3 Einsätze hintereinander:
Feuerwehr Schleiz erneut 8 Stunden im Einsatz
 
 
19.01.2018    Liebe Arbeitgeber, liebe Familien. Uns gibt es noch!

Die Arbeitswoche war wohl wieder einmal eine Herausforderung schlechthin - und zwar für alle!
An allen 5 Arbeitstagen waren die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr unterwegs, längstens rund 13,5 Stunden allein an nur einem Tag. Über 30 Stunden haben die Einsatzkräfte insgesamt in dieser Woche zusammen verbracht, wahrscheinlich mehr als mit ihren Familien.

Auch der Freitag war bei den meisten anders geplant. Jeder hatte sich wohl nach der harten Einsatzwoche was Schönes vorgenommen - doch daraus wurde nichts.

Um 12:56 Uhr schrillten wieder die Alarmmeldeempfänger der Einsatzkräfte vom DRK- Rettungsdienst, Notarzt und Schleizer Feuerwehr. Eine dramatische Einsatzmeldung ließ Schlimmstes erahnen. Ein Kleintransporter sollte auf der Bundesautobahn 9 zwischen Dittersdorf und Schleiz ungebremst in einen Lastzug gekracht sein.....

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Sturmtief "Friederike" fordert Todesopfer
Wir fühlen mit den Angehörigen und Kameraden.
 
 
18.01.2018  Taggenau 11 Jahre nach dem Okan "Kyrill" fegte erneut ein Sturmtief Namens "Friederike" über Deutschland hinweg. Dabei blieb der Saale-Orla-Kreis nicht ganz unverschont, auch wenn sich der Sturm nicht ganz so aggressiv wie damals zeigte.

Leider gab es bei der Feuerwehr Bad Salzungen je einen tödlich verunglückten und einen schwer verletzten Kameraden zu beklagen, die beim Versuch zwischen Bäumen eingesperrte Pkw's zu befreien, durch einen weiteren umstürzenden Baum getroffen wurden.

Wir, die Kameraden der Schleizer Feuerwehren, sind sprachlos und fühlen mit den Angehörigen und den Einsatzkräften der Feuerwehr Bad Salzungen. Es fehlen uns die richtigen Worte für ein so tragisches Unglück. Mit festem Willen, anderen zu helfen und sie aus der Gefahrenzone zu bringen, wurden nun die Kameraden Opfer genau bei der doch so gefährlichen Arbeit während des Sturmes.

Bei aller Vorsicht, genau davor haben die Kameraden vollen Respekt und versuchen sich bestmöglich auf die Gefahren einzustellen. Für die Führungskräfte ist es stets ein Gradweg mit Risiko und Fingerspitzengefühl. Doch nicht helfen, geht auch nicht, wie sich beim Einsatz der Schleizer Feuerwehr auf der L3002 zwischen Schleiz- Heinrichsruh und Zollgrün vermutlich zeitgleich mit dem Unglück in Bad Salzungen zeigte.

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3 Lastzüge stürzen innerhalb 15 Kilometer von der Autobahn 9 bei Schleiz
 
 
17.01.2018   Wir erklären es mal ganz von Anfang an. Im Winter.... da kommt es durchaus trotz Erderwärmung vor, dass die Temperaturen um oder unter den Gefrierpunkt gelangen. Das sind nach Celsius gleich 0°C oder mit "Minus" angegebenen Temperaturen, z.B. -2°C. Das Weiße, das was da vom Himmel kommt, dass nennt sich Schnee. So, und nun muss man wissen, Eis (gefrorenes Wasser) und Schneekristalle (auch gefrorenes Wasser) sind auf den Fahrbahnen glatt.

Warum das nun zu so einem Problem am 17. Januar 2018 bei Schleiz ausartete, das muss man sich einfach nur anschauen. Völlig kopflos donnerten viele Lastzüge an der gut abgesicherten Unfallstelle auf der BAB 9 bei Schleiz vorbei, trotz immer noch glatten Fahrbahnen. Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst, Notarzt und der Schleizer Feuerwehr bemühten sich an einem Bergabstück gegenüber dem Schleizer Industriegebiet, um einen zum Glück nur leichtverletzten Lastzugfahrer aus Spanien. Die oftmals nur in Pantoffel fahrenden Lastzugfahrerkollegen nehmen nicht ansatzweise den Fuß vom Gas oder den Tempomat heraus.
Insgesamt schafften es gegen 7:00 Uhr drei Lastzugfahrer auf einen Autobahnabschnitt von gerademal 15 Kilometer, um ihre bis zu 40 Tonnen schweren Lastzüge von der Autobahn neben die Fahrbahnen zu steuern.

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Neujahrsfeuer 2018:    Schleizer trotzen dem Nebel
 
 
12.01.2018   Die Schleizer Bürgerinnen und Bürger samt Ihrer Gäste trafen sich zur ersten Freiluft- Veranstaltung im Jahr 2018 auf dem Parkplatz Am Komtursteig in Schleiz. Feuerwehr und Feuerwehrverein hatten wieder eingeladen, um mit einem ausschließlich aus Holzspenden der Bürgerinnen und Bürger geschürten Feuer die "Geister" des alten Jahres zu vertreiben.
Im Baumweitwurf konnten sich die Gäste in verschiedenen Altersklassen messen. Mit Glühwein und Kinderpunsch, mit selbstgebackenen Waffeln und Wienern versorgten die Kameradinnen und Kameraden von Feuerwehr und Verein sowie deren Familienangehörige, die Gäste.

Ca. 300 Schleizer besuchten trotz dichtem Nebel die Veranstaltung.
Die Organisatoren danken allen Helferinnen und Helfern.
 

 
A9 bei Leubsdorf:   Abflug eines Pkw mit 10 Rassetauben samt Käfige
 
 
Und wieder haben wir dazugelernt. Taube ist nicht gleich Taube, und fliegen können auch nicht alle. Was tun, wenn nach einem Überschlag eines Pkw der Besitzer im Krankenhaus ist und im Fahrzeug 10 Tauben sitzen? Einfach fliegen lassen?
Nein, der guten Ermittlungen der Autobahnpolizei mit Hilfe der Feuerwehr brachte dann die Lösung. Die Tiere wurden von der Unfallstelle an der A9 bei Leubsdorf am 07.01.2017 gegen 15:30 Uhr nach Schleiz zu einen Taubenzüchter geschafft.
Dort war dann zu erfahren, die wertvollen Kingtauben (Königstauben) können gar nicht mehr fliegen.
Zuvor mussten die Tauben allerdings trotzdem einen mächtigen Abflug samt ihrer Käfige miterleben. Wie es zum Unfall kam, wird nun von der Autobahnpolizei ermittelt.
Nun hoffen wir, dass der Taubenzüchter bald wieder gesund ist und seine in Pension lebenden Tauben bald wieder abholen kann.
 

 
A9 bei Dittersdorf:  Frau nach zweifachen Überschlag zum Glück nur leicht verletzt
 
 
Eine junge Amerikanerin hatte am 02.01.2017 gegen 15:25 Uhr auf der Bundesautobahn 9 bei Dittersdorf noch mal richtig Glück gehabt. Aus bisher unbekannter Ursache war sie Richtung Süden fahrend kurz nach der Anschlussstelle Dittersdorf nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich im Graben mit ihrem BMW gleich zweimal überschlagen.
Obwohl das Dach des Fahrzeuges vor allem im Fahrerbereich stark deformiert wurde, konnte die Fahrerin leichtverletzt den schrottreifen Pkw verlassen.
Eine Familie, die unmittelbar hinter dem BMW fuhr, war Augenzeuge des dramatischen Abfluges. Die Kinder auf der Rückbank waren somit auch Zeugen des Unfalls. So wurden daher an der Unfallstelle von einer Notärztin kurzzeitig betreut. Zwei "Notfallteddys" der Feuerwehr haben seit dem neue Aufgaben und werden hoffentlich genug Trost spenden.
 

 
Tanna:   Die Scheune war nicht mehr zu retten!
 
 
27.12.2017   Weihnachten 2017 war gerade mal zwei Stunden vorbei, da war auch schon die Nachtruhe von rund 100 Einsatzkräften im südlichen Saale-Orla- Kreis beendet. Ein Brand einer Scheune in der Frankendorfer Straße in Tanna rief die Einsatzkräfte der Feuerwehren Tanna, Gefell, Unterkoskau, Stelzen, Dobareuth, Schleiz - und später auch aus Wurzbach- auf den Plan.

Außer der größeren Scheune brannten auch mehrere angebaute Schuppen - teilweise bis unters Dach voller Holz - nieder. Ein angebautes Wohnhaus konnte dank Schaumangriff über die Schleizer Drehleiter, mehreren Trupps im Inneren des Gebäudes und zusätzliche Angriffstrupps von außen gerettet werden, auch wenn es schlussendlich einige Schäden abbekommen hatte.

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Kein Beifall für die Entscheidung der Unfallkommission
 

Auszug aus Otz-Bericht vom 19.12.2017

Unfallkommission gegen Tempobeschränkung auf A9 bei Schleiz

„Im Ergebnis haben sich die Fachleute gegen eine Geschwindigkeitsbegrenzung ausgesprochen, sondern sich auf die Aufstellung des Gefahrenzeichens „Linkskurve“ in Kombination mit mehreren sogenannten „Kurventafeln“ (Zeichen 625 StVO) verständigt. Durch das Gefahrenzeichen werden die Verkehrsteilnehmer rechtzeitig vor dem sich ändernden Streckenverlauf, also Linkskurve am Ende einer Gefällestrecke gewarnt.  Durch die Aufstellung der Kurventafeln wird den Verkehrsteilnehmern der Kurvenverlauf optisch angezeigt. Die Verkehrsteilnehmer können so ihr Fahrverhalten rechtzeitig, entsprechend den örtlichen Verhältnissen, anpassen. Vor dem Hintergrund, dass Gefahrenzeichen nur dort aufgestellt werden sollen, wo sich die Gefahr den Verkehrsteilnehmern trotz der im Verkehr gebotenen Sorgfalt nicht ohne Weiteres oder nicht rechtzeitig erschließt, wird die Aufstellung von Gefahrenzeichen auf den Autobahnen nur sehr restriktiv gehandhabt.“

Die Fachleute haben nun ihre Lösung vorgestellt. Wieweit sie sich für die richtige Lösung entschieden haben, wird sich nun in Zukunft zeigen. Klar ist nach den Veröffentlichungen der letzten Wochen, eine Begrenzung auf 130 km/h wäre wohl ein Eingeständnis gewesen, dass man mit der bisherigen Argumentation nicht recht gehabt hätte.
Was auch immer diese Kommission zu dieser Entscheidung bewegt hat, wir sehen es etwas anders. Das Recht dazu haben wir auch, als Mitbetroffene, die im Rettungseinsatz mindestens genauso gefährdet sind, wie die Opfer der Geschehnisse und alle an der Rettung und Bergung beauftragten Kräfte. Schalten Sie die Lausprecher ihres PC etwas lauter und klicken Sie auf das Video (Bild...ganz normaler Wahnsinn...), ....

.....Mancher wird verstehen, was wir meinen.
 

 
Autobahnpolizei bucht kurzfristig Reise um:   
Elektronikprobleme legen Reisebus auf der Bundesautobahn 9 bei Schleiz lahm
 
 
Als am frühen Abend des 15.12.2017 ein mit 56 Schülern und 7 Betreuern besetzter Reisebus auf der Bundesautobahn 9 bei Schleiz  mit elektronischen Problemen liegenblieb, war die Autobahnpolizei in Hermsdorf schnell zur Stelle. Vermutlich wünschen sich manch Reiseunternehmen solche Organisationstalente, wie die Besatzungen von insgesamt 3 Funkstreifenwagen und der Autobahnpolizeizentrale in Hermsdorf.
Binnen weniger Minuten waren die Beamten nicht nur zur Absicherung des Busses zur Stelle, sondern es lief auch schon die Organisation zum schnellen Abtransport und der vorübergehenden Unterbringung der gestrandeten Schülerinnen und Schüler samt Betreuer aus dem Beruflichen Schulzentrum Leipziger Land in Böhlen und der Marie-Elisabeth-Lüders-Oberschule in Berlin.

Kurzfristig waren dann auch ein paar Einsatzkräfte Schleizer Feuerwehr zur Stelle. Zunächst galt es, den Schulungsraum der Feuerwehr umzuräumen und warme Getränke zu organisieren. Da zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar war, ob die Unterbringung über einen etwas längeren Zeitraum stattfinden wird, waren auch erste Planungen für eine Verpflegung in Form von Speisen in Arbeit.
Dann ging es doch schneller als geplant. Das aus Berlin stammende Busunternehmen konnte per "Telefonkonferenz" den Bus in Gang bringen. Nach reichlich einer Stunde ging die Reise mit dem provisorisch reparierten Bus weiter.
Die Jugendlichen beider Schulen kamen aus Tirol vom "Schneeerlebnis 2017" und befanden sich zum Zeitpunkt des Fahrzeugschadens auf Rückreise in ihre Heimatorte.
Wir danken allen für die gute Zusammenarbeit und hoffen, dass die Jugendlichen nach dem ungeplanten Besuch der Rennstadt Schleiz gesund und problemlos zu Hause angekommen sind.
 

 
Rennstadt - Jugendfeuerwehr mit "Rennfahrzeugen" unterwegs
 
 
07.12.2017   Ein Höhepunkt zum Jahresende 2017:  Die Jugendfeuerwehr Schleiz hatte dieses Jahr eine ganz besondere "Weihnachtsfeier" zum Jahresabschluss. Im Cart-Center Miesitz waren die Jugendlichen ganz mit dem unterwegs, was eigentlich ihre Heimatstadt in der ganzen Welt berühmt macht. Sie drehten dabei nicht nur einige Runden, sondern kämpften fair miteinander um die schnellsten Rundenzeiten.
Wir danken den Team des Cart-Centers Miesitz sowie den Betreuern der Jugendlichen.

In diesem Zusammenhang möchten wir uns bei dem stellvertretenden Jugendwart und seinen ganzjährigen Unterstützern aus den Reihen der Feuerwehr Schleiz für die gute Jugendarbeit bedanken. Nahezu wöchentlich wird den Jugendlichen eine ausgewogene und anspruchsvolle Ausbildung in Kombination mit Sport und auch Spiel gebeboten. Gleiches gilt den Unterstützen der Kinderfeuerwehr. Die Kinder hatten ihren Jahresabschluss im Kinderland Dittersdorf gefeiert.

Danken möchten wir aber auch jenen, die die Jugendarbeit finanziell unterstützen, da voran der Stadt Schleiz, dem Feuerwehrverein und anderen Sponsoren.
 

 
"Alle Jahre wieder":   Der Winter kam überraschend zum 1. Advent!
 
 
Die Überraschung ist wieder einmal gelungen. Stellen Sie sich vor, es hat am ersten Advent geschneit. Ganz plötzlich und unerwartet, genau am dritten Dezember. Es dauerte dann nicht lange, dann krachte es in allen Ecken rund um Schleiz. Dabei ist es nicht lustig, denn wenn eine Autofahrerin meint, sie sei ja "nur" 100 km/h gefahren und wundert sich, dass sie verletzt in ihrem Auto falschherum an einer Beton-Mittelmauer steht, zuvor schon mal neben der Autobahn unterwegs war und einen anderen Pkw getroffen hatte....
Die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr wurden reichlich spät zu einem Unfall auf der BAB 9 zwischen der Anschlussstelle Dittersdorf und Schleiz alarmiert, meinte zumindest ein zufällig auf der Autobahn mitfahrender Polizist der Bereitschaftspolizei, der wohl schon 30 Minuten zuvor einen Notruf abgesetzt haben will. Weil ein Verbleib der Einsatzkräfte und der Beteiligten am Unfallort einfach zu gefährlich war, entschied der Einsatzleiter der Feuerwehr noch lange vor Eintreffen der Autobahnpolizei, die sich auch erst mal durch den Verkehr kämpfen musste, die Unfallstelle nach einer kurzen Dokumentation zur räumen und alle auf den sicheren Parkplatz "Himmelsteiche" zu verfrachten. Auch der schrottreife Schadens-Pkw wurde durch die Einsatzkräfte überführt. Die Frau kam mit mittelschweren Verletzungen ins Schleizer Krankenhaus.
 

 
Lebensgefährlich auf der A9:    Lastzug steht auf linker Fahrspur, Fahrer pennt!
 
 
Es ist unverantwortlich und lebensgefährlich was sich ein polnischer Lastzugfahrer am 01.12.2017 um 04:45 Uhr auf der Bundesautobahn 9 am Kilometer 225,5 Richtung Nürnberg geleistet hat.
Der Lastzug stand am Bergaufstück mitten auf der linken und damit schnellsten Fahrspur. Polizei, Notarzt, Rettungswagen und 5 Einsatzfahrzeuge der Schleizer Feuerwehr eilen zum Ereignisort, weil der Fahrer mit medizinischen Problemen im Fahrzeug vermutet wird.
Ein Kamerad der Schleizer Feuerwehr und die Beamten der Polizei versuchen die Seitenscheibe einzuschlagen, während die anderen Einsatzkräfte den Lastzug sichern und dann...
 ... es tut sich was im Lastzug. Der Fahrer wird wach. Er lag tief schlafend in seiner Koje, während rund drei Duzend Einsatzkräfte wegen ihm unterwegs waren. Der Grund für die Müdigkeit ist dann schnell gefunden. Alkohol war wohl die Ursache.
Die Polizei nimmt den Mann mit aufs Revier, die Feuerwehr überführt den Lastzug von der Autobahn.