Vermisste Person nach Abkühlung im Stausee unversehrt "aufgetaucht"
 
 
 06.08.2020 Insgesamt 4 Einsatzboote von DRK- Wasserwacht, Feuerwehr und Polizei, ein Team mit einem Fahrzeug für Lautsprecherdurchsagen und ein Einsatz- Quad für eine Absuche im Gelände waren bereits im Einsatz, als ein völlig verwunderter und zuvor gesuchter 41 jähriger aus Gornau (Sachsen) wieder völlig unversehrt "auftauchte". Er hatte sich vom "Badestrand" des SMS-Geländes her über die Aktivitäten der Rettungskräfte gewundert und war neugierig geworden.

Bereits weit über eine Stunde war der Mann bereits vermisst worden. Freunde und Angehörige hatten sich besorgt bei der Polizei und der Rettungsleitstelle gemeldet.
Die um 10:28 Uhr nachalarmierte Feuerwehr Schleiz übernahm als ersteintreffende Feuerwehr die Einsatzführung. Gemäß geplanter Taktik sollte neben einer bereits laufenden Absuche auf dem Gewässer auch eine Suche am gegenüberliegenden Ufer mittels Quad und eben auch per Lautsprecher am Badestrand sowie dem Campingplatz in Kloster erfolgen. Daher waren die Einsatzkräfte aus der Kreisstadt mit Quad, Rüstwagen (mit motorisiertem Schlauchboot) und ELW 1 angereist. Für die Koordination des Einsatzes war der mitgeführte GW-Logistik geplant, der entsprechend ausgestattet ist. Nach Auffinden der Person wurde der Einsatz abgebrochen.
Wir danken allen beteiligten Einsatzkräften der Polizei, der DRK-Wasserwacht und den Einsatzkräften aus Saalburg für die gute Zusammenarbeit.
 

 
Wir retten Menschen aus Notlagen und was tut die Politik um den Verunfallten weiterzuhelfen?
 
 
Es kann und darf nicht sein, dass die Verantwortlichen von Politik aus der Stadt, dem Landkreis und dem Land nur zuschauen, wie eine Krankenhausführung unsere gesamte medizinische Versorgung eines halben Landkreises auf dem Kopf stellt. Es war wohl der Berichterstattung der OTZ und der Feuerwehr zu einen schweren Verkehrsunfall zu verdanken, dass wieder ein Arzt (diesmal aus Hamburg) am Schleizer Krankenhaus vorübergehend beschäftigt wird, die Mitarbeiter der Klinik keine Kurzarbeit mehr hinnehmen müssen und wenigstens ein bisschen Hilfe da ist, wenn irgendwen von uns hier in der Schleizer Region eine neuer Notfall ereilt. Ist denn eigentlich jedem klar, dass auch er/ sie oder einer seiner Angehörigen ein Notfall ereilen kann? Wir glauben, dass man härter mit der Aufsichtsratsvorsitzenden und Landrätin in Greiz ins Gefecht gehen muss, um zu zeigen, hier im Saale-Orla-Kreis wünschen sich die Menschen einen anderen Kurs in Sachen medizinische Versorgung.

Inzwischen hat unsere Berichterstattung auf Facebook fast 35.000 User erreicht. Das macht nicht stolz, aber hilft uns weiter, dass Menschen der Region und darüber hinaus über das Krankenhaus reden. Auch erste Reaktionen aus dem Gesundheitsministerium haben zumindest die Krankenhausführung zur Änderung ihrer Pläne gezwungen, auch wenn es wohl etwas halbherzig und "vorübergehend" wirkt.
 

 
Folgenschwerer Zusammenstoß zweier Pkw mit hoher Geschwindigkeit auf der A9
Rettungswagen mussten wegen Teilschließung des Schleizer Krankenhauses fast dreimal so weit mit Patienten fahren
 
 
03.08.2020    Ein Pkw VW auf dem Dach und VW auf der Seite liegend, das war das offensichtliche Ergebnis nach einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 9 zwischen den Anschlussstellen Triptis und Schleiz. Im Bereich der dritten Fahrspur waren beide Fahrzeuge nach ersten Angaben seitlich kollidiert und hatten sich anschließend auch beide Richtung rechten Fahrbahnrand in dessen Hang überschlagen.

Um 12:45 Uhr wurden zunächst zwei Rettungswagen, der Schleizer Notarzt und die Schleizer Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall mit zwei überschlagenen Pkw in die Gegenrichtung des eigentlichen Unfallortes alarmiert. Während der Anfahrt wurde durch weitere Informationen zum Unfall bekannt, dass der Unfallort im eigentlichen Zuständigkeitsbereich einer anderen Feuerwehr genau in der Gegenrichtung lag.....

..... Während der Erstmaßnahmen am Einsatzort wurden zwei weitere Rettungswagen nachgefordert. Da das vom Einsatzort 13,4 Kilometer weit entfernte Schleizer Krankenhaus wegen teilweiser Schließung nicht angefahren werden konnte, mussten später drei Rettungswagen das 35,8 Kilometer weit entfernte Klinikum in Gera ansteuern um den Patienten weitere ärztliche Hilfe zukommen zu lassen. Das entspricht nicht nur knapp der dreifachen Anfahrtsstrecke, sondern ließ auch alle drei Patienten dreimal solange in der Notbetreuung in Rettungswagen. Somit waren insgesamt drei der 7 Rettungswagen des Saale-Orla-Kreises für längere Zeit für weitere Notfälle nicht einsatzbereit, weil sie dann von Gera auch erst wieder zurückreisen mussten....

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Havarie in einer Wasseraufbereitungsanlage in Schlegel mitten in der Nacht:  

Chlordioxid (ClO2) war unkontrolliert ausgetreten

 
 
Ein technischer Defekt in einer Wasseraufbereitungsanlage am Ortseingang von Schlegel (Saale-Orla-Kreis) sorgte am 30.07.2020 um 22:59 Uhr für eine Gefahrguteinsatz von Teilen des Gefahrstoffzuges des Landkreises. In der Anlage war es aus bisher unbekannter Ursache zum unkontrollierten Austritt von Chlordioxid gekommen. Dieser für die Wasseraufbereitung notwendige Stoff kann im Gemisch mit Luft im Anteil von 10% explodieren. Daher wird daher meist in wässriger Lösung verwendet, die nicht explosiv ist. Chlordioxid ist ein Radikal mit oxidierenden Eigenschaften, d.h. ein Einsatz mit schweren Chemikalienschutzanzügen ist die richtige Wahl der Einsatzmittel.

Das ausströmende nach unten flüchtige Gas konnte von außen nicht abgestellt werden. Nach erster Lageerkundung ließ die einsatzleitende Feuerwehr Bad Lobenstein je einen Angriffstrupp aus der Kurstadt und einen aus der Kreisstadt zum Niederschlagen der Gase und den Arbeiten im Gebäude ausrüsten.

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Feuerwehr Schleiz auf der A9 im Einsatz:   Spiegelglatte Fahrbahn mitten im Sommer
 
 
Wenn es Ende Juli auf einer Autobahn richtig glatt ist, dann kann es eher keine Winterfolge sein. Das war es auch nicht, als die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr am 25.07.2020 um 21:33 Uhr auf die Bundesautobahn 9 zum Kilometer 235 alarmiert wurden. Nach einem Motorschaden eines Mercedes-Kleinwagens war Öl auf der Fahrbahn in einer Gesamtlänge von rund 500 Meter verteilt. Besonders tückisch war dabei, dass der Schadenort genau in einer nicht einsehbaren langgezogenen Rechtskurve der Bundesautobahn lag. Das machte nicht nur die Geschwindigkeitsoffene Autobahn zum Risikofaktor für die Fahrzeugführer, sondern wurde auch für die erste Absicherung durch Autobahnpolizei zu einem sehr gefährlichen Unternehmen.
Nach umfassender Absicherung der Gefahrenstelle durch die Schleizer Feuerwehr und später auch durch den Autobahnbetreiber, konnten die Einsatzkräfte mit insgesamt 12 Sack Ölbindemittel die Fahrbahn abstreuen und das Öl aufnehmen. Nach rund anderthalb Stunden stand dann auch eine Kehrmaschine zur Beseitigung der Schäden bereit.
Besonders bewährt hat sich auch diesmal wieder der Einsatz der mobilen Vorwarneinrichtung der Schleizer Feuerwehr. Eine Vorwarnung der Fahrzeugführer ist ein wichtiger Faktor auch für die Sicherheit der Einsatzkräfte am Einsatzort.
 

 
Zusammenarbeit perfekt:   Unterstützung bei zwei medizinischen Notfällen an einem Tag
 
 
22.07.2020    Gleich zwei Mal an einem Tag unterstützten Einsatzkräfte Schleizer Feuerwehren die Rettungsdienste bei der Rettung von Personen nach medizinischen Notfällen. Am frühen Morgen um 07:14 Uhr rückten die Schleizer Einsatzkräfte das erste Mal aus, um eine schwere Patientin nach medizinischen Notfall von ihrer Wohnung in den Rettungswagen zu transportieren und anschließend auch im Krankenhaus mit umzulagern.
Um 16:12 Uhr wurden die Crispendorfer Einsatzkräfte zusammen mit dem Stadtbrandmeister zu einen Notfall auf einem Traktor mitten auf einem Feld alarmiert. Die Einsatzkräfte retteten den Patienten mittels Schleifkorbtrage aus dem Traktor. Dazu wurde das Rückfenster der Traktorkabine ausgehängt und der Patient nach Fixierung auf der Schleifkorbtrage nach hinten hinausgehoben. Nach der Erstbehandlung wurde der Patient mittels Rettungshubschrauber ins Klinikum Jena geflogen.
 

 

Brand eines polnischen Kleinbusses auf der A9:  8 Verletzte ins Schleizer Klinikum gebracht

 
 
Nach einem Brand eines polnischen Kleinbusses wurden insgesamt 8 polnische Mitfahrer ins Schleizer Krankenhaus wegen Rauchgasintoxikation eingeliefert.

Vermutlich nach einem technischem Defekt war der von München kommende und in Richtung Polen fahrende Kleinbus mit polnischen Arbeitern auf der Bundesautobahn 9 zwischen Schleiz und Dittersdorf am 18.07.2020 gegen 0:45 Uhr in Brand geraten. Offenbar kamen wohl alle mindestens 9 Insassen zunächst aus dem brennenden Fahrzeug heraus. Allerdings hatten sie aber beim Bergen ihres Gepäcks größere Mengen Rauchgase eingeatmet, was dann im Laufe der Löscharbeiten zu ersten Problemen bei einem der Polen führte. Daher wurde ein Krankenwagen nachgefordert. Die Besatzung des Rettungswagen untersuchten den Betroffenen und stellten auch Probleme bei den anderen Mitreisenden fest.

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Rettungsplan für Baustelle der A9 kurz vor Fertigstellung zur Realität geworden
 
 
Die Einsatzplaner von der Schleizer Feuerwehr, dem Landratsamt und der Polizei ahnten nicht, dass nur wenige Tage vor Fertigstellung der Baustelle auf der A9 bei Schleiz Richtung Süden der extra ausgearbeitete Einsatzplan wirklich benötigt wird.
Eigentlich war es schlussendlich kein schlimmer Unfall, was anfangs ja keiner ahnen konnte.
Die Kameraden der Feuerwehr und des DRK-Rettungsdienstes sowie ein Notarzt wurden am 16.07.2020 um 16:28 Uhr auf die A9 zum Kilometer 226 Richtung München alarmiert. Den Rettern war bekannt, der Unfallort liegt mitten in der beengten Autobahn, die mit vier Fahrspuren auf der nach Norden führenden Richtungsfahrbahn befahren wird. In der Gegenrichtung ist aktuell noch Baustelle.
Gemäß Planung fuhren der Rettungsdienst und ein Teil der Feuerwehr in Fahrtrichtung München, was speziell für den ersten Rettungswagen dann zum Verhängnis wurde. Der stand schlussendlich über 90 Minuten im Stau. Die Planung hatte aber dieses Szenario beachtet und somit waren andere Einsatzkräfte auf Alternativrouten dann doch relativ schnell am Unfallort, der allerdings einen Kilometer weiter am Kilometer 227 vorgefunden wurde. Ein zweiter (nachgeforderter) Rettungswagen konnte dann die Patientin ins Krankenhaus bringen.
Die Kameraden der Feuerwehr unterstützten deren Rettung und kümmerten sich dann gleich noch um weitere Dinge, für die dann die Autobahnpolizei und hunderte Autofahrer dankbar waren. Mittels Seilwinde richteten sie die rund einen Meter in den Gegenverkehr ragende Mittelschutzmauer, reinigten rasch die Fahrspuren und verbrachten den Unfallwagen aus den Baustellenbereich. Nach rund 90 Minuten konnte damit der Verkehr wieder in beide Fahrtrichtungen auf den jeweils zwei zur Verfügung stehenden Fahrspuren rollen.
 

 
Vier Verletzte darunter Säugling und Kleinkind:   Schwerer Unfall am frühen Morgen in Schleiz und die Autofahrer ignorieren Absperrungen
 
 
Zu einen "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person und mehreren Verletzten" wurden die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr, des DRK-Rettungsdienstes und zwei Notärzte am 16.07.2020 um 06:51 Uhr in die Oettersdorfer Straße in Schleiz alarmiert.
Neben vier Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr kamen drei Rettungswagen, ein Notarztwagen sowie ein Rettungshubschrauber zum Einsatz.
Eine Frau war durch den Frontalzusammenstoß mit ihrem Pkw Skoda gegen einen VW Golf eingeklemmt worden. Ihr Säugling (2 Monate) und ein Kleinkind (2 Jahre) kamen mit leichteren Verletzungen dank Kindersitze davon. Der Fahrer des Unfallbeteiligten VW Golf wurde ebenfalls verletzt.

Noch während den Rettungsarbeiten landete ein Rettungshubschrauber oberhalb der Unfallstelle auf der Oettersdorfer Straße. Zu diesem Zweck hatten die Einsatzkräfte die Ausfahrten Langenwiesenweg und Nordstraße mit Verkehrsleitkegeln gesperrt. Wegen der Vollsperrung am Unfallort versuchten nun mehrere Autofahrer die Zufahrtsmöglichkeit über die Nordstraße stadtauswärts zu nutzen. Rund 15 Fahrzeugführer ignorierten dabei absolut bewusst die Absperrung durch die Leitkegel und gefährdeten damit die Landung des Rettungshubschraubers. Für uns ist dieses Verhalten unverzeihlich....

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Alles innerhalb von 25 Stunden:   Eine Menschenrettung, zwei Brände und eine Notöffnung einer Wohnung
 
 
Innerhalb von rund 25 Stunden wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Schleiz gleich viermal zu "Einzelereignissen" ohne Zusammenhang alarmiert. Dabei war am 13.07.2020 ein Entstehungsbrand eines Pkw im Schleizer Langenwiesenweg, um Mitternacht dann die Rettung einer sehr schweren Patientin, eine Notöffnung einer Wohnung am Vormittag und die Abklärung einer ausgelösten Brandmeldeanlage um 13:33 Uhr bei der Firma HVT in Dittersdorf. Dort war es in einer Elektroverteilung einer Industriehalle zum Schmorbrand gekommen und der zugehörige Rauchwarnmelder hatte das Ereignis erkannt.
Um 18:30 Uhr werden nun die Einsatzkräfte noch eine geplante Ausbildungseinheit absolvieren.
 

 
Drei Kilometer lange Dieselspur in Schleiz
 
 
Nach einem technischem Defekt Lkw- Sattelzugmaschine war auf einer Strecke von über drei Kilometer Länge Dieselkraftstoff ausgetreten.
Am Kreisverkehr in Schleiz-Heinrichsruh bemerkte der Fahrer des Lastzuges den Defekt und hielt auch sofort an.
Die um 10:41 Uhr alarmierten Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr beseitigten rund 1 Kilometer Ölspur in Schleiz. Außerhalb der Ortschaft hatte der Straßenbaulastträger eine Firma mit der Beseitigung der Spur beauftragt.
Letztlich war am Nachmittag noch ein deutlicher Qualitätsunterschied der beseitigten Spur innerorts zu außerorts zu erkennen.
 

 
Übung im Schleizer Industriegebiet:    Ausbildungsstand trotz Corona-Krise gut
 
30.06.2020  Trotz wochenlanger eingeschränkter Ausbildungstätigkeiten  in den Feuerwehren (wegen der Corona-Krise) konnte der Schleizer Stadtbrandmeister einen guten Ausbildungsstand der Feuerwehren Möschlitz und Schleiz attestieren.
In einem Entsorgungsunternehmen im Schleizer Industriegebiet war um 18:40 Uhr ein Radladerbrand mit Flammenübergriff auf ein Gebäude angenommen worden. Neben einem gezielten Schaumangriff auf den Radlader und der Sicherung des Gebäudes über den Monitor der Drehleiter, stand vor allem der Wasseraufbau von Hydranten und der neu errichteten Zisterne im Mittelpunkt der Übung.
 

 
Brand in einer Wohnung behinderter Menschen in Schleiz:
 Feuerlöschereinsatz verhindert größeren Brand
 
 
Es war wohl der beherzte Einsatz der Haustechniker, der einen größeren Brand in einer Küche einer Wohnung für behinderte Menschen in Schleiz verhinderte. Am 16.06.2020 wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren Schleiz, Möschlitz, Tanna und Oettersdorf um 08:33 Uhr zu einem bestätigten Brand in einer Behindertenwerkstatt in Schleiz alarmiert. Als der Einsatzleiter am Brandort eintraf, hatten die zufällig vorbeigekommenen Haustechniker des Unternehmens das Feuer bereits mittels Pulverlöscher (PG6) gelöscht. Sie waren durch ausgelöste Heimrauchmelder auf die Situation aufmerksam geworden. Rauch gemischt mit Löschpulver war in der gesamten betroffenen Wohnung zu vernehmen. Während die umliegenden Feuerwehren ihren Einsatz abbrechen konnten, lüfteten die Einsatzkräfte der Kreisstadt das gesamte Brandobjekt mittels Hochdrucklüfter und untersuchten es nach möglichen Brandnestern.

Auf dem Kochfeld war aus bisher unbekannter Ursache der Brand ausgebrochen und in die Dunstabzugshaube vorgedrungen. Auch diese wurde durch das Feuer komplett zerstört. Die Bewohner der Wohnung konnten das Gebäude rechtzeitig unverletzt verlassen.
 

 

Unfall bei Starkregen auf der A 9 bei Schleiz:  "Filmreifer Abflug" geht noch einmal glimpflich aus

 
 
Wir hoffen, dass es den 60- jährigen Fahrer nach dem Abflug mit seinem Volkswagen ca. 500 Meter nach der Anschlussstelle Dittersdorf in Richtung München wieder besser geht. Im Morgengrauen des 14.06.2020 war er aus bisher unbekannter Ursache bei Starkregen plötzlich nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, hatte einen großen Vorwegweiser stark beschädigt und sich dann auf dem Hang neben der Autobahn 9 mehrfach überschlagen. Letztlich rutschte der Pkw den Hang wieder hinunter und bleib auf der Fahrerseite liegen.
ie Einsatzkräfte von DRK, Polizei, Feuerwehr und ein Notarzt wurden um 05:49 Uhr zu diesem Unfall mit unklarer Lage alarmiert. Der Fahrer konnte sich inzwischen mit schweren Verletzungen selbst aus dem Fahrzeug befreien. Ersthelfer waren ihm zu Hilfe gekommen.....

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Bergung eines Smart im Saalehang zwischen Burgk und Wisentakraftwerk Walsburg

 
01.06.2020   Es gibt Gegenden, da tut man sich schwer selbst zu Fuß hinzulaufen. Doch warum auch immer, ein älteres Ehepaar hat es geschafft, mit ihren Pkw Smart sogar dort hinzufahren, wo man eigentlich die Natur sich selbst überlässt. Zunächst mussten sie dazu einen extrem schlechten Waldweg unweit vom Marienblick nahe Burgk rund 2,5 Kilometer Bergein fahren, um dann einen Weg entlang der Saale in Richtung Burgkhammer zu steuern. Nach einem Kilometer war der Weg selbst für den Smart zu schmal. Längst hatten Büsche und Zweige den Wagen beidseitig eingenommen. Wie oft der Wagen inzwischen am Unterboden aufsetzte, kann man nur schätzen.....

Die Feuerwehren Möschlitz und Schleiz eilten um 17:26 Uhr zum Einsatzort, oder besser begannen zu suchen, da der angegebene Unfallort eher wage beschrieben war.
Dank des Einsatzes des Quad der Schleizer Feuerwehr konnte nach der Kontrolle der Saalehänge von Dörflas bis Burgk der Pkw samt der inzwischen befreiten Personen gefunden werden.
Nun musste ein Plan her.....

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NEU:   Online-Schulung wegen Covid 19
Quad mit Anhänger für Sondereinsätze im Gelände ausgerüstet
 
Mit einem extra angefertigten Anhänger für das Quad der Schleizer Feuerwehr soll nun eine Rettung von Menschen bzw. die Überführung von Einsatztechnik im unwegsamen Gelände ermöglicht werden. Nun steht für die Einsatzkräfte und Interessierte eine Online-Schulung dazu zur Verfügung, weil offizielle Ausbildungen immer noch nicht möglich sind.

Nachdem die Einsatzkräfte der Stützpunktfeuerwehr das Quad aus den Beständen der aufgelösten Feuerwehr Burgk übernommen und dann mit Sondersignal und Transportkiste ausgerüstet hatten, soll nun ein weiterer Schritt der Ausrüstung den Einsatz im unwegsamen Gelände verbessern.
Die Stadt Schleiz erbte mit der Eingemeindung von Burgk nicht nur eines der schönsten Landschaften Thüringens, sondern auch viele Kilometer Wander- und Radwege rund um die Saale. Das neue Stadtgebiet erstreckt sich von der Bleilochtalsperre bis fast nach Walsburg.
Im Anhänger kann quasi schwebend auf einem extra gefertigten Netz eine Schleifkorbtrage angebracht werden, um verunfallte Personen zu retten. Außerdem kann Einsatztechnik (z.B. Tragkraftspritze inkl. Saugschläuche und Zubehör) für mögliche Waldbrände auf den extrakurzen Anhänger transportiert werden. Dafür wurden insgesamt 10 Zurrösen im Anhänger seitens des Herstellers verbaut.

Auch wenn Quad und Anhänger natürlich über eine Straßenzulassung verfügt, ist der Einsatz im gekoppelten Zug und mit Ausrüstung grundsätzlich nur im Gelände abseits von Straßen und als Zusatzfahrzeug zu einem aufgabenbezogenen Einsatzfahrzeug (i.d.R. Löschgruppenfahrzeug oder  ELW geplant.

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