umweltschaden großen Ausmaßes verursachte am 07.12.2018 ein bisher unbekannter Fahrzeugführer mit seinem Fahrzeug in der Ortslage Schleiz- Wüstendittersdorf. Um 13:30 Uhr erreichte eine Mitteilung über die Ölspur den Schleizer Stadtbrandmeister. Nach erster Lage wurden die Einsatzkräfte der Stützpunktfeuerwehr zur Beseitigung der Ölspur alarmiert. Allein vier Stunden benötigten die 15 Kameradinnen und Kameraden, um mit 45 Sack Ölbindemittel, 30 Liter Bioversal und 15.000 Liter Wasser die straßenbreite Ölspur zu beseitigen.
Vermutlich handelte es sich bei dem ausgelaufenem und spritzend verbreiteten Öl um Motorenöl. Zur Erleichterung der Arbeit für die Einsatzkräfte kam auch die städtische Kehrmaschine zum Einsatz.
Weitere 90 Minuten waren nötig, um die gesamte Einsatztechnik wieder zu reinigen.

Das verursachende Fahrzeug war in Wüstendittersdorf vermutlich mehrfach in verschiedene Richtungen unterwegs. Sowohl von Oberbömsdorf kommend war die Spur Richtung Sägewerk und in die entgegengesetzte Richtung verbreitet worden.
Wer sachdienliche Hinweise zum Verursacher der Ölspur machen kann, den bitten die Einsatzkräfte sich bei der Polizei in Schleiz (03663 4310), dem Umweltamt (03663488-0) oder dem Ordnungsamt in Schleiz (03663 4804-0) zu melden.