Die Kameradinnen und Kameraden der
Freiwilligen Feuerwehr Schleiz und des
Fördervereins Feuerwehr Schleiz e.V.
gedenken ihrem verstorbenen Kameraden


Lothar Lorenz

Schleiz, April 2019
 

 
Tag 3 im Saalehang am "Heinrichstein" - Landrat ruft Katastrophe aus
 
 
Nunmehr dem dritten Tag in Folge waren unzählige Einsatzkräfte am "Heinrichstein" um den Brand im Felsenbereich und angrenzenden Wald unter Kontrolle zu bekommen. Noch am Morgen war gemeldet worden, dass keine Flammen mehr sichtbar wären.
Doch am späten Vormittag stellte sich der Einsatzort völlig anders dar, nachdem auffrischender Wind die Flammen wieder anheizte und diese nordwärts vorantrieb.
Zwischenzeitlich schien das Feuer völlig außer Kontrolle zu geraten.
Stundenlang versuchten die Verantwortlichen des Landkreises eine Hubschrauber zur Unterstützung zu bekommen. Doch erst am späten Nachmittag war dann einer aus Bayern zur Verfügung gestellt worden. und folg unentweg Wasser ins unwegsame Gelände.

Wieder waren auch Einsatzkräfte der Schleizer Feu
erwehr im Einsatz, um diesmal insgesamt 50.000 Liter Löschwasser zum Einsatzort zu bringen. Nach der ersten "Wasserrunde" musste allerdings das Tanklöschfahrzeug erst mal zu einem Boxenstopp nach Schönbrunn, wo ein defekter Reifen der Hinterachse in verdächtigter Rekordgeschwindigkeit gewechselt werden konnte.

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Tag 2 im Saalehang am "Heinrichstein" - Höhenrettungsgruppe im Einsatz
 
 
Bereits den zweiten Tag waren viele Einsatzkräfte am Saalehang am Heinrichstein im Einsatz. Das Einsatzgebiet am Felsen unterhalb des Aussichtspunktes machte nun den Einsatz der Höhenrettungsgruppe aus Gera notwendig, denn irgendwie kam man sowohl von oben als auch von der Wasserseite nicht dorthin, wo sich das Feuer seinen Weg gesucht hatte. Mittels Motorsäge musste mühevoll Totholz entfernt werden, um anschließend an die Glutnester heranzukommen. Unglücklicher Weise frischte dann nach am Nachmittag der Wind auf und fachte fast erloschene Glutnester wieder an.
Erneut waren auch Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr im Einsatz, um insgesamt 25.000 Liter Löschwasser zum Einsatzort mitten im Wald zu bringen.

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Saalehang am "Heinrichstein" in Brand - Löschhubschrauber im Einsatz
 
 
Ostersonntag - am Nachmittag. Gegen 15:15 Uhr soll es nach ersten Angaben einen Knall gegeben haben. Kurz darauf brannte der Saale-Hang am "Heinrichstein", einem Westhang der Saale mit zerklüftetem Felsmassiv in der Gemarkung Schönbrunn bei Bad Lobenstein.
Unmittelbar am ca. 515 Meter hohen Aussichtspunkt (über Meeresspiegel) war es zum Brand gekommen. Die Flammen fraßen sich nach oben und unten weiter im Unterholz entlang. Später breiteten sie sich weiter an den Flanken des Hanges aus.

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Film Hubschraubereinsatz (hier)


 
Als Profi sollte man wissen, dass man im Wald kein Feuer entzündet!
 
 
Gleich mit drei Brandalarmierungen wurden die Kameradinnen und Kameraden der Schleizer Feuerwehr am 18.04.2019 von ihrer Arbeit und ihren privaten Ostervorbereitungen abgehalten. Letztlich waren alle Einsätze vermeidbar und zudem in zwei Fällen mit mindestens grob fahrlässigem Ursprung.
Im ersten Fall waren um 12:31 Uhr gleich sieben Feuerwehren zu einen Waldbodenbrand zwischen Kirschkau und Dröswein alarmiert worden. Vor Ort mussten zwei absichtlich mitten im Wald angelegte Feuerstellen mit 5.000 Liter Wasser abgelöscht werden. Abgesehen, dass die Verursacher nicht aufzufinden waren, sollte wohl jedem im Wald arbeitenden Bürger klar sein, dass man bei dieser Trockenheit nicht mitten im Wald Feuer macht. Nun sollte schon mal jemand sparen, um die Einsatzkosten aufbringen zu können, denn hier muss eigentlich schon fast von vorsätzlicher Brandstiftung gesprochen werden.
Um 18:33 Uhr alarmierte ein Rauchmelder des DRK- Pflegeheimes in Schleiz die Feuerwehr, weil er offenbar mit aufsteigen Wasserdampf eines Geschirrspülers beaufschlagt wurde.
Dann schrillten um 20:27 Uhr wieder die Alarmmeldeempfänger. An der Wisenta hatten Jugendliche ein Feuer entzündet. Ein aufmerksamer Bürger hatte dies erkannt und die Feuerwehr alarmiert. Beamte der PI Saale-Orla ließen von den Verursachern das Feuer ablöschen.
 

 
Schleizer Feuerwehren auf der Schulbank:   "Erste Hilfe im Feuerwehrdienst"
 
 

"Wenn man den Stifneck mal selbst am Hals hatte, kann man ihn leichter im Einsatz anlegen", das war nur eine von vielen Erkenntnissen von Einsatzkräften aus dem Wochenendlehrgang der Schleizer Feuerwehren vom 12. bis 13.April 2019.

Zunächst möchten wir unseren befreundeten Mitgliedern der Schleizer DRK- Wasserrettungsstaffel für ein tolles und lehrreiches Schulungswochenende bedanken. Mit insgesamt 8 Ausbildern und einem zusätzlichen "hauseigenen" Rettungssanitäter konnten insgesamt 35 Einsatzkräfte aus den Schleizer Feuerwehren in einer Fortbildungsmaßnahme zum Thema "Erste Hilfe im Feuerwehrdienst" geschult werden.

Dabei hatten die Organisatoren der Feuerwehr und des DRK- Wasserrettungsdienstes bewusst einen anderen Weg als üblich gewählt und abweichend vom standardisierten DRK- Lehrschein die Maßnahmen auf die Belange der Feuerwehr abgestimmt.

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Übung:  starke Rauchentwicklung im Schleizer Krankenhaus
 
 
Um 18:30 Uhr war plötzlich Rauch aus einem offenen Elektroverteilerraum in einem zentralen Punkt im Krankenhaus in den Flur genau zwischen zwei Stationen und dem Funktionsgebäude gezogen. Schnell verdichtete sich der Rauch und es war nur eine Frage der Zeit, bis die Brandmeldeanlage auslöste und die bei Rauch selbstschließenden Türen ihrer Funktion nachkamen. Mit Auslösung der BMA gingen auch die beiden Fahrstühle ihrer Brandfallsteuerung nach. Die Hausinterne Rettungs- und Informationskette lief an. Zentraler Punkt war schließlich der "Zentrale Empfang" des Krankenhauses am Haupteingang, wo sich trotz Behandlung umgehend die diensthabende Chefärztin einfand und die Koordination der hausinternen Maßnahmen übernahm.....

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... da kann Ostern kommen
 
 
Die Osterfeiertage können kommen, denn der Osterbrunnen in Schleiz wurde am 08.04.2019 von den Mitarbeitern des städtischen Bauhofes zusammengesetzt. Gegen 10:00 Uhr war es dann soweit. Vorsichtig wurde mittels Drehleiter der Schleizer Feuerwehr die "Kuppel" des Osterbrunnens aufgesetzt.
 

 
Aprilscherz mit ernstem Hintergrund
 
 
Manchmal weiß man gar nicht, ob man noch scherzen soll oder nicht. Doch die Vorlagen geben in der Regel andere, hier leider neidvolle Kameraden aus unserem Landkreis, die unentwegt auf uns schauen und unsere Erfolge zu gern in den Dreck treten.

Als es vor rund 10 Jahren darum ging, vorschriftsgemäß im Saale-Orla-Kreis einen Rüstwagen für die Einsatzstufe 3 und dem Katastrophenschutz zu platzieren, da meldete sich niemand und wollte sein Fahrzeug zur Verfügung stellen oder ein Fahrzeug extra dafür beschaffen.

Nun, wo das von uns genutzte Fahrzeug rund 30 Jahre auf dem Buckel hat und ersetzt werden muss (und dazu nicht zentraler im Landkreis stehen und regelmäßig zu Einsätzen genutzt werden kann), nun melden sich schon während der Herstellung des neuen Fahrzeuges Führungskräfte von einer Stützpunktfeuerwehr aus dem Orlatal und nutzen gar jede Gelegenheit gegen den Kreisbrandinspektor und gegen die Feuerwehr Schleiz loszuwettern. Dieses dabei noch unkameradschaftliche Vorgehen einzelner Führungskräfte gleicht zudem einem Streit von Kleinkindern aus dem Sandkasten.
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Schwan läuft verletzt über die Bundesautobahn 9 bei Schleiz
 
 
31.03.2019    Ein am Flügel verletzter Schwan lief am Sonntagmorgen zwischen den Anschlussstellen Dittersdorf und Schleiz über die Bundesautobahn 9. Autofahrer konnten dem Tier zwar noch ausweichen, doch von allein konnte der Schwan die Autobahn nicht verlassen, weil ringsum Wildschutzzäune den Weg versperrten.
Die Beamten der Autobahnpolizei verbrachten den Schwan zunächst hinter den Wildschutzzaun. Dort fingen ihn die Kameraden der Schleizer Feuerwehr später wieder ein und transportierten ihn dann weiter zur Übergabe an einen Wildtierverantwortlichen aus Saalfeld.
 

 
Gelegentlich dann doch:   "In der Feuerwehr wird der Kaffee kalt!"
 
Die Kinder der Grundschule Oettersdorf waren perfekt vorbereitet für ihren Besuch am 12.03.2019 in der Schleizer Feuerwehr. Doch der Ausflug ging am Morgen erstmal mit einer schlechten Nachricht los. Die Feuerwehr war schon seit 07:31 Uhr im Einsatz.
Doch dann rückten die Einsatzkräfte wieder ins Gerätehaus ein, schnell ein Kaffee und schon ging es los.
Während der größere Teil der Einsatzkräfte die Einsatzbereitschaft von Einsatztechnik und Fahrzeugen herstellte, widmeten sich zwei Kameraden den Kindern der Grundschule. Die Lehrer hatten sie zuvor schon perfekt nicht nur für diesen einen Tag in Schleiz vorbereitet. Es geht in der Brandschutzerziehung vor allem darum, im Notfall das Richtige zu tun. Dazu gehört nicht nur den Notruf richtig abzusetzen, sondern auch sich richtig im Falle eines Brandes oder Unfalls zu verhalten. Der Besuch der Feuerwehr Schleiz stellt schlussendlich den Höhepunkt der Brandschutzerziehung dar.
 

 
Landstraße 1102:    Pkw kracht in entgegenkommenden Linienbus
 
 
Ein kurzer heftiger Schneeschauer reichte, um die Straßen in kleine Eisbahnen zu verwandeln. Offenbar genau das wurde offenbar einer Renault-Fahrerin am 25.03.2019 gegen 14:20 Uhr zum Verhängnis, als sie von Richtung Moxa kommend die Landstraße 1102 in Richtung Ziegenrück befuhr. In einer Rechtskurve ging es dann geradeaus in einen sofort noch zum Stehen kommenden Linienbus. Die verletzte Frau war zum Glück nicht- wie ursprünglich gemeldet- in ihrem Fahrzeug eingeklemmt, wurde allerdings mit Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Der Busfahrer und die drei an Bord befindlichen Fahrgäste blieben unverletzt. Die um 14:31 Uhr alarmierten Kameraden der Feuerwehren Ziegenrück und Eßbach beseitigten auslaufende Betriebsstoffe des Renaults. Die fünfzehn anrückenden Einsatzkräfte aus Schleiz konnten größtenteils den Einsatz abbrechen. Lediglich vier Einsatzkräfte der Kreisstadt unterstützten die Bergung der Fahrzeuge und konnten den Bus wieder fahrbereit machen.
 

 
BAB 9 bei Schleiz:   Autogasfahrzeug kracht seitlich in Lkw-Dieseltank
 
 
Ein Autogasfahrzeug krachte am 13.03.2019 gegen 08:40 Uhr auf der Bundesautobahn 9 zwischen den Anschlussstellen Dittersdorf und Schleiz von rechts kommend seitlich in einen Dieseltank eines polnischen Lastzuges. Der mit vier Personen und einem Hund besetzte Chrysler wurde zwischen dem Lastzug und der rechten Leitplanke förmlich eingekeilt. Zwei der Insassen sind durch den Unfall verletzt worden und mussten mit Rettungswagen ins Schleizer Klinikum gebracht werden.
Die um 08:47 Uhr alarmierten Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr konnten nach der Unfallstellensicherung und Prüfung der Fahrzeuge Entwarnung geben. Sowohl die Autogasanlage als auch der Dieseltank waren durch den Unfall nicht so beschädigt worden, dass Gas ausströmte oder Dieselkraftstoff auslief.
Eine Schrecksekunde gab's dann auch noch, weil ein weiterer polnischer Lastzug in die Unfallstelle seitlich einfuhr und zum Glück nur einen Leitkegel traf. Ein auf dem gesperrten Abschnitt laufender Kamerad kam zum Glück mit dem Schrecken davon, als der Lastzug von der Mittelspur nach rechts schwenkte. Das war inzwischen der zweite Vorfall innerhalb weniger Wochen. Erst kürzlich büßten die Einsatzkräfte eine komplette Blitzleuchte und einen Verkehrsleitkegel ein, als ein Pkw in die Unfallstellensicherung fuhr. Dabei sichern speziell die erfahrenen Kameraden aus Schleiz die Unfallstellen weitläufig und zusätzlich mit einer mobilen Vorwarntafel ab.
 

 
Sonntagabend:   "fünf von sechs für Eberhard"
 
 
Fünf von sechs Einsätzen der Schleizer Feuerwehr gingen am 10.03.2019 auf das Konto von Sturmtief "Eberhard". Dabei wurde im Raum Schleiz ein Autofahrer zum Glück nur leicht verletzt, als er gegen 18:40 Uhr mit einem Kleinbus auf der Landstraße 3002  zwischen Heinrichsruh und Zollgrün kurz nach der Abfahrt Raila in einen quer liegenden Baum krachte. Der Baum schlug frontal in die Frontscheibe des Ford-Kleinbusses ein. Die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr eilten umgehend zum Einsatzort um den Baum zu beseitigen und das Fahrzeug zu bergen.

Zuvor waren die Kameradinnen und Kameraden der Schleizer Feuerwehr um 17:33 Uhr zu einem auslaufenden Pkw-Dieseltank auf die Bundesautobahn 9 zwischen Schleiz und Dittersdorf alarmiert worden....

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Optimierung von Prozessen bei der Feuerwehr (Teil 2):
modulares, kompaktes und vollautomatisches Prüfgerät
 
 
Rund 30.000,00 € investierte die Stadt Schleiz zum Jahreswechsel 2018/2019 in eines der modernsten Prüfgeräte für Atemschutztechnik samt dem notwendigen Umbau im Feuerwehrgerätehaus Schleiz. Die Investition ist eine der wichtigsten Maßnahmen für die Sicherheit der Einsatzkräfte für Brandeinsätze. Allein 2018 wurden in der Schleizer Atemschutzwerkstatt 133 Pressluftatmer, gleich viel Atemschutzmasken und 16 Chemikalienschutzanzüge nach Einsätzen, Übungen oder im halbjährigen Turnus gewartet und geprüft. Eine Auslagerung der Tätigkeiten würde allein der Stadt Schleiz jährlich rund 15.000,00 € kosten und wäre organisatorisch nicht zu stemmen.
Neben den Schleizer Feuerwehren profitieren auch viele Feuerwehren des Umlandes von der neuen Technik, da schon mehrere kleinere Feuerwehren Teile ihrer Ausrüstung und Technik in Schleiz warten und prüfen lassen.

Das neue Prüfgerät "SmartCHECK"  aus dem Hause MSA st ein modulares, kompaktes und vollautomatisches Prüfgerät für alle Pressluftatmersysteme. Dieses Gerät bietet die einfachste, verlässlichste Art, Vollmasken, Lungenautomaten, Pressluftatmer und Chemikalienschutzanzüge nach EN und lokalen Normen zu prüfen. 

Ein speziell entwickelter Prüfkopf ermöglicht einfache Handhabung und dichten Sitz von Vollmasken. Es enthält auch ein Computersystem mit Touchscreen. Die Systemsoftware TecBOS.Tech mit dem "Prüfwizard", einem intelligenten Assistenten, ermöglicht intuitive Bedienung. Der Anwender wird Schritt für Schritt durch den intelligenten Prüfprozess geführt.

 

 
 Langenwiesenweg in Schleiz:   Rauchmelder ruft Löschzug zum Einsatz
 
 
Genau das war der Plan der politisch Verantwortlichen in Thüringen, als sie zum 31.12.2018 die Rauchmelderpflicht in Thüringen einführten. Die Brandfrüherkennung soll Menschenleben retten und das Hab und Gut der Menschen schützen.

Bereits zum zweiten Mal seit der Einführung dieser Pflicht waren die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr wegen ausgelösten Rauchmeldern in Wohnungen von älteren Menschen unterwegs. In beiden Fällen, die zufällig in gleicher Straße auftraten, war zwar nur angebranntes Essen für die Auslösungen Schuld, doch letztlich waren auch in beiden Fällen die Wohnungen beim Eintreffen der Einsatzkräfte derart verqualmt, dass man von einer unmittelbaren Gefährdung der Bewohnerinnen ausgehen musste.

Am 07.03.2019 war die Bewohnerin gar nicht zu Hause, als die Kameraden der Schleizer Feuerwehr um 09:42 Uhr mit dem Löschzug anrückten. Nach kurzer Lageerkundung konnte auch schon Entwarnung gegeben werden. Mittels Hochleistungslüfter beseitigten die Einsatzkräfte den Rauch im gesamten Gebäude. Die sichtlich erschrockene Bewohnerin kam kurz vor Ende der Maßnahmen nach Hause und bedankte sich bei den Kameraden für den schnellen Einsatz.
 

 
Kinderbuch-Klassiker:  Feuerwehr rettet Katze vom Baum
 
 
Über 30 Stunden harrte eine Katze lautstark miauend in eine Baumkrone einer Kastanie in der Schleizer Bahnhofstraße aus, bevor sie am 03.03.2019 gegen 16:20 Uhr von Einsatzkräften der Schleizer Feuerwehr von der luftigen Höhe "heruntergeholt" wurde.
Eine aufmerksame Familie hatte zuvor die Katze beobachtet und in der Rettungsleitstelle in Saalfeld um Hilfe ersucht.
Doch die Rettung der scheuen Katze gestaltete sich schwieriger als gedacht. Drei Versuche brauchte es, bis sie letztlich wieder Boden unter den Pfoten hatte. Offenbar aus Angst vor den Einsatzkräften kletterte immer unmittelbar vor dem "Zugriff" der Kameraden auf einen anderen Ast. Letztlich trat sie beim dritten Versuch dann doch die Flucht nach unten an.

Katzen kommen auf Grund ihrer natürlichen Instinkte eigentlich überall wieder herunter, wo sie auch hinauf kommen. Daher rettet die Feuerwehr auch nicht jede Katze von jedem Baum. Wenn Sie Glauben was Gutes zu tun eine Katze retten lassen wollen, bitten wir sie um Verständnis, dass wir keine offensichtlich gesunde Katze retten, wenn sie nicht mindestens 24 Stunden an ein und demselben Ort sitzt.
 

 
Das Umweltbewusstsein sollte Europaweit gefördert werden!
 
 
Wer Schaden macht sollte nicht nur dazu stehen, sondern auch für dessen Beseitigung sorgen. Dieses Bewusstsein darf weder Ländergrenzen kennen, noch Aufgabe von uns allein bleiben. Dazu zählen eben auch Schäden an der Umwelt, wie ein aktuelles Beispiel wieder einmal zeigt. Ein Fahrzeug mit Slowakischen Kennzeichen hatte offenbar einen Schaden am Motor und verlor in der Schleizer Innenstadt seinen gesamten Inhalt an Motorenöl. Das hatte auch der Fahrzeugführer bemerkt, schließlich standen unter dem Fahrzeug kleine Behältnisse zum Auffangen des Öles. Doch was sollte mit dem Rest werden? Der Vorfall war schon Stunden her und der Fahrzeugbesitzer weit und breit nicht zu sehen. Abgesehen, dass auf dem Pflaster der Kirchgasse ein Moped- oder Motorradfahrer hätte stürzen können, war die Gefährdung für die Umwelt so nicht gebannt, zumal sich eine Regenfront in Richtung Schleiz bewegte. Hier fehlt vermutlich ein klares Verständnis für die Umwelt, was natürlich auch bei deutschen Fahrzeugführern nicht immer vollständig ausgeprägt ist.
Das Öl ist nun von der Schleizer Feuerwehr am 21.02.2019 um 15:28 Uhr beseitigt worden, mit dem freundlichen Hinweis, die Rechnung folgt! Auch die Polizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen und hoffentlich auch im Bußgeldkatalog eine entsprechende Strafe parat.
Um die Schäden unter dem Pkw beseitigen zu können, schoben die Einsatzkräfte das abgeparkte Fahrzeug mit Hilfe von vier "Radroller" nach vorn.
 

 
20-KV Leitung abgerissen:  Kein Strom wegen umgestürzten Baum!
 
 
 
Ein umstürzender Baum an einem Teich in Wüstendittersdorf krachte am 19.02.2019 gegen 13:00 Uhr in einen 20-KV Leitung der TEN (Thüringer Energienetze GmbH & Co.KG), zerriss dabei zwei Leitungen und drückte eine dritte Leitung fast komplett zu Boden. Der entstandene Lichtbogen entzündete den Baum und folglich wurden die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr zum Ereignisort alarmiert.
Nach kurze Lagebeurteilung wurde die Einsatzstelle an die eiligst herbeigerufenen Mitarbeiter der TEN übergeben, die Flammen waren erloschen und das Stromnetz in Wüstendittersdorf komplett abgeschalten.

Doch während der Reparaturarbeiten war ein weiterer Einsatz der Feuerwehr notwendig geworden. Die beiden gerissenen Kabel lagen auf dem Eis des Teiches und konnten nicht gefahrlos geborgen und instandgesetzt werden.
Mittels Schlauchboot und Eisschlitten unterstützen die Kameraden nach einer zweiten Alarmierung um 15:10 Uhr die Kräfte des Energieversorgungsunternehmens. Nach rund einer Stunde war auch diese Arbeit erledigt.

 
Unfall am Admira-Center in Schleiz
 
 
13.02.2019    Wieder einmal krachte es in der Zufahrt am Admira-Center in Schleiz. Aus bisher unbekannter Ursache waren zwei Fahrzeuge fast frontal zusammengestoßen. Während der bergauffahrende Pkw Suzuki sich dabei "nur" um die eigene Achse drehte, schleuderte der offenbar Ortseinwärts kommende Pkw Nissan über die Fahrbahn und riss dabei ein Verkehrszeichen um. Alle drei Insassen der beiden Fahrzeuge wurden verletzt ins Schleizer Krankenhaus gebracht.
Die um 09:41 Uhr alarmierten Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr beseitigten die ausgelaufenen Betriebsstoffe und Trümmer der Fahrzeuge. Außerdem verbrachten sie mit Einsatz der Radroller den Suzuki von der Fahrbahn zum Parkplatz.
Die Beamten der Polizei Schleiz ermitteln nun die Unfallursache.
 

 
Zwei "Personen" bei Teileinsturz eines Gebäudes verschüttet
 
 
12.02.2019    Obwohl die Aufräumarbeiten von vorausgegangenen Einsatz auf der Bundesautobahn 9 gerade erst abgeschlossen waren, begann der weitere frühe Abend für die Einsatzkräfte erneut mit einer Alarmierung per Funkmeldeempfänger.

Das es sich hierbei um eine schon länger vorbereitete Übung handelte, war den Kameraden später am Einsatzort auch klar geworden.
Die Einsatzmeldung für die Möschlitzer und Schleizer Einsatzkräfte war durchaus Besorgniserregend.

"Teileinsturz eines Gebäudes mit mindestens zwei vermissten Personen" war die Meldung der in die Übung integrierten Mitarbeiter der Rettungsleitstelle an die 18:12 Uhr ausrückenden Einsatzkräfte. Ebenfalls mit alarmiert waren 2 Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug des DRK.

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Kurzer Schneeschauer: Kühllastzug kracht durch die Mittelleitplanke auf der A9 bei Schleiz
 
 
Es war nur ein ganz kurzer Schneeschauer, der am 12.02.2019 gegen 12:30 Uhr durch das Schleizer Oberland zog. Das allerdings reichte, um gleich zwei Unfälle auf der Bundesautobahn 9 zur Folge zu haben. Beide geschahen zwischen den Anschlussstellen Schleiz und Dittersdorf in Fahrtrichtung Berlin. Zeitgleich gingen die Notrufe bei der Rettungsleistelle ein. Am Kilometer 218 waren offenbar drei Pkw in einem Unfall verwickelt.

Am Kilometer 227 war ein leerer Kühllastzug ins Schleudern geraden, von der rechten Fahrbahn rückwärts in Richtung Mittelleitplanke eingeknickt und schlussendlich durch die doppelte Leitplanke durchgebrochen. Wie ein Wunder wurde dabei kein weiteres Fahrzeug getroffen oder gar jemand verletzt.

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Komplizierte Personenbergung an der Bleilochtalsperre in Schleiz- Gräfenwarth
 
 
Zu einer Personenbergung wurden die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr  am 04.02.2019 um 06:31 Uhr alarmiert. Am frühen Morgen wurde ein älterer Herr am Fuße der Sperrmauer auf der "Rohrbahnabdeckung" des Kraftwerkzulaufes entdeckt. Die alarmierte Notärztin konnte mit Unterstützung durch die Feuerwehr zwar zur Person vordringen, musste allerdings den Tod der Person feststellen. Auch die Beamten der Kriminaldauerdienstes (KDD) wurden mit Sicherung der Feuerwehr zum Unglücksort begleitet. Die Bergung selbst blieb dann Aufgabe der Kameradinnen und Kameraden der Schleizer Feuerwehr. Mit Hilfe oberhalb angebrachter Sicherungseile waren die Kameraden auf der stark abfallenden Rohrbahnabdeckung mit der komplizierten Bergung der Person rund eine Stunde lang beschäftigt.
Die am Kraftwerk arbeitenden Mitarbeiter der Firma Vattenfall unterstützten mit allen Mitteln die Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr. So konnte der  von der Mauerkrone zum Kraftwerk führende Schrägaufzug als Transportmittel für Personal und Technik genutzt werden. Der Schulungsraum des Unternehmens stand nicht nur zur Aufwärmung sondern auch gleichzeitig zur Verpflegung der Einsatzkräfte zur Verfügung.
Wir möchten bei allen Mitarbeitern des Unternehmens recht herzlich für die tatkräftige Unterstützung bedanken.