Aus derTheorie zur Wirklichkeit:   Willkommen im wahren Feuerwehrleben
 
 
Geschätzt 100 Kinder der 1.und 2. Klassen der Schleizer Grundschule besuchten am 02.11.2017 die Schleizer Feuerwehr. Nachdem sie bei der Schulanfangsaktion der Verkehrswacht in Oberböhmsdorf am 23.08.2017 an der Feuerwehrstation etwas zu kurz kamen, lösten nun die Kameraden der Feuerwehr ihr Versprechen ein, den Kindern an einem Vormittag die Feuerwehrarbeit etwas näher zu bringen. An insgesamt 10 Stationen hatten sowohl die Lehrer und Erzieher als auch die Einsatzkräfte der Feuerwehr viel Wissenswertes rund um die Feuerwehrarbeit zu berichten und zu lehren.

Doch plötzlich wurde es ernst. Ein Einsatzalarm der Feuerwehr zu einem kleinen Gefahrguteinsatz ließ alle Theorie zur Wirklichkeit werden. Plötzlich konnten die Kinder zuschauen, wie alles schnell gehen musste. Gerade hatten die Kameraden noch erzählt, wie alarmiert wird, wie sich die Einsatzkräfte anziehen müssen und wie die Fahrzeuge besetzt werden... alles war urplötzlich für die Kinder greifbar und Realität...
Tatü Tata... und weg waren ein paar Kameraden mit zwei Einsatzfahrzeugen. Dabei war das keine Übung, sondern der Ernst des Feuerwehrlebens, was in Schleiz im Jahr 2017 wohl besonders ausgeprägt ist.

Der Einsatz selbst war eine Anforderung zur Beseitigung von Gefahrstoffen auf dem Parkplatz Himmelsteiche auf der BAB 9 Richtung Berlin. Während einer Großkontrolle war ein Lastzug auffällig geworden, aus dem ringsum verschieden Flüssigkeiten tropften.
 

 
Unfallort Kilometer 225,5 - wie oft denn noch? 
 
 
01.11.2017   Irgendwie hat der Unfallort was Unheimliches... erst vor drei Tagen waren die Einsatzkräfte genau dort im Einsatz, um zwei Menschen nach schwerem Verkehrsunfall aus ihrem Fahrzeug zu retten.
Was ist dort so unheimlich? Ist dort was Mystisches, was die Menschen zu Opfern werden lässt? Oder ist vielleicht nur die zugelassene Geschwindigkeit in Verbindung mit den gegebenen Verhältnissen, die immer wieder für schweres Leid verantwortlich ist?
Während der Beseitigung einer Ölspur im Schleizer Stadtgebiet bekamen die Kameraden der Schleizer Feuerwehr einen neuen Einsatzalarm. Um 09:55 Uhr wurden sie zusammen mit dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn 9 zwischen Schleiz und Dittersdorf gerufen.

 
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Rettung aus Pkw bei "Sauwetter" im Schnelleinsatzzelt (SEZ 10)
 
 
29.10.2017   Als ob die Einsatzkräfte nicht schon genug zu tun hatten, der Sonntag brachte noch mehr Arbeit. Während den Baumbeseitigungen wegen Sturm "Herwart" am gesamten Sonntag wurden die Einsatzkräfte zur Auslösung der Brandmeldeanlage des Amtshauses auf Schloß Burgk am Morgen (07:37 Uhr) und zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn 9 am Nachmittag (14:03 Uhr) alarmiert. Letzteres zwang die Einsatzkräfte zu einer außergewöhnlichen Maßnahme. Die Rettung eines jungen Autofahrers und einer schwangeren Beifahrerin aus ihrem Pkw wurde in einem Schnelleinsatzzelt durchgeführt. Wegen der starken Regen- und Graupelniederschläge entschied die Einsatzleitung das doch eher selten genutzte Zelt aufzubauen. Binnen 1 Minute war das Zelt dank schneller Luftfüllung einsatzbereit und konnte über das Unfallfahrzeug gestülpt werden. Dann konnten im Inneren die eigentlichen Rettungsarbeiten beginnen. Türen wurden herausgespreizt, das Dach abgeschnitten und schlussendlich nach Beseitigung der rechten Seitenwand des 3- Türers die beiden Personen jeweils mittels Schaufeltrage patientenschonend gerettet.
Die schwangere und verletzte Frau wurde mit einem Rettungshubschrauber trotz der widrigen Bedingungen nach Jena ins Klinikum geflogen.

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Sturm "Herwart" rast mit 118 km/h über's Schleizer Oberland
 
 
29.10.2017   Mit einem Thüringenweitem Spitzenwert von 118 km/h raste Sturm "Herwart" über die Schleizer Wetterstation und beschäftigte auch die Kameraden der Kreisstadt des Saale- Orla- Kreises, wie unzählige andere Feuerwehren Deutschlandweit auch. Bis zum Abend waren die Einsatzkräfte zu 8 Sturmeinsätzen mit insgesamt 17 umgestürzten oder gefährliche umzustürzen drohenden Bäumen unterwegs. Ein Pkw wurde wegen "Überfahrt über einen soeben umgestürzten Baum" stark beschädigt, weitere Sturmverluste, außer die Bäume gab es nicht. Die Einsatzkräfte beneideten zu Recht jeden, der zu Hause seinen Sonntag auf der Couch verbringen durfte, der Einsatztag begann um 06:21 Uhr und endete um 19:30 Uhr.

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Hinterachsen eines Tiefladers mit (rund) 50 Tonnen- Raupe in Flammen
Folgeunfall im Rückstau ging glimpflich ab
 
 
25.10.2017   Eine werksneue Raupe aus dem Hause Liebherr konnte beim Brand des Tiefladers während des Transportes des Schwergewichtes auf der Bundesautobahn 9 bei Görkwitz gerettet werden. Das rund 50 Tonnen schwere Gerät wurde zwar stark verrußt, scheint sonst aber noch intakt zu sein.
Die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr wurden 21:28 Uhr zum Ablöschen der 3 brennenden Hinterachsen des Schwertransportes alarmiert. Polizei und Feuerwehr bemühten sich emsig, bereits nach kurzer Vollsperrung und noch während  der Löscharbeiten die Autobahn auf der dritten Fahrspur wieder ins Rollen zu bringen. Trotzdem krachte rund 600m zurück im Rückstau ein Pkw auf einen Kleintransporter. Die Feuerwehr Schleiz hatte zu diesem Zeitpunkt schon längere Zeit die Einsatzstelle mittels mobiler Vorwarntafel (rund 800m zurück) abgesichert. Allerdings beobachtete die Besatzung dieses Sicherungsfahrzeuges ein sehr aggressives Verhalten mehrerer Autofahrer mit etlichen Beinaheunfällen, bis es schließlich krachte. Umgehend übernahmen die Einsatzkräfte die Sicherung der zweiten Einsatzstelle, kümmerten sich um die beteiligten Autofahrer, unter dem eine Person leicht verletzt wurde. Dazu wurden weitere Kräfte der Polizei und ein Rettungswagen nachgefordert. Unter den Unfallbeteiligten war auch eine schwangere Frau. Sie wurde zusätzlich durch die Einsatzkräfte betreut. Nach Unfallaufnahme beseitigten die Einsatzkräfte alle Spuren (Betriebsmittel binden, Fahrspuren reinigen) und transportierten im Auftrag der Polizei die Schadensfahrzeuge zum naheliegenden Parkplatz Himmelsteiche.
Die Ursache des Brandes des Tiefladers ist noch nicht geklärt. Eine Überlastung der Bremsen durch das lange zuvor befahrenen Bergeinstück bei Schleiz ist genauso möglich, wie ein technischer Defekt des Fahrzeuges.

Weit nach Mitternacht waren alle Einsatzfahrzeuge wieder einsatzbereit am Standort -  die Nacht konnte beginnen.
Wir danken der Autobahnpolizei, dem Rettungsdienst und dem Mitarbeiter der VIA- Gateway für die gute Zusammenarbeit.

 
Fahrzeugbrand auf der Bundesautobahn 9 nahe Ortslage Görkwitz
 
16.10.2016  08:18 Uhr     Glück im Unglück... nennt man das üblicher Weise, was die beiden Insassen des Ford- Kleintransporters eines Bayrischen Unternehmens auf der Bundesautobahn 9 zwischen Schleiz und Dittersdorf nahe der Ortslage Görkwitz ereilte.
Das Unglück:   Ihr Fahrzeug erlitt offenbar einen kapitalen Motorschaden, im Motorraum brannte es und beißender Qualm drang in den Fahrgastraum.
Geistesgegenwärtig stellten sie Ihr Fahrzeug ab und sprangen aus dem Wagen. Ihr Glück:   Sie wurden trotz der raschen Ausbreitung des Rauches nicht verletzt. Der Schadenort war direkt auf der Zufahrt zum Parkplatz "Himmelsteiche".
Die anrückenden Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr schleppten inzwischen das Fahrzeug auf den Parkplatz und kühlten den Motorraum, denn die Flammen waren inzwischen erloschen. Zusätzlich beseitigten die Einsatzkräfte ausgelaufene Betriebsstoffe.
 

 
 Physik am Ende? Zwei Verletzte auf der Bundesautobahn 9 bei Schleiz.
 
... die Stelle ist uns hinreichend bekannt: Bergein, Kurve, Belagwechsel... dazu leichter Regen. Da fallen uns gleich mehrere Begriffe der Physik ein die dort eine Rolle spielen. Haftung (bei Regen), Fliehkräfte (bergein und Kurve), freigegebene Geschwindigkeit....

Es war nun wieder einmal so weit, der Kilometer 225,5 auf der Bundesautobahn 9 war wieder einmal Schauplatz eines Unfalls. Offenbar war aus bisher unbekannter Ursache ein Pkw Ford in das Heck eines Audis gekracht, hatte diesen schwer beschädigt und war dann selbst in den Schutzhang neben der Autobahn gelandet. Die Fahrzeuge wurden dabei erheblich beschädigt. Schlimmer noch: dessen Insassen wurden auch noch verletzt.
Die Feuerwehr Schleiz wurde zur Beseitigung von auslaufenden Betriebsstoffen alarmiert, während der Rettungsdienst die Versorgung der Fahrzeuginsassen übernahm. Eine Kehrmaschine beseitigte später den gesamten Schmutz, den beide Fahrzeuge auf die Autobahn während ihres Abfluges verteilt hatten. Wir wünchen allen Beteiligten schnellste Genesung!
 

 
Kilometer 230:    aktuell häufiger Einsatzort der Rettungskräfte
 
 
Das gab's schon mal in den 90er-Jahren, dass der "Railaer Berg" bzw. der "Railaer-Grund" auf der Bundesautobahn 9 in Richtung Nürnberg häufiger Unfallort war. Aktuell scheint es wieder einmal so zu sein, denn die Kameraden der Schleizer Feuerwehr waren nun am 06.10.2017 um 16:45 Uhr in einem reichlichen Monat bereits zum dritten Mal am gleichen Einsatzort um nach einer langgezogenen bergeinführenden Rechtskurve (am Beginn einer Linkskurve) Spuren von Unfällen zu beseitigen.
Das Gute: in allen Fällen wurden die Fahrzeugführer zum Glück nicht so schwer verletzt.
Diesmal galt die Meldung einem Pkw-Brand nach Verkehrsunfall, der sich vor Ort allerdings nicht bestätigte.
Nach der Reinigung der Fahrbahnen beförderten die Einsatzkräfte den Schadens-Pkw auf den Standstreifen und der Verkehr rollte wieder auf allen Richtungsfahrbahnen.
 

 
Baustelle übersehen? ... und Schutzengel im Kleintransporter?
 
 
Gleich mal vornweg:   Der Unfall hat nicht mit Fußball zu tun, auch wenn eines der beiden beteiligten Fahrzeuge komplett für den FSV Zwickau mit Werbung beklebt war.
Am 06.10.2017 war die Nacht für die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr bereits um 05:25 Uhr zu Ende, genau in dem Moment, als die Alarmmeldeempfänger wieder einmal schrillten. Der Einsatz diesmal ging auf die Bundesautobahn 9 zum Kilometer 206,5 Richtung Berlin, ein Bergeinstück mit Linkskurve kurz vor Triptis....

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Beeinflussen Sturmböen die Meinung der Schleizer?
 
 
Wir sind natürlich grundsätzlich auch dafür, dass wir dagegen sind, auch wenn wir am 05.10.2017 um 10:00 Uhr kurzfristig und ungeplant das Protest- Banner "Gebietsreform - nein danke" in der Schleizer Teichstraße wegen Gefährdung der Fußgänger und Fahrzeugführer beseitigen mussten.
Das verstehen Sie nicht?
Also, wir sind auch gegen die Gebietsreform, aber das Banner musste schnellstens beseitigt werden. Eins der vier Stahlseile war offenbar wegen der starken Windböen abgerissen und pendelte durch die Luft. Unter erschwerten Windbedingungen beseitigten die Einsatzkräfte das Banner mit Hilfe der Drehleiter. Dazu musste nicht nur der Fahrzeugverkehr, sondern auch der Durchgang für die Fußgänger ca. 10 Minuten untersagt werden.
Im Übrigen war es nicht zu ersten Mal, dass die Feuerwehr Banner in der Teichstraße wegen Gefährdungen beseitigen musste. Offenbar ist der Straßenzug besonders windanfällig.
 

 
Propangas auf dem Campingplatz:  Verpuffung am Tag der Deutschen Einheit
 
 
Bereits 10 Stunden nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft der Schleizer Feuerwehr vom Brand in Mielesdorf wurden die Einsatzkräfte am Tag der Einheit um 11:05 Uhr zu einem Brand eines Bungalows in Kloster zusammen mit den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Saalburg alarmiert.
Nach ersten Angaben der leicht verletzten Eigentümerin kam es beim Verschließen einer Propangasflasche zu einer "Verpuffung". Die Flammen griffen auf umliegende Ausstattungsgegenstände über. Die Wärme staute sich an der niedrigen Decke und der "Pyrolysevorgang" hatte den gesamten Bungalow erfasst. Der Bungalow ist den Brand so stark in Mitleidenschaft gezogen worden, dass er nun sicherlich abgerissen werden muss.
Die Saalburger Einsatzkräfte löschten im Innenangriff die Flammen, die Einsatzkräfte aus der Kreisstadt unterstützten sie beim Einsatz eines Hochleistungslüfters und bei der Absuche nach Brandnestern mittels Wärmebildkamera.
Was nun die Ursache der schlagartigen Verbrennung war, muss nun die Kriminalpolizei ermitteln.
 

 
Einsatz kurz vorm Feiertag:  Brennender Schuppen in Mielesdorf
 
 
02.10.2017   Einsatzziel erreicht:  Wohnhaus übersteht einen Brand eines angrenzenden Schuppen völlig unbeschadet.
Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Mielesdorf, Tanna und Schleiz wurden um 21:09 Uhr zu einen "Baumbrand, mit Gefahr Übergriff zum Schuppen" alarmiert. Am Einsatzort stellte es sich der Brand als reiner Schuppenbrand mit Gefahr für das angrenzende Wohnhaus heraus, der von den Kräften aus Mielesdorf und Tanna rasch unter Kontrolle gebracht werden konnte.
Doch die isolierte Fassade des angrenzenden Wohnhauses machte den Einsatzkräften Sorgen, da im Wohnraum mit Hilfe der Wärmebildkamera Wärmebrücken festgestellt wurden und auch draußen aus den "Dachplatten" Rauch hervordrang. Über die Drehleiter wurden dann vorsichtig Öffnungen in das Schuppendach mittels Cutter geschaffen, um dann die letzten Glutnester zu erreichen. Die Verhinderung der Zerstörung der Fassade stand dabei im Vordergrund der vorgehenden Einsatzkräfte, denn auch Einsatzkräfte der Feuerwehren sind grundsätzlich zur Schadenminimierung verpflichtet. Gegen 24 Uhr waren dann die Einsatzkräfte aus Schleiz wieder am Standort. Die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft dauerte dann allerdings bis weit nach Mitternacht - zum Beginn des Feiertages- an.
 

 
Unfall auf Umleitungsstrecke - Situation verschärfte sich von Minute zu Minute
 
 
Gemeldet war der Unfall ohne verletzte Personen und auslaufenden Flüssigkeiten. Im Ergebnis waren schlussendlich neben der Feuerwehr Schleiz drei Rettungswagen, ein Notarztwagen, ein Rettungshubschrauber und die Polizei aus Schleiz.
An der Einmündung zur Sperrmauer kurz nach der Ortslage Schleiz- Gräfenwath krachten am 01.10.2017 gegen 14:35 Uhr zwei Pkw fast frontal zusammen. Ein von der Sperrmauer her kommender Pkw Peugeot kollidierte dabei mit einem aus der Ortslage Gräfenwarth kommenden Pkw Dacia. Beide Fahrzeug wurden erheblich beschädigt, der Dacia selbst kam erst über 100m weiter in Richtung Saalburg zum Stehen.
Die schnell eintreffenden Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr alarmierten zunächst nur einen Rettungswagen, da nach erster Lage alle beteiligten Personen nur von leichten Blessuren sprachen. Allerdings war eine weibliche Person mit Schocksymptomatik auffällig. Doch alle paar Minuten verschärfte sich die Verfassung der zuvor in den beiden Unfallfahrzeugen betroffenen Personen derart, dass die Vielzahl an Rettungskräften nachalarmiert werden musste.
Wegen der Hubschrauberlandung direkt an der Unfallstelle wurde die komplette Kreuzung für ca. 20 Minuten abgesperrt.
An der Kreuzung selbst gibt es keine Geschwindigkeitsbegrenzung, die Ortslage ist ca. 150m zuvor zu Ende.
 

 
Feuerwehr Schleiz:    Stress wie bei einer Berufsfeuerwehr
 
 
29.09.2017  Unser Einsatztag war wieder mal ein Abbild des gesamten Jahres, Einsatz- und Abwechslungsreich.
Dabei war der Vormittag für ein paar Einsatzkräfte noch ganz angenehm, als sie die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen der Goetheschule mit reichlich Feuerwehrwissen die Arbeit der Feuerwehr erklärten und mit einer Teambildenden Maßnahme den Spaß nicht zu kurz kommen ließen.
Der Nachmittag begann zunächst mit einer Hilfeleistung für das Schleizer Oktoberfest, jenes am Sonntag auf dem Neumarkt steigen soll. Insgesamt 15.000 Liter Wasser wurden in Lasttanks gepumpt, damit das Festzelt auch stärkeren Windböen standhält.
Genau um 17:00 Uhr schrillten die Alarmmelder. Die Einsatzstelle eines Verkehrsunfalls befand sich auf der Bundesautobahn 9 zwischen Schleiz und Bad Lobenstein. Ein Pkw-Transporter war zunächst heftig in die rechte Leitplanke eingeschlagen, hatte allerhand Schaden angerichtet und die Fahrspuren auf mehrere hundert Meter verschmutzt. Unmittelbar nach Ausfahrt des Führungsfahrzeuges kam der nächste Einsatz. Ein Pkw brannte an einem Schleizer Autohaus in der Hofer Straße. Der Besitzer des Autoahuses hatte die Flammen mittels Feuerlöscher bereits niedergeschlagen. Die Restablöschung übernahm dann die Besatzung des HLF 20.
Während der Rückfahrt vom Einsatzort kam dann ein Einsatzfahrzeug zufällig zu einen Unfall in der Schleizer Industriestraße hinzu. Ein Pkw- Fahrer hatt an der Ausfahrt der HEM- Tankstelle die Vorfahrt missachtet und war mit einem Stadteinwärts fahrenden Pkw zusammengekracht. Neben 2 verletzten Personen war auch erheblicher Sachschaden zu beklagen. Auslaufende Betriebsstoffe beseitigten dann die Einsatzkräfte der Feuerwehr Schleiz.